Relationship Reihe #1: Die intimste & ehrlichste Beziehung
Shownotes
Unsere letzte 50h Yoga Alliance Weiterbildung in 2026:
- AYURVEDA & YOGA-BUSINESS: 26.-30.August, online
YOGISCHE & TANTRISCHE PHILOSOPHIE 30.9.-4.Oktober, am Meer in Ericeira, Portugal
https://www.jupieyoga.com/retreats-1-3
Den Link zum kostenfreien INFOCALL findest du in der IG-Bio @healfeellead.yoga
Module können immer einzeln oder im Paket gebucht werden. Ratenzahlung und Bildungsurlaub in RLP möglich.
Yogaacademy HEAL FEEL LEAD LEAD TEACHERS: Julia Weis und Julia Pieper Die Ausbildungen finden in Leinweiler bei Landau und in Ericeira bei Lissabon statt. PODCAST TON & Schnitt: Pascal Weis Musik: Luis Amaya (Komposition & Gitarre), Julia Pieper (Violine)
Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo, hallo!
00:00:04: Los geht's.
00:00:06: Es geht los mit unserer neuen Folge und beziehungsweise ist es eine ganze Reihe zum Thema Relationship und Thema Beziehung.
00:00:13: Ist ja auch euer Lieblingsthema eins unserer Lieblingstemen und wir fangen an ohne irgendjemandem bekären zu wollen, ohne irgend jemandem dogmatisch auf irgendeinen Weg zu bringen mit unserer liebsten Beziehung, die auch nicht immer leicht ist und zwar der Beziehungen zu unserer Yoga-Praxis.
00:00:34: Lass uns doch mal ganz am Anfang anfangen!
00:00:35: Julia wie hast du zum Yoga gefunden?
00:00:38: Wie hat Yoga dich
00:00:39: gefunden?!
00:00:39: Wie war die Kennenlernphase?
00:00:41: Warum gibt es diese Beziehungszeit noch?
00:00:45: Ich
00:00:45: glaube, ich will zuerst einmal ganz kurz kommentieren dass diese Priorisierung dieser Beziehung schon häufiger auch zu großen Konflikten mit anderen Beziehungen geführt hat.
00:00:58: Kleiner Tisa für die nächsten Folgen dann?
00:01:01: Genau und ja möchte mich noch einmal dafür bedanken das wir hier mit dieser priorisierten Beziehungsbeginn.
00:01:15: Wie hat es begonnen?
00:01:16: mit dem Yoga-Aid?
00:01:17: Es war wirklich ja, mit sechzehn in einmal die Woche.
00:01:25: Das Mittwochabend, weil man Mittwoche abends zwanzig Uhr und das war so ein langsames Kennenlernen.
00:01:33: Das war kein Love at First Side definitiv nicht!
00:01:37: Das war so eine... Die Kupplerin war meine Mama.
00:01:43: Und ihr habt schon richtig gekuppelt, also das war schon so... Ich brauchte da echt so ein bisschen, musste ich da geschoben werden und hab mich dann aber mit reingesetzt und dann war es schon so dass nach einer gewissen Zeit vielleicht vier fünf, das waren immer so zwölfer Kurse in denen das angeboten wurde und nach so vier fünf sechs mal wo mein Körper gesagt hat, ey das ist schon so ein bisschen die äußeren Werte zählen nicht so viel.
00:02:17: Die inneren Werte Zählen total viel.
00:02:21: und dann wurde es eine immer und immer innigere Beziehung, die auch weniger und weniger in Frage gestellt wurde.
00:02:30: also wenn es andere Möglichkeiten gab den Abend zu verbringen ich das direkt abgelehnt habe zu sagen an dem Abend des Yoga.
00:02:41: Und dann hat es sich relativ schnell intensiviert, eben mit der Ausbildung.
00:02:47: Die ja dann so zweieinhalb Jahre später stattgefunden hat.
00:02:52: und diese vier Wochen das war ein bisschen wie die Flitterwochen.
00:02:57: Weiß ich nicht weil keine Ahnung bei manchen ist er in den Flitter wochen eher so einen Crash out, wie die Lea sagen würde sondern Bei mir war das so.
00:03:06: Da war tatsächlich, gab es da auch so ein bisschen Crusher.
00:03:09: Das waren eigentlich, hatte ich vier Wochen am Stück gebucht.
00:03:12: und aber nach drei Wochen habe ich gemerkt das ist so intensiv und so voll Ich muss erst mal integrieren Und hab dann quasi, die haben in einem Ausbildungsinstitut konnte man da alle vier bis sechs Wochen.
00:03:28: Es hat einfach ein neuer Zyklus gestartet das heißt ich bin raus und habe dann für mich weiter praktiziert und hab dann die Ausbildung abgeschlossen.
00:03:35: es war voll gut weil ich dann so total frisch rein bin und etwas gemerkt habe.
00:03:40: in dieser Zeit dazwischen nämlich und das waren nämlich mein großes Bedenken kann nicht Die Verlässlichkeit in meiner eigenen Praxis beibehalten, wenn ich in meinem Alltag bin.
00:03:57: Also wenn ich zurück bin... Ich wollte das voll gerne testen.
00:04:06: Wenn da auch Freunde sind.
00:04:08: Wenn ich selber kochen muss.
00:04:09: Wenn dieses Format des Tagesablaufs der Ausbildung wegfällt schaffe ich es der Praxis treu zu blagen.
00:04:22: und es war voll, voll gut.
00:04:24: Und hab dann die Ausbildung abgeschlossen und habe dann wirklich jahrelang schon durchgezogen, dass ich in der Uni meine Kurse immer so gelegt habe, dass sich meine Praxis am Vormittag oder am Nachmittag durchziehen konnte.
00:04:39: Ich habe das dann echt über die ganze Uni-Zeit, also vierundhalb Jahre... habe ich das genauso durchgezogen, dass ich morgens um sieben auf der Mathe stand und nachmittags um sechzehn Uhr dreißig.
00:04:58: Ja!
00:05:00: Und dann müsste ich jetzt ausholen, ne?
00:05:03: Dann ist ganz viele Dinge passiert und dann kommen Reisen, dann kommt Kinder, dann kommen so viele andere Lebensteile aber da kommen wir später noch.
00:05:16: dazu würde aber wirklich sagen, ich habe schon richtig viel in diese Beziehung investiert.
00:05:24: Also viele Jahre und auch viele Urlaube die dann aus und weiter Bildungen waren oder einfach nur Immersions.
00:05:33: also wirklich diese ganze Ausbildungsgeschichte ist ja echt so ein... weiß ich nicht, wo die Leute sich häufig auch hinterm Bildungsurlaub und so verstecken.
00:05:41: Und ich sag das jetzt ganz blantli, weil ich damals – und ich finde es voll wichtig, dass die Leute das auch mal hören!
00:05:47: Ich kam da aus der Uni, ich hatte nichts.
00:05:49: Ich hatte fucking kein Geld, keine Absicherungen, keine... Ich hatte ... I had nothing.
00:05:54: Ja?
00:05:54: Und da gab's keinen Bildungs-Urlaub, Qualishek oder was der Geier.
00:05:58: Das…ich bin da einfach rein because there wasn't no other choice.
00:06:02: Nicht im Sinne von ….
00:06:03: Es ist so innerlich, dieses Meine-Liebe und mein Hunger dafür ist so groß.
00:06:09: Ich will das!
00:06:10: Und es ist mir völlig wurscht was das System sonst noch von mir verlangt.
00:06:15: I need to meet myself.
00:06:19: Das war die Priorität?
00:06:21: Das waren... eigentlich bis die Finia geboren wurde Bis zum Jahr siehzehn.
00:06:31: Habe ich das so durchgezogen?
00:06:33: Genau, aber jetzt dusche.
00:06:34: Erzähl mal!
00:06:35: Ja also, nee Jula... Ich bin da mit dir noch gar nicht fertig.
00:06:40: Du hast uns ja sehr schnell durch Laus und Abriss gegeben bis du schon fast in die unterschiedlichen Lebensphasen jetzt reingegangen.
00:06:47: Dazu später mehr.
00:06:49: Aber mich würde jetzt nochmal interessieren weil es war bei uns der ähnlich als wir beide als Teenager angefangen und deine Mom Wie bei mir auch, das ist ja auch so magisch.
00:06:57: Wir haben beide sehr junge Mütter und auch sehr ... Ich würde sagen, spirituell aufgeschlossene Müttern.
00:07:05: inzwischen praktizieren die beiden Chicongen also auch total lustige Parallelen irgendwie.
00:07:10: Also wir wurden ja beide von unseren Mamas als Teenager mit ins Yoga genommen.
00:07:16: Warum hat deine Mama dich da mitgenommen?
00:07:18: Weil sie Begleitung wollte oder weil sie dachte dass ihr das gut tut?
00:07:22: Oder?
00:07:22: ich mein Sie hätte ja auch mit einer Freundin gehen können.
00:07:24: Ja
00:07:24: Ja, also tatsächlich hab ich ja angefangen mit drei Generationen.
00:07:28: Wir waren ja im ersten Kurs, meine Oma, meine Mama und ich dabei.
00:07:32: Das
00:07:32: ist auch so witzig!
00:07:32: Ich habe ja auch über meiner Oma war ich zum allerersten mein, aber dazu gleich.
00:07:37: Nee das Ding ist dass... Also ich hab schon echt viel Marihuana konsumiert in der Zeit, ja?
00:07:42: So mit sechzehn Und es war so multifaktoriell könnte man sagen.
00:07:47: Auf der einen Seite war ich unglaublich ehrgeizig in der Schule einfach über meine Grenzen drüber rausgegangen.
00:07:54: Definitiv nicht, weil mein Elternhaus das so vorgelegt hat sondern aus so intrinsischer Motivation heraus dass ich es unbedingt gut machen will.
00:08:02: Ich will unbedingt die Beziehung zu den Lehrern.
00:08:05: Das war wirklich von innen heraus.
00:08:07: Mir hättest auch total viel Freude bereitet und ich hatte meine Zähne da drin.
00:08:12: Und das kenne ich aus anderen Bereichen meines Lebens.
00:08:15: auch wenn ich mal meine Zäne drin habe dann lasse sich nicht richtig los.
00:08:19: Und weil ich da schon häufig so stark in der Anspannung war und mir das alles zu Herzen genommen hat, war die Kombination aus.
00:08:27: Okay wir holen die Julia mal aus dem was sie sonst Mittwochabend machen würde.
00:08:34: Lernen oder Joint rauchen.
00:08:37: Ich habe das meistens kombiniert tatsächlich.
00:08:41: Raus und gehen mal zum Yoga!
00:08:45: Meine Mama war auch immer As long as I can remember, hat die jeden VHS-Kurs gemacht den sogar Kochkurse, Tanzkurse Sprachen lernen.
00:08:56: Die war abends immer ging es rund so an Weiterbildung und da hatte ich mich ganz häufig mitgenommen Und da war Yoga eben.
00:09:09: in diesen unterschiedlichen neuen Dingen lernen kam dann irgendwann.
00:09:13: Yoga ist geblieben
00:09:17: Ja, das ist auch so eine Gemeinsamkeit, glaube ich die unsere Mamas beide haben und ich finde es so schön als Mutter.
00:09:22: Ich nehme mir das auch ganz fest vor dass wenn ich selbst irgendwann mal Mutter sein sollte, dass sich das wirklich meinen Kindern auch so vorleben will diesen Wissens-Hunger also.
00:09:31: meine Mama macht bis heute Weitebildungen und ist da einfach... Die wird nicht müde an neue Dinge lernen und einfach weiter tiefer verstehen.
00:09:43: ja Das haben wir vielleicht auch ein bisschen in den Genen.
00:09:46: Aber jetzt noch mal ganz kurz zu dem Mariana.
00:09:50: Ich habe damit nicht so viel Erfahrung, aber was ich weiß ist das es ja auf ganz unterschiedliche Menschen ganz unterschiedlich wirkt und ich finde das jetzt voll die spannende Sache dass du gesagt hast in Kombination entweder lernen oder mariona oder beides.
00:10:02: Das heißt du hast dir viel Leistungsdruck gemacht weil das entspannend war bei mir nämlich auch so.
00:10:06: ich hab mir auch voll viel Druck gemacht in der Schule was mit unter einen Grund war warum meine Mauer mich mitgenommen hat.
00:10:10: zum Yoga Vielleicht wäre es für mich ganz gut gewesen, ein bisschen Joints zu rauchen.
00:10:16: Das habe ich damals nicht gemacht aber das war so dass... Ich hab halt wahnsinnige Rückenschmerzen bekommen Unter anderem glaube auch weil ich dann angefangen hab die Pille zu nehmen, ich hatte dann meinen ersten Freund Hab dann die Pile genommen und ich war sehr schmal also wirklich noch viel ziellicher als jetzt Und hatte dann plötzlich riesige Brüste Also fast doppelt so große Brüster wie jetzt durch die Pille halt.
00:10:40: Guck mal, wie körperlich ein größter C oder manchmal auch D und das ist natürlich jetzt wenn ich mir das angucke.
00:10:47: es ist ja ganz logisch.
00:10:49: also wenn ich mich einfach durch Anatomie nochmal jetzt tiefer den Körper auf verstehe und mir anguccke Das ist man ja in der Statik gar keinen Sinn.
00:10:56: Das heißt logisch dass meine Birbelsäule viel, viel mehr tragen musste und plötzlich in Stellen gefordert waren wo die Muskulatur natürlich gar nicht darauf vorbereitet war das irgendwie mitzuhalten.
00:11:08: Und dann logisch dass es in Rückenschmerzen geändert ist.
00:11:11: Genau so bin ich zum Yoga gekommen aber ich finde es spannend Dass.
00:11:15: seine Mama hat dann gedacht okay als Entspannungstool oder Nervensystem Regulation wahrscheinlich.
00:11:20: Oder hat sie dann gedacht wer das jetzt?
00:11:25: Ja um ehrlich zu sein würde ich?
00:11:31: Ich glaube, die Frage würde ich dir tatsächlich gerne mal stellen.
00:11:35: Ob das wirklich so eine Kognitive?
00:11:37: Weißt du, ich bin mir der Benefiz von Yoga bewusst oder ob es eher ein Bauchherzgefühl war.
00:11:47: Da gibt's jetzt das Angebot... Das ist auch offen für alle Alter.
00:11:53: Lass uns da einfach mal hingehen!
00:11:55: Ich weiß nicht, ob das so koordiniert wirklich war.
00:11:59: Das wäre eine sehr, sehr gute Frage zu stellen.
00:12:02: Ich will einmal ganz kurz noch kommentieren.
00:12:04: zur Marjana das wirklich sehr unterschiedlich wirkt.
00:12:08: Etwas warum ich beim Yoga geblieben bin ist was bei mir auch schon immer sehr ausgeprägt war und was sich auch sehr an Finnja meiner jungen Tochter ist dass ich sehr ausgeprecht fühle.
00:12:25: Ganz intensiv!
00:12:27: Es gibt ja Brechen wir auch jetzt in der Weiterbildung gekommen drüber.
00:12:31: Es gibt unterschiedliche Doshas, also unterschiedliche Konstitutionen, es gibt Menschen die sind einfach eher geerdeter, gedeckter, die sind so gechilter und da gehen so die Wellen, die gehen so drüber und die sind aber einfach ... ja sie sind so they're holding it down!
00:12:47: Und dann gibt's sie... meine Oma hat immer gesagt dass ich das sich so wie ein Vulkan immer so explodiere Und an die Decke gehe er, wie gesagt.
00:12:58: Das hatte meines Erachtens natürlich und jetzt auch wenn ich die Kinder beobachte das hat total viele Gründe weil ich so einen Gerechtigkeitsverständnis hatte und ich finde in erwachsenen Leben wird da oft drüber gewischt um die Harmonie zu halten.
00:13:14: konzentrieren wir uns nicht darauf dass es gerade ungerecht war und ich habe das halt nie stehen lassen.
00:13:20: Auch wenn ich davon überzeugt bin Ist es ja völlig egal, ob ich im Recht war oder nicht.
00:13:25: Die Intensität der Gefühle die mich da so übermand haben auch mit Röte in Gesicht und Schwitzen und so dass ich mich häufig gar nicht richtig ausdrücken konnte vor Wut oder Frustration.
00:13:38: Häufig auch vor Freude.
00:13:39: also das war bei mir ganze Bandbreite.
00:13:44: Das war so schwierig, dann im Teenageralter das zu navigieren.
00:13:50: Dass das Marianne ein fantastisches Cout war, dass mich in diese Kaffee-Energie gebracht hat.
00:13:57: So it's all gonna be fine!
00:14:00: Und was ich im Yoga gemerkt habe ist die Regulation... die das Marihuana übernommen hat, dafür habe ich dann meinen eigenen... Dann hab' ich den Regler gefunden.
00:14:11: Ich brauchte das Marijuana nicht mehr weil ich diese Regulationsmechanismen von da ist so viel Wut und Frustration und die ist echt!
00:14:21: Und sie hat seinen Grund.
00:14:23: und jetzt habe ich aber einen Mechanismus um darin zu sitzen.
00:14:29: Ich muss darauf nicht reagieren Und ich habe einen Mechanismus, um mich zurück in die Regulation zu holen und dann aus der Regulation heraus meine Worte zu finden, meine Aktion zu finden.
00:14:43: Um das dann anzusprechen oder auch es zu befrieden und so sagen there's no chance.
00:14:49: Manche Dinge sind einfach im Status quo so krass eingefahren.
00:14:51: Ich lass sie einfach mal ihren Kram machen und finde meinen anderen Weg die Regeln so zu biegen und zu brechen, dass die Gerechtigkeit oder was auch immer ist.
00:15:06: Dass ich das dann so leben kann wie ich das gerne hätte.
00:15:10: Spannend ja voll interessant.
00:15:12: Ja bei mir war es tatsächlich auch so.
00:15:13: Ich habe auch immer extrem viel gefühlt und wahrgenommen Und ich glaube auch noch mal Unter anderem wurde das verstärkt, weil ich ja so schlecht gesehen habe und erst ganz spät aufgedeckt wurde.
00:15:23: Also ich hab die ersten zwei Schuljahre komplett bei meiner zum Glück sehr intelligenten besten Freundin abgeschrieben, die nicht so viele Fehler beim Abschreiben an der Tafel gemacht haben, weil ihr habt ja alles von ihr abgeschritten.
00:15:33: Das heißt hätte sie jetzt ganz viele Fehler gemacht dann hätt ich auch vielleicht noch eine Legislationier entwickelt oder sonst irgendwas?
00:15:39: Keine Ahnung!
00:15:40: Aber auf jeden Fall... Nee, keine Ahnung.
00:15:44: Die Ursachen von Legasinis sind anders aber auf jeden Fall war es ganz gut dass sie das ganz gut abgeschrieben hat.
00:15:49: Aber genau das wurde dann erst später gemerkt und ich hatte auch mich ein Zeit lang geweigert eine Brille zu tragen weil ich mich ja schon so dran gewöhnt hatte ohne brille zu sein.
00:15:59: und ist eigentlich auch dem ihr deinen Kopfschmerzen gemacht habt weil die sehr stark war und so.
00:16:03: also es war auf jeden fall so dass Ich dadurch immer eine sehr, sehr viel Fantasie hatte.
00:16:09: Immer so ein bisschen in meiner eigenen Traumwelt war ich auch extrem ruhig, super schüchtern!
00:16:13: Ich hatte eigentlich immer also diese eine beste Freundin und das waren mir dann auch an sozialen Kontakten schon fast genug.
00:16:18: So...und ähm ...sehr, ich war immer sehr zart Und hab mit vier Jahren ja auch beschlossen kein Fleisch zu essen.
00:16:25: als ihr erfahren habt dass es von Tieren kommt und das war später als ich dann wirklich in die jugische Philosophie auch eingetaucht bin und beim ersten zweitenden Training von Ahimsa gesprochen wurde, war das für mich mit mir so stark in Resonanz gegangen.
00:16:37: Ich dachte so endlich spricht mal jemand aus was ich schon mein Leben lang fühle.
00:16:43: Und des Yoga genau das war dann eben.
00:16:45: meine Mutter hat mich da mitgebracht weil ich mir immer so ein Stress gemacht habe an der Schule und da hab' ich auch noch einmal drüber nachgedacht heute dass es so spannend war.
00:16:53: denn ich habe mich gefragt vorhin warum habe ich mich eigentlich in der Schule so einen Stress gemacht?
00:17:02: Ich hatte eigentlich immer ganz gute Noten so.
00:17:03: Und ich hatte dann auch, als ich dann irgendwann Kontaktlinsen hatte und so war ich da noch ein bisschen aufgeschlossen.
00:17:08: Dann hatten dann auch mehr Freunde bzw.
00:17:11: waren mir einfach kontakt... Ich war vorher jetzt auch nicht unbeliebt aber mir waren soziale Kontakte einfach nicht so wichtig!
00:17:16: Ich habe auch dann zu Hause immer meine Kusine... Ich hab dann mal Bücher geschrieben, meine Kursine sollte das alles aufschreiben und ich habe dann einfach so erzählt von meinen Fantasiergeschichten und so.
00:17:26: Ja und später war es dazu, dass ich auch mehr Freunde hatte und es war dann alles so ganz cool in der Schule, aber es war dann so dass ich eigentlich wollte dann immer richtig gut sein und meine Eltern die waren schon auch ärgerheitsig ja.
00:17:38: Die waren auch sehr ja so akademisch und war es schon immer alles sehr wie soll ich sagen?
00:17:44: Und sie haben.
00:17:45: schon sind einfach ehrgeizige Eltern Aber die hätten jetzt nicht mir glaube ich krass viel Stress gemacht wenn ich jetzt ein bisschen schlechter gewesen wäre in der schule und Ich habe da noch mal überlebt.
00:17:52: das war für mich wirklich so ein Ding von du hast es vollen auch beschrieben von Dass du das alles so interessant fandest.
00:17:58: Ich wollte das einfach gut machen und wollte das einfach richtig verstehen.
00:18:04: Ich fand die meisten Themen auch echt interessant, und dachte so ich will das irgendwie alles wissen und können und lernen.
00:18:11: und es war so...ich wollte mich auch selbst nicht enttäuschen.
00:18:14: Glaube ich das war auch noch so ein Punkt!
00:18:16: Und ich dachte auch dass sich vielleicht weniger Anerkennung habe wenn ich schlechter bin in der Schule, dass dann andere denken könnten und deshalb vielleicht nicht mit mir befreundet sein wollen.
00:18:30: Ich weiß auch noch, dass ich wahnsinnig Angst hatte, durch meinen Führerschein durchzufallen.
00:18:34: Und dann null Fehler hatte... also null Fehlerpunkte hat in der Prüfung, wo ich das einfach so viel gelernt habe, dass sich das alles richtig gut konnte diese ganzen Verkehrsregeln!
00:18:44: Also ja, irgendwie hab' ich mir dann soviel Druck gemacht, also ja, richtig crazy einfach.
00:18:54: Trotzdem habe ich immer noch nicht verstanden diese Connection zwischen Körper und Geist.
00:18:58: Meine Mama hat da zwar schon immer von geredet, aber ich hab das gar nicht gecheckt.
00:19:03: Ich glaube, ich habe in irgendeiner Podcast vorher auch mal erzählt, dass mein erster Berührungspunkt mit Yoga war meine Oma die waren ja immer für ein Asien gewesen.
00:19:09: dann habe ich die Sonnengröße machen sehen glaub ich als ich vier oder fünf klein Kind auf jeden Fall und habe sie gefragt was sie da macht?
00:19:18: Und dann hat sie gesagt sie grüßt die Sonne Und das war so ein schöner Moment, meine Oma ist auch eine die viel nachdenkt und ja oft so ein bisschen ernster war.
00:19:26: In dem Moment war sie wirklich in diesem lichtdurchfluteten Schlafzimmer morgens und hat diese Bewegungen gemacht und hat zufrieden gewirkt und hatte plötzlich eine ganz andere Ausstrahlung als sonst.
00:19:38: Ich weiß noch, dass hat mich so berührt.
00:19:40: ich dachte so Boah, das will ich auch machen wenn ich groß bin!
00:19:42: Das war so richtig mit mir in Resonanz gegangen Ja und dann irgendwie voll verrückt diese ersten Jogastunden da.
00:19:50: Ich weiß noch meine Freunde, die haben sich eigentlich alle ein bisschen drüber lustig gemacht so Das war einfach auch nicht cool damals Yoga zu machen.
00:19:59: Also Und ich weiß noch dass ich es einfach so entspannt fand.
00:20:06: also ich habe gedacht Oha endlich mal mit dem Atem und man kam zur Ruhe und ich hab dann auch richtig gut geschlafen immer danach Dem Rücken hat das auch gut getan und es war aber halt auch so ein ganz unfanzi-Jogakurs bei unserem Dorf von den Landfrauen aus organisiert.
00:20:20: Ich glaube, dass meine Mutter das einfach gesehen hat, wird jetzt angeboten.
00:20:23: Und die hat wahrscheinlich gedacht, oh mir tut das gut!
00:20:26: Das wäre doch für Julia auch was?
00:20:27: Und dann melden wir uns da an.
00:20:28: Ich glaub, sie hat da auch gar nicht so im Detail drüber nachgedacht.
00:20:35: So noch den Motto probieren wir mal aus.
00:20:36: Es waren aber nur neun Sessions, das war so neuner Kurs.
00:20:42: Habe ich das aber so versucht beizubehalten, was ich da gelernt habe weiter zu üben und hab dann eigentlich überall wo ich war immer versucht mich zur Joggerkursen anzumelden.
00:20:52: Also selbst im Auslandssemester in Frankreich... Da war der Kurs einfach nur grauenhaft an der Uni in so einer Tourenhalle Und mir hat es auch nicht immer Spaß gemacht.
00:21:03: Aber ich bin dann irgendwie trotzdem hingegangen weil ich immer dachte am Ende des Tages tut's mir trotzdem gut So und ich habe dann versucht dass nicht so.
00:21:11: Ja, weil man findet ja immer einen Grund warum es dann nicht passt.
00:21:14: Dann passt einem vielleicht die Uhrzeit nicht oder dann passt der Lehrer nicht.
00:21:17: Dann findet man die Stimme nervig von dem Teacher oder diese Turnhalle war einfach nur blöd und hat gestunken und so.
00:21:24: Aber ich habe dann einfach immer gedacht, ja ich finde jetzt immer ein Grund, warum mich nicht gehe aber ich find bestimmt auch ein Grund warum ich gehe und am Ende des Tages tut's mir halt gut und dann hab' ich soweit gemacht.
00:21:37: Und... Ich weiß noch genau dass sich damals dann Im Studium habe ich irgendwann Work and Travel gemacht in Kanada.
00:21:45: Ich wollte eigentlich nach Kanada, weil ich da Verwandte hab und hab dann immer so Beach Yoga und sowas mitgemacht.
00:21:51: Und da war das zum ersten Mal so, dass sich dachte hey nice!
00:21:55: Das kann ja auch recht einem coolen Setting sein mit coolen Leuten die auch irgendwie so ein bisschen unser Alter an unseren Vibe haben.
00:22:02: Das war irgendwie diesem Surfer-Town wo ich war jetzt eigentlich so ein bißchen wie das kanadische Ariesera würde ich sagen.
00:22:08: Ab dem Zeitpunkt, als ich da war, habe ich immer einen Ort gesucht.
00:22:10: Ich dachte mir wie geil wäre es an einem Ort zu leben der so ist wie da.
00:22:15: Immer habe ich so ein Ort gesuchten innerhalb von Europa und ich glaube dass ich ihn so einigermaßen gefunden hab.
00:22:21: Und das war einfach so ein schöner Vibe.
00:22:23: und dann war bei irgendwann mal Regenzeit und sind wir nach Hawaii weiter weil die Flüge nach Hawaii günstiger waren als jetzt in Kanada weiter im Regen zu bleiben.
00:22:33: Also war es dann.
00:22:34: irgendwie lag das so auf der Hand und in Hawaii haben wir auch weiter Work and Travel gemacht, meine Freundin und ich.
00:22:38: Und dann hingen überall so Poster da und er stand vier Wochen Intensivkurs Yoga-Teacher Training.
00:22:46: Und anstand da was da alles drin ist.
00:22:47: Philosophie, Anatomie, gesundes Essen ... Die Locator waren ein Bild von der Location und ich dachte... This is it!
00:22:54: Das ist der absolute Traum, vier Wochen lang Yoga zu machen In so einer Location mit so einem Vibe auf Hawaii.
00:23:01: Wer kann, wer macht sowas?
00:23:03: Ich dachte das müssten die abgefahrensten coolsten Leute der Welt sein.
00:23:07: Die sich so was gönnen.
00:23:08: und das war für mich so... Und in dem Moment habe ich mir innerlich so versprochen.
00:23:12: Ich hatte halt auch kein Geld.
00:23:13: Ich war wirklich broke als ich von Hawaii zurückkam also obwohl wir da gearbeitet haben und alles ist einfach mortsteuer und sowas.
00:23:22: Aber ich dachte so wenn ich irgendwann wieder Geld hab dann will ich sowas machen!
00:23:26: Und dann dachte ich so ja dann war mit meinem Kopf sogar nicht mit einem Studium fertig bin.
00:23:31: Und dann war ich aber beim Studium eben erst mal noch lange nicht fertig.
00:23:37: Das habe, glaube ich in einer anderen Vortragsfolge schon einmal erzählt.
00:23:40: Dann gab es irgendwann so einen richtigen krassen Heartbreak und ich hatte in der Zeit davor, als ich mit dem Mann zusammen war Geld-und-Zeit beiseite gelegt um den Australien zu besuchen.
00:23:50: Als er dann weg war wurde mir klar dass ich da nicht hingehe und in der zeit also das schwierig war in der Beziehung hab ich halt so viel Yoga praktiziert Dass sich dann einfach ready war auch das Teacher Training zu machen und diese Zeit und das Geld, was ich dabei Seite gelegt habe.
00:24:05: Ich hab dann einfach gespürt so jetzt ist der Zeitpunkt.
00:24:09: Genau!
00:24:09: Und ich habe es ja nicht auf Hawaii gemacht sondern in Bali.
00:24:14: Ja genau.
00:24:17: Teacher Training ist quasi so der nächste Step.
00:24:21: vielleicht auch ein bisschen.
00:24:21: wollen wir noch mal kurz sagen wie hat sich unsere Praxis durchs Teacher Training verändert oder unsere Beziehung zur Praxis?
00:24:29: Du hast es ja vorhin schon so'n bisschen angedeutet...
00:24:35: Ich weiß nicht aus welchem Grund das war, dass ich irgendwie nicht so richtig auf die Idee gekommen bin während dieser einmal-die-woche-Juger-Zeit.
00:24:53: Das Auszudehnen!
00:24:56: Wir haben da immer wieder Hausaufgaben bekommen, die ich natürlich auch sehr gewissenhaft gemacht habe.
00:25:00: Die waren aber... Es waren kleinere Aufgaben, an den Tagen, an denen nicht Yoga ist ein Sonnengebet zu machen oder etwas was bei mir richtig gedroppt ist und das war definitiv auch einen Grund wo ich gemerkt habe okay yoga is gone and that's like I got intrigued.
00:25:23: Da ist so viel mehr.
00:25:24: ist dieses eine Minute, eine Minute den Geist zu konzentrieren wenn ich einfach gemerkt hab It doesn't work.
00:25:33: Ja, ich kann Matheaufgaben lösen ja Ich kann Aufset zu schreiben aber eine Minute nur meinen Atem zu verfolgen und nicht diesen Ping-Pong.
00:25:44: Was der Geister immer macht das dass ich das nicht kann.
00:25:47: das war so.
00:25:48: wow Das hat mich so.
00:25:51: das war diese Challenge nehme ich an.
00:25:53: ich will es können.
00:25:54: ich will eine Minute lang meine Arte beobachten können.
00:25:57: In what the heck?
00:25:58: warum geht es da bitte?
00:26:01: Das heißt, es gab immer wieder so kleine Aufgaben und ich weiß echt noch genau wie ich da im Wohnzimmer saß damals in der Wohnung.
00:26:09: Und so auf diese Uhr gestartet hab' und das einfach nie geschafft hat irgendwie... Ich habe dreimal zehn meinen Atem irgendwie beobacht oder zweimal zehn und dann war er weg, war er woanders.
00:26:19: Und das war so der Moment, wo ich gemerkt hab okay Juga, da gibt's mehr!
00:26:25: Ich bin aber nie auf die Idee gekommen, zu sagen ich mache das was wir Mittwochs in der Joghurtstunde machen auch noch Donnerstags, Freitag, Samstag und Sonntag.
00:26:33: Und macht es einfach Zuhause.
00:26:35: I just didn't cross my mind.
00:26:39: Und hab dann in der Aus... Warte mal ganz kurz Vor der Ausbildung kam noch.
00:26:50: Wir haben ja alle diese Einhörne in unserem Leben Kamen diese Einhornperson die eine sehr gute Freundin meiner Mama, die schon immer auf ihre ganz eigene Art und Weise besonders war.
00:27:05: Die in Herxheim auch aufgewachsen ist und dann sich irgendwann entschieden hat nach ihrer Krankenpflegerinnenausbildung auszuwandern bzw eigentlich nur reisen, sie wollte nur Südamerika bereisen und ist dann ein cheatsches never came back.
00:27:21: Und die kommt so.
00:27:22: alle drei vier fünf Jahre kommt ihr nach Deutschland zu Besuch.
00:27:26: Und in diesem einen Sommer, als ich schon gerade achtzehn geworden war, dann war so in dieser Heilungsphase von dieser Krankenhausgeschichte.
00:27:37: Da saßen wir alle zusammen auf der Ranch und das waren immer eine Zusammenkunft von Freunden die sich da immer getroffen haben wenn diese Personen zurück kamen.
00:27:46: Wir saßen da so und sie hat es seit Jahren Yoga gemacht und war auch so ne richtige Super-Stereotype So eine richtige Hippie-Yogini, mit entsprechenden Farben und Kleidung.
00:28:04: Und lebt in Patagonien... Ich hab sie immer so geliebt.
00:28:08: Das war einfach dieses What a person!
00:28:11: Also wirklich hat war sie für mich so diese verkörperte Freiheit.
00:28:16: die Dinger I wanna do something, the things that i do are always in benevolence to everything and everyone.
00:28:24: Immer alle ihre Taten haben so ein win-win-win Situation und haben auch immer so einen guten, echt gutes Kilo Abenteuer dabei und Wildheit!
00:28:38: Und sie sagte ja und nächste Woche fahre ich nach in den Westerwald Aschramm Eine Woche aßener Intensiv.
00:28:47: Hey, Junge!
00:28:47: Willst du nicht mitkommen?
00:28:49: Und ich war so... Da war kein Zwanferien.
00:28:54: Ich war nicht mit dem Abi fertig.
00:28:56: Zwan-Ferien?
00:28:57: Ich gesagt ja mach' ich mit.
00:29:00: und das war dann der Moment wo dieses ah okay das was wir Mittwochabend machen kann man einfach auch dreimal am Tag machen und jeden Tag hintereinander.
00:29:09: Und in dieser Woche Aßenerintensiv.
00:29:13: also das war Ich weiß noch, dass es damit einen Tag gab, wo ich mit meiner Gabel nicht mehr an meinen Mund gekommen bin.
00:29:19: Weil ich zu Muskelkarte hatte, das einfach die Armmuskeln nicht mehr funktioniert hat und mich dann immer so mit dem Kopf zu meiner Gabeln bin!
00:29:29: Und...
00:29:30: Das waren irgendwie morgens eine zwei Stunden Session Frühstück und dann wieder ne drei Stunden Sessions- und dann Mittagessen und dann againe vier Stunden SESSION und dann Abendessen und abends nochmal zwei Stunden.
00:29:43: also es war einfach Insane und ich habe es aber geliebt.
00:29:49: Und da war so dieses woa, da ist noch so viel mehr wenn ich mich dafür verfügbar mache.
00:30:04: Das war eine große Realisation die tatsächlich im Verlauf meines Lebens immer wieder gekommen ist.
00:30:10: Und genau das was du sagst, es gibt immer einen Grund.
00:30:12: Es gibt immer ein Grund warum wir keine Zeit haben und warum's gerade nicht passt... ...und warum gerade was weiß ich der Lehrer zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein, Stimme zu rau, zu weich, so whatever!
00:30:24: Und es gibt da aber auch die Entscheidung I'm gonna show up anyway.
00:30:33: Das kam auch häufiger über den Verlauf meines Yoga-Lebens ist dieses If i don't do it for the teacher and if Und wenn ich es nicht für jemand anderes oder den Status, was auch immer.
00:30:51: It's always gonna have so much benefit und zwar Benefit im Sinne von Ich komm nach Hause weil das nicht um die anderen geht.
00:30:59: Es geht nicht um deren Stimme Es geht auch nicht um den schönen Raum in dem ich bin.
00:31:03: Es geht gar nichts anderes als nach Hause zu kommen.
00:31:09: Das war irgendwie riesig Und das ging dann eben in der Ausbildung weiter und ich glaube, dass was so groß ist in der ausbildung oder auch in so intensiv Zeiten.
00:31:20: Ist das wir werden weniger schnell distracted?
00:31:25: Wir werden weniger Schnell abgelenkt.
00:31:27: Und diese Verfügbarkeit, also dass wir sagen okay I'm gonna show up again and again.
00:31:34: Ich bin müde und ich habe keine Lust mehr.
00:31:36: Und eigentlich würde ich gerne was ganz anderes machen.
00:31:39: Wir können jetzt auch schwimmen gehen oder wir könnten jetzt einen Kaffee trinken gehen.
00:31:42: No!
00:31:42: I am going to show up anyway because of the schedule weil der Stundenplan sagt it's Assermann time.
00:31:50: Da hab' ich gemerkt das diese Witterstände die scheinbare Lust sind, also diese Lebendigkeit die alle anderen ja auch machen.
00:32:04: Mich gar nicht zu dieser Zufriedenheit führt, die ich eigentlich anstrebe sondern manche... Nicht immer aber häufig weg davon waren diese Intensivzeiten und die Ausbildung waren so dass ich da dahinter gestiegen bin zu sagen ach ich steh nur auf und mache mir was zu essen nicht weil ich Hunger habe sondern weil Blinke.
00:32:26: Ja, und es war dann eben auch übertragbar auf was auch immer.
00:32:29: ich vorhatte ja zu lernen mich über irgendwas zu informieren irgendeinen Projekt anzugehen ein kreatives oder einen Umsetzungsprojekten zu merken.
00:32:41: Ich schieß mir die ganze Zeit stelle ich mir selbst ein Bein und dann über die Praxis zu merkt wie kann ich aufhören mir selbst beinzustellen?
00:32:53: Und was ist es am Ende des Tages, wenn man sich selbst ein Bein stellt?
00:32:56: Es ist ja irgendwie auch eine Form von Selbstbetrug so auf einer Art und Weise.
00:33:00: Man isst mit sich selbst nicht... Ja, man gibt sich selbst das, was man eigentlich in seiner höchsten Form eigentlich braucht.
00:33:16: Nicht dass, was die Essenz wirklich nähert!
00:33:22: Wir kennen das alle pro Krastinationen.
00:33:24: It's a big thing.
00:33:26: Und das am Ende des Tages führt es immer zu so einer Unzufriedenheit.
00:33:30: Weil man dann merkt, also bei mir ist es auch in Phasen wo ich mal so rausgedroppt bin aus der Praxis und wieder andere Sachen dann irgendwie gemacht habe um die Zeit.
00:33:39: Also ich finde es ganz krass wenn man morgens dann aufsteht und denkt ach ich mache jetzt nur noch einmal schnell die Wäsche an Ich mach jetzt nur Haushaltssachen sind bei mir ganz schlimm was Prokrastination angeht Auch wenn ich etwas arbeiten will und dann nur arbeiten kann weil mein Haus Pico Bello Clean is.
00:33:56: Und dann bin ich aber, wenn mein Haus dann pico bello clean ist, bin ich sowas von exhaustiv.
00:34:01: Dass ich noch eigentlich nicht mehr wirklich arbeiten kann.
00:34:04: und dann führt das auch zu so einer krassen Frustration weil ich dann denke eigentlich liegt mir meine Arbeit so sehr am Herzen und eigentlich ist das was ich machen will It's a big thing!
00:34:16: Das fängt halt mit dem Yoga finde ich an Weil wenn man das als allererstes morgens macht für mich gibt es immer so ein Gefühl Das ist was, was mir so wichtig ist und so am Herzen liegt.
00:34:26: Und das habe ich mich jetzt heute Morgen geschenkt!
00:34:28: Und das Krasse ist auch...das hab' ich nicht nur mehr selbst geschenk', sondern eigentlich auch der Welt.
00:34:33: Und es finde ich so schön.
00:34:34: Im Mastanga gibt's ja ein Opening- und Closing-Prayer.
00:34:38: Der letzte Satz in dem Closing Prayer ist ... Om Shanti Shanti, also dass man wirklich die Praxis des Das, was man jetzt gerade kultiviert hat in der Praxis.
00:34:52: Dass das zum Benefit aller Lebewesen ist und den Frieden noch mal so reinzukollen und auch raus zu senden von dort aus.
00:35:04: Und das ist wirklich das, was mich dann auch immer wieder da so hält in dieser Praxis?
00:35:19: Ja.
00:35:22: Schönen guten Moment!
00:35:25: auch wirklich die Brücke zu schlagen, zu anderen Lebensphasen, die es nicht ermöglichen diese intensiven Praxis-Phasen auf täglicher Frequenz durchzuhalten.
00:35:47: Davon hatte ich einige, davon kennst du auch einige und diese Beziehung zur Praxis wirklich auch mal zu beleuchten, wie die sich verändern kann für bestimmte Zeit.
00:36:05: Aber dann auch wieder Nahrung braucht und ich habe jetzt gerade das so ganz... ist echt so ein ganz abgefahrener Sommer, also seit wirklich seitdem er ja geboren ist, vor zehn Jahren.
00:36:17: Das ist der erste Sommer,
00:36:18: aber
00:36:19: es kann noch nicht richtig fehlen.
00:36:21: Richtig viel Zeit miteinander.
00:36:23: Einfach nur er und ich ohne
00:36:28: andere
00:36:29: sehr wichtige Menschen auch um uns herum, also wo die Kinder jetzt leh ja schon seit vier Wochen in diesem Ride-Camp ist und die Finja war letzte Woche im Zirkuscamp, das es sich ausgesucht hat, dass ihr so viele Freude bereitet habt und jetzt diese Woche noch mit ihrer Schwester ein Ride Camp ist und wir jetzt diese zwei Wochen haben, wo wir ja so miteinander sind Und wir sprechen auch im Yoga so viel über Spandan, dass es diese Expansion und Kontraktion gibt.
00:37:00: Das bringt die Natur des modernen Lebens oder eigentlich auch das antiten Lebens mit sich.
00:37:07: Dass es eine Lebensphase gibt – und das ist im Yoga festgeschrieben, da gibt's die unterschiedlichen Lebensphasen wo Menschen, die sich dafür entscheiden, eine Familie zu haben oder ein sogenannte Haushälter zu sein in der Philosophie, dass dann einfach diese Rolle beinhaltet.
00:37:26: Dass man ein Haus hat und wieder das so schön gesagt hast und dass man alle Aufgaben hat, die mit einem Haus zu kommen.
00:37:33: Und dieser Fokus, dass man da sein Energiemanagement neu verteilen muss während dieser Aschäsephasen wo wir uns nur auf auf die Praxis konzentrieren, was im Yoga dann immer so nach der, was quasi bei uns die Rente ist.
00:37:54: Wenn die Kinder aus dem Haus sind und unsere Jobs abgeschlossen sind, dann ist es im Yoga diese Phase wo sich die Menschen zurückziehen in den Wald und dort in sehr einfachen Verhältnissen leben sodass wieder mehr Zeit für die Praxisse ist Und wir kennen das alle.
00:38:09: denn dieses Sich-Zurückziehen in Den Wald, wir suchen das ja alle Diese Simplizität.
00:38:15: Das heißt, dass wir campen gehen... Also niemand würde Campen gehen des Komforts wegen?
00:38:21: Ich finde Camping ist überhaupt nicht komfortabel!
00:38:23: Es ist total geil weil wir Freiheit erfahren, weil wir voll an der Natur dran sind aber es ist eigentlich voll unkomfortabel.
00:38:31: Es krabbelt die ganze Zeit und man schläft irgendwie.
00:38:34: Also ich schlafe in meinem Bett besser als im Zelt oder draußen.
00:38:38: diese Lebendigkeit, die man da fühlt.
00:38:41: Die ist fantastisch.
00:38:44: und dieses Spender ja also dieses Expansion und Kontraktion beeinflusst total wie viel Raum für unsere Praxis ist.
00:38:53: und es ist total wichtig dass das Yoga auch sagt, dass wir die Rollen, die wir annehmen in voller Inbrunst annehmen und das beinhaltet, dass es Zeiten in unserem Leben gibt wo die Praxis einfach nicht so einen großen Raum einnimmt.
00:39:06: jetzt ist es aber so Und das ist, was aus mir aufgefallen ist in den Momenten, wo Pascal und ich so alleine waren.
00:39:13: Ist dass ich so Momente hatte, wo ich gedacht habe, es ist voll schön auf, was sich da zurückfalle also, dass ich diese Beziehung zu Pascal auch mit all denen... Ich nenn's mal Ablenkungen, auch wenns keine Ablenkung isst, mit allen anderen wichtigen Aufgaben genug gepflegt hab dass wenn alles andere wegfällt, das ich dann nicht auf den Scherbenhaufen zurückschaue.
00:39:40: Und so ist es mit der Yoga-Praxis auch.
00:39:44: Denn dieses Wenn wir wieder bei uns landen nach diesen ganzen vielen Aufgaben, dann ist es schon häufig so, dass wir schon ein bisschen aufräumen müssen.
00:39:53: Also es ist nicht so, daß Pascal und mich keine Konflikte haben.
00:39:55: Das haben wir auch!
00:39:56: Aber wir haben die Grundessenz weiter genährt.
00:39:59: Und das finde ich im Yoga auch... Zeiten in meinem Leben, wo ich wirklich so ganz, ganz wenig praktizieren konnte.
00:40:06: Und wenn ich da zurück nach Hause gekehrt bin in meinen Körper und meine Praxis, dann war das echt immer ein bisschen traurig.
00:40:12: Wo ich gemerkt habe, boah fuck!
00:40:13: Ich hab mich so krass vernachlässigt... ...und jetzt stehe ich ja vor so emotionalen Knoten oder so angestauten unbearbeiteten Dingen dass ich dann erstmal so ein bisschen Grundputz machen musste.
00:40:34: oder und das ist auch manchmal passiert, dass es dann so Zeiten gab wo ich um die Yogamatte rumgetenzt bin weil ich mich damit nicht konfrontieren wollte was für einen großen Haufen da liegt.
00:40:48: Das ging nicht lange gut.
00:40:56: Wenn man die Pille mal geschluckt hat, dann geht die Toleranz gegenüber innerer unaufgeräumten Teile so stark runter dass das nicht so lange haltbar ist.
00:41:06: Das wird dann so... Da es erzeugt zu viel Friktion, dass man doch wieder zurückkehren muss.
00:41:14: und dann gab's dann eben diese Frage okay wie funktioniert es dann?
00:41:21: Die Essenz weiter zu nähern?
00:41:25: Gibt es, gab's für mich dann wirklich auch Zeiten wo ich so viel dann auch mit Kinder gestillt hab oder andere Ausbildungsprojekte habe ich viel gefordert war, kognitiv geforderd war.
00:41:36: Dann zu ganz kleine Praxismomente zu finden im Spülmaschine ausräumen, im Wäsche aufhängen, im Stillen, Im Sitzen und Atemzug nehmen?
00:41:49: Und was ich für mich sagen muss ist das funktioniert für eine Weile Und dann braucht es aber wieder, dann braucht's wieder... Dann braucht's Momente wo ich wieder in die innere Arbeit gehen kann.
00:42:06: Genau.
00:42:06: Tschü!
00:42:12: Wie ist das bei dir?
00:42:13: Hast du seit deiner Ausbildung jeden Morgen zwei Stunden Yoga geübt und abends Meditation und Pranayama bevor du ins
00:42:20: Bett gegangen bist?
00:42:22: Nee, ich muss auch sagen, bei mir hat sich das auch immer in unterschiedlichen Lebensphasen Unterschiedlich hatte ich ein unterschiedliches Praxisverhalten, kann man sagen.
00:42:31: Und wenn ich da so rückblickend das so ein bisschen analysiere dann fällt mir eine Tendenz auf die echt... Auf die ich nicht stolz bin aber die jetzt hier ganz verletzlich teilen werde weil vielleicht findet sich die eine oder andere Person auch drin wieder.
00:42:45: Ich bin meistens dann besonders dedicated mit meiner Practice Wenn es mir nicht so gut geht gewesen in den letzten Jahren.
00:42:54: Jetzt hat sich gerade ein bisschen geschiftet weil ich was ganz Besonderes darin erkannt habe.
00:42:59: Jetzt war mich erkannt, dass es eigentlich viel schlauer ist die Praxis genau in den Phasen wenn's mir besonders gut geht dann zu nähern und dann wirklich nicht fallen zu lassen Weil ich dann in den phasen in denen es mir nicht so gut geht kann Ich auch praktizieren.
00:43:22: aber Dann hat das noch mal eine ganz andere energie irgendwie.
00:43:30: Und es ist voll spannend, weil wenn man das so auf Relationship... bei mir waren ja jetzt viele kleine Kurze oder vielleicht teilweise auch ein paar Jahre Relationships.
00:43:43: Dann sprechen wir dann nochmal drüber in der Phase wo wir über romantische Beziehungen da können wir noch mal genauer drauf eingehen.
00:43:48: aber was mir echt aufgefallen ist ist dass ich jetzt bei meiner letzten Beziehung war das voll cool bewusst schon als so diese Phase, diese Anfangsphase war wo man so mega excited ist und so voll viel Zeit auch miteinander verbringt.
00:44:03: Weiß ich noch bevor er mich dann in Portugal besucht habe weiß ich noch dass ich zu meinen Freundinnen gesagt hab bitte helft mir mich zu unterstützen das ich morgens trotzdem zu meiner Yoga Praxis gehe weil es ist so schnell gerade auch wir Frauen... Ich habe das Gefühl wir sind schon fast... Das sind noch alte patriarchale Strukturen die wir darauf konditioniert sind alles für den Mann und die Familie zu geben, sich so aufzuopfern.
00:44:28: Und seine eigene Bedürfnisse hinten anzustellen.
00:44:30: Yoga ist mir echt so ein Anliegen.
00:44:32: Das ist auch so wichtig für mich gerade in der Anfangszeit von Dating um mit mir selber in Kontakt zu bleiben.
00:44:39: Zu weiter zu fühlen, ist es okay für mich?
00:44:42: Passt das für mich so?
00:44:44: Weil man so schnell... Auch in diesem Ding drin ist auch grade als Frau glaube ich.
00:44:49: So passt es für ihn!
00:44:51: Wenn's für ihn passt dann passt es auch für mich.
00:44:53: Das ist ganz oft so dieses Ding und ich weiß diesmal nicht.
00:44:56: Und hab dann das wirklich richtig durchgezogen, das war für ihn glaub' ich auch krass weil er hätte es noch nie so erlebt, dass er gesagt hat einfach noch nie mit einer Frau zusammen, die so viel disziplinert.
00:45:09: Aber der fand's auch richtig cool!
00:45:11: Ich glaube teilweise auch ein bisschen einschüchternd aber ich habe da auch kein riesen Ding draus gemacht.
00:45:14: Ich hab halt das Handy so nah an meinem Dings gehabt wenn der Wecker morgens geklingelt, ich hab das direkt ausgedrückt und hab mich aus dem Schlafzimmer geschlechen und bin halt dann los... Und das war so cool, dieser Moment immer für mich und kam dann zurück.
00:45:27: Dann lag er eigentlich immer noch im Bett also der hat ja gar keine Zeit mit mir verloren dadurch.
00:45:36: Das war ja bis ich zurück war, aber ja meistens acht Uhr dreißig, bis ich wieder da war.
00:45:41: Also... Ja.
00:45:45: Genau!
00:45:46: Und dann habe ich einfach schon diese zwei Stunden für mich so gehabt und es war wirklich so goldwert.
00:45:51: und jetzt auch war es natürlich schon auch traurig, dass das dann nicht geklappt hat bzw.
00:45:56: einfach diese Beziehung nicht keine Früchte getragen hat in dem Sinn, dass sich jetzt weiter zu einer Beziehungen entwickelt hat und ich bin aber deshalb... Ich hatte das Gefühl, ich bin deshalb nicht so hart gefallen irgendwie weil ich bin eigentlich einfach wieder auf meine Mathe gegangen und hab weiter praktiziert Aber nicht so in diesem, dass ich das alles wieder aufbauen musste die Praxis sondern die war ja schon da Und ich hatte das ganz oft so, dass ich... naja.
00:46:26: Ich bin dann trotzdem eigentlich immer zu was zurückgekehrt, was sich gut kannte.
00:46:29: Es war schon wie nach Hause gekommen.
00:46:31: Immer!
00:46:33: Wenn ich die Praxis mal ein bisschen verloren hatte oder weniger praktiziert habe oder unregelmäßiger oder so.
00:46:39: Aber trotzdem war es so ein bisschen wie in nachhause zurückkommen wo man schon lange nicht mehr aufgeräumt hat, was du gerade gesagt hast dieses... schon lange nicht mehr irgendwie war.
00:46:47: Man muss erst mal wieder staubwischen, erst einmal wieder anfangen.
00:46:50: Es fühlt sich alles ein bisschen rostiger an.
00:46:52: Ja und dieses Gefühl von Liebeskonger haben plus der Körper fühlt es sich ein bisschen rustiger an ist einfach nicht schön in Kombination.
00:47:00: Wohingegen wenn man dann da reinkommt und weiß wow okay das fühlt ich jetzt... Das tut gerade eben innerlich irgendwie voll weh aber mein Körper fängt mich irgendwie so auf.
00:47:14: Das war irgendwie voll die schöne Erfahrung.
00:47:17: und ja genau generell würde ich sagen, dass sich auch in unterschiedlichen Lebensphasen bei mir ist auch immer sehr stark verändert.
00:47:25: Also ich hatte eine Phase das waren der Covid-Zeit wo ich keine Retreats unterrichten konnte plus ja generell super gefordert war weil einfach Opa gestorben.
00:47:37: Beziehungen ging gerade zu Ende.
00:47:38: also da gab es so einen Moment wo ich das Gefühl hatte okay mein ganzes Fundament wird mir gerade so Nähne ich das ganze Fundament?
00:47:44: Ich glaube, schlimmer geht immer.
00:47:46: Sonst in meiner Kernfamilie war sonst würde ich sagen alles so in Ordnung aber mein Opa war schon auch wie eine Vaterfigur für mich und in der Zeit konnte ich einfach...ich hatte so krasse seelische Schmerzen dass ich nicht auffernass praktizieren konnte und ich habe das schon mal in einer anderen Podcast-Vorge erzählt, dass ich in derzeit dann ...ich hatte wirklich wie so ne Depression, ich finde es immer so krass zu sagen weil jemand der wirklich Depressionen hat.
00:48:09: Das ist, glaube ich noch mal eine andere Nummer.
00:48:11: Aber es war... Ich kann seitdem Menschen mit Depressionen besser verstehen oder das besser fühlen und ich weiß noch dass ich morgens manchmal aufgewacht bin und dachte wie soll ich diesen Tag überstehen?
00:48:21: Ich hatte auch sogar keine Lust irgendwie auf mein Leben und dachte so wenn ich's jetzt schaffe bis zum Harmonium zu kommen dann ist der Tag gerettet!
00:48:30: Und dann war das manchmal wirklich so anstrengend dieser Weg von meinem Bett bis zum harmonium.
00:48:34: aber wenn dann die ersten als dann so die ersten Töne Erklungen sind, meine Finger in diese Tasten gesunken sind.
00:48:41: War plötzlich so Ruhe im Geist und ich glaube das ist auch nochmal so eine Erinnerung dass die Praxis so unterschiedlich aussehen kann.
00:48:48: Das war in dem Moment ja keine Assana-Praxis sondern es war einfach das Chanten am Harmonium was mich in meditative Zustände gebracht hat durch dieses Geräusch als mein Fokuspunkt in der Meditation.
00:48:59: Ich hätte mich auch nicht einfach hinsetzen können und meditieren können.
00:49:01: Ich wäre jetzt zu deren Zeit in meinem Leben nicht in der Lage gewesen zu meditiren.
00:49:08: da war einfach zu viel los in meinem Körper und in meinem Geist, zu viel Schmerz.
00:49:13: Und dann habe ich eben für mich in dieser Zeit diese Form der Praxis gefunden die mir total gut getan hat.
00:49:21: Ich glaube es ist gut so ein appare Graha zu üben, so einen Non Attachment zur der Praxis, die einen gerade in dem Zeitpunkt näher hat.
00:49:29: wenn man jetzt zum Beispiel also aktuell übe ich halt sehr kraftvolles Yoga und das kann mein Körper auch momentan gut Und ich weiß aber, dass es eine Zeit geben wird in meinem Leben wo ich das wieder loslassen muss.
00:49:41: Das kann sein dass es morgen ist und es kann sein wenn ich irgendwann hochschwanger bin.
00:49:46: Es kann sein das es ist wenn ich alt bin.
00:49:48: Kann auch sein dass sich Hochschwangers supergut da weiter bekraftvolles Yoga praktizieren kann!
00:49:52: Es kann aber auch sein im ersten Trimester einer Schwangerschaft jeden Tag übergebe und dann tschau sagen musst du dieser Praxis für ne Zeit und dann ist halt was anderes dran ob das eine Meditation vor dem Brotlicht ist oder Chanten ist oder ob das Sienna-Yoga ist.
00:50:08: Und das finde ich halt so schön und das mag ich ehrlich gesagt auch an Hilfeli total gerne, dass wir halt immer andere Stile auch encourageen und in der Basisausbildung ein viel Modul in unterschiedliche Stile einführen und nie die Wertung reingeben, der und der Stil ist schlechter, der der Teacher sondern wir sagen immer probier alles aus.
00:50:34: Es gibt diese riesen Bandbreite an Stilen und Möglichkeiten, das mag ich wirklich total gerne.
00:50:40: Ich muss ehrlich sagen, ich habe selbst schon viele Lehrer gehabt die andere Stile total verurteilt haben Und was mitunter dazu geführt hat dass ich mich deshalb weil ich mich quasi so in diese Schule von diesen Titian reinbegeben hab, habe ich manchmal mich verschlossen für andere Stiele Weil ich dachte, der hat jetzt gesagt das ist nicht so gut und so weiter und sofort.
00:51:06: Und das mag ich an uns dass wir damit zu einer Urteilslosigkeit wirklich die Leute reinschicken in die Erfahrungen.
00:51:17: Ja weil einfach Menschen und unterschiedliche Stile so viel zu bieten haben und in unterschiedlichen Lebensphasen braucht man vielleicht auch unterschiedliche Dinge.
00:51:30: So zugehört habe, kann mir einen Puls hier nicht unbedingt noch mit reingeben möchten und ich muss heute ganz prünktlich weg.
00:51:36: Weil unser Auto ist wirklich die Geschichte erzähle ich mal anders im Detail.
00:51:40: Das war nämlich echt superabenteuerlich!
00:51:43: Also alle Systeme des Autos so nacheinander ausgefallen sind und nicht so drinnen, dass okay Servolenkungen gehen nicht mehr und der Händler dann unten auf einmal blinkt alles, so Bremse geht nicht mehr, ABS geht nicht
00:51:53: weiter...
00:51:54: Okay, just hold on and stay focused Und ich unbedingt mich darum kümmern muss, dass es wieder läuft.
00:52:02: Ich habe jetzt ein bisschen
00:52:03: Angst
00:52:05: mit diesem Auge ohne Bremse mit dem Berg runterrollt!
00:52:10: Ist etwas was mir aufgefallen ist.
00:52:13: durch diese ganze Zeit und weil wir auch die Podcast-Folge damit begonnen haben... zu sagen so die erste und wichtigste Beziehung.
00:52:23: Und es ist so interessant, weil das wirklich... Es führt schon auch immer wieder zu Konflikten.
00:52:27: Weil du das auch gesagt hattest mit dem Partner der gesagt hat noch nie jemand erlebt, der so diszipliniert ist.
00:52:37: Das ist so ein Feedback, dass ich von Pascal immer wieder bekommen habe, der gesagt hatte, ich hab noch nicht mal Athleten, mit denen ich arbeite, die so diszipliniert alles darauf ausrichten, wirklich auch dann die Ernährung und das der ganze Tag ist darauf ausgerichtet dass diese Praxis stattfinden kann.
00:53:00: Und ich hab gestern meine Hände aufgeräumt und habe so alle riesenlangen Videos gelöscht, dass sich mehr Platz hat da drauf.
00:53:10: und dann sind mir Videos in die Hände gefallt von den Kindern als wir so längere Zeit im Arschramm verbracht haben.
00:53:18: Das machen wir einmal im Jahr und da ist ein Video dabei, der war die Lehracht... Und das waren auch so eine Arschraumzeit!
00:53:27: Ich wusste gar nicht dass das Video auf meinem Handy ist weil sie das Handy mitgenommen hat und hat so eine imaginäre YouTube Folge hat sie erstellt und hat dann so in das Handy reingesprochen.
00:53:37: Er hat gesagt, wir machen jetzt Yoga zusammen und hat wirklich von Anfang bis Ende so durchgeführt.
00:53:42: Wir müssen es erstmal umziehen.
00:53:43: Es ist total wichtig dass man beim Yoga was anhat, was nicht stört, dass man sich gut bewegen kann... Und er hat dann durch ein Sonnengebet durchgeleitet und hat so ein paar Übungen angeleitet.
00:53:58: Ich hatte so viel Freude ihr dabei zuzuschauen weil Cool war, an mir dann aufgefallen ist das auch.
00:54:08: wir praktizieren immer.
00:54:11: Wenn wir kein Yoga praktizierten, praktizier mal was anderes?
00:54:14: Es ist... Wir üben oder praktiziern immer irgendetwas.
00:54:20: Sei es wir praktzieren eine Zigarette zu rauchen oder wir praktisieren uns selbst in beiden zu stellen oder wir praktizieren in der akademischen Leiter möglichst hoch zu zu klettern oder wir praktizieren, möglichst zuverlässig zu sein für unsere Familie.
00:54:38: Es ist immer eine Praxis und wir beobachten uns nicht nur selbst dabei sondern andere beobichten uns auch dabei.
00:54:46: Und auch wenn wir uns wichtigerweise selbst am nächsten stehen sollten denn etwas was Pascal und ich immer wieder bemerken ist das Wenn wir unserer eigenen Praxis nicht treu bleiben dann leidet auch dass wir darunter.
00:55:02: Und da ist häufig so eine... Ich glaube, es ganz viele Menschen haben das noch nicht so ganz verstanden und ich selbst auch bin immer wieder verwirrt.
00:55:12: Also es kommen so Verwirrungsmomente auch bei mir mit rein wo ich mich auch in meinem Eltern sein.
00:55:18: Wo ich manchmal komme Zweifel.
00:55:20: So ey!
00:55:20: Ist das okay?
00:55:22: Dass sich die ganze Zeit meiner Praxispriorität gebe, weil mir rutschen manchmal Sachen durch.
00:55:28: Oh shit!
00:55:29: Jetzt habe ich das nicht besorgt für die, für die Schule oder hab diesen Termin nicht wahrgenommen und in diesem... Die Lea ist jetzt vierzehn, die Finja ist neun, Pascal und ich haben sechzehn Jahre miteinander verbracht.
00:55:48: also das ist... Mir ist es voll wichtig dass einmal auch aus gelebter Erfahrung heraus so rauszugeben dass ich glaube, der Grund warum so vieles, so stabil sich anfühlt ist die Priorität zur Praxis und alles mitzunehmen.
00:56:10: Meine Freundschaften mitzunemen in diesen Weg meine Beziehung mitzonehmen in diesem Weg, meine Familie mit zu nehmen in diesen weg aber den Weg nicht aufzukämen.
00:56:26: Es gibt so viele Momente, wo ich mich dran erinnere.
00:56:28: Weil wir darüber gesprochen haben wie die Praxis sich anpasst.
00:56:31: Also es gab eine Zeit, wo die Lea ganz klein war und noch in meinem Sitz hier gerade im Schneidersitz.
00:56:36: Wo die Leer so groß war dass sie so in den Schneidersetz reingepasst hat.
00:56:40: Und dann hatte ich einen super langen ... Den hatte ich immer zur Meditation an und da waren so Ärmel dran.
00:56:48: Die Lea hat das immer die Fledermaus genannt.
00:56:50: Das war ein schwarzer Umhang, den man um sich rumwickeln konnte.
00:56:55: Wenn ich morgens aufgestanden habe, habe ich so Meditieren hingesetzt und wie das häufig so ist dass die Kinder dann direkt aufwachen wenn man auch aufwacht.
00:57:02: Und dann kam mir Lea und hat sich einfach in meinen Schoß gelegt und hat gesagt Mama macht die Flügel über mich und dann hab' ich sie so in diesen umren damit reingepackt und dann hat die da einfach die zwanzig Minuten, die ich meditiert habe, hat die dort einfach geschlafen.
00:57:16: Es ist so einfach wie du das gesagt hast das so aufzugeben weil wir irgendwie denken Keine Ahnung, was wir denken.
00:57:28: Ich weiß gar nicht ob wir immer darüber nachdenken aber weil da so ein Automatismus läuft dass wir für die Harmonie oder für was auch immer das aufgeben müssen und ich wird voll gerne so ein Empowerment daraus geben.
00:57:42: Ja, wo auch immer du gerade stehst wenn du da grade zuhörst in welcher Lebensphase?
00:57:48: In welcher Beziehungsphase?in welcher Rolle die Du gradest spielst ob Du angestellt oder in eine Führungsposition bist?
00:57:58: It shows your practice always shows.
00:58:02: nach so vielen Jahren Menschen begleiten kann ich auch einfach Kann Ich wirklich sagen aus Erfahrung dass diese, wenn manchmal haben angestellt und gesagt ich bin so froh dass meine Chefin Yoga
00:58:14: hilft
00:58:15: weil wir voll die Basis miteinander haben oder umgekehrt das die Führungsperson sagt Ich Bin So froh Dass Meine Angestellten Yoga üben Weil Wir Dann So eine Basis Miteinander Haben.
00:58:26: Oder Das Ja Egal In Welcher Rolle.
00:58:29: Es ist immer so hilfreich ja
00:58:36: Und Ich finde auch das Nummer Wichtig Zu Sagen weil jetzt gerade auf Yoga, glaube ich, ein bisschen eine schwierige Standing hat.
00:58:42: Also es wird ja die ganzen Joghurtstudios machen jetzt echt auch eine schwere Phase.
00:58:47: viele Pilateskurse neben da so überhand oder einfach Krafttraining.
00:58:52: Es gibt hier auch in der Risera unglaublich viele Jogherteacher.
00:58:56: aber wie viele davon praktizieren wirklich?
00:58:58: Da fühle ich mich fast schon wie ne Außenseiterin dass immer noch Yoga praktiziert wo inzwischen ganz viele jetzt auch mir erzählt also eine zum Beispiel die auch so We treat place hard und sich auch immer noch als Yoga-Teacher so präsentiert, sage ich mal.
00:59:14: Die aber gar kein Yoga mehr praktiziert und mir jetzt gesagt hat ja sie ist ein Private Trainer und macht jetzt nur noch Krafttraining Und es ist so ihr spiritual moment!
00:59:21: Ich habe so gedacht no judgment like the light can hit us in any moment of our life.
00:59:28: Aber für mich ist wirklich... und ich gehe auch ins Gym eins, zwei Mal die Woche und hebt Gewichte Und würde es auch jemandem empfehlen, da grau doch als Ausgleich zur Praxis.
00:59:38: Aber das ist von der Energie her wirklich was ganz anderes!
00:59:41: Als wenn ich mich selbst...mähn' ich mir selbst?
00:59:44: Ich sage immer beim Yoga, dass es wirklich...ich treff mich selbst.
00:59:48: Es ist ein...es is als spirituelle Praxis angelegt und wird auch in dem ...Es ist ja kein Stretching-Moment.
00:59:54: Das ist auch kein Moment von...Ich guck jetzt mal wie viel Kraft dich heute hab oder ich mache eine bestimmte Anzahl an Raps sondern Es ist ein Moment, wo ich mir selbst in aller Ehrlichkeit begegne und versuche die Liebe in meinem Herzen zu nähern.
01:00:09: This is very different!
01:00:13: Also...
01:00:15: Oh mein Gott!
01:00:20: Und ja und ich liebe auch Pilates und es ist auch toll und gleichzeitig macht's mich manchmal echt traurig zu sehen dass so viele Yoga-Teacher die wirklich Retreats geben und Yoga-Retreats Und ich sehe, dass die einfach... Die gehen auch selber gar nicht mehr zur Yoga-Kursin.
01:00:35: Die gehen dann einfach zum Sculpt und zum Mat Pilates und was weiß ich?
01:00:41: Was alles in mich denkt so!
01:00:43: Ja it's also a way to distract yourself and to kind of maybe feel your body Maybe inhabit you're body.
01:00:50: Das ist schon.. Ich verstehe das Dass man das Gefühl hat Man bewohnt seinen Körper.
01:00:55: Ich habe das Gefühl wenn ich Krafttraining mache Ich bewone meinen Körper Ich fühle mich in der Lebendigkeit meines Körpers Aber wirklich den Spirit einzuladen.
01:01:04: Ich glaube, dann ist es fast noch effektiver einfach zu versuchen mit Jesus zu sprechen oder wirklich so das Gespräch zu suchen – mit Spirit, mit Gott und was auch immer das für dich ist, das Leben, das Universum sich hinzusetzen oder morgens.
01:01:21: Das hast du auch mal gesagt, dass du morgens ganz oft erst einmal geatmet hast im Bett.
01:01:25: Wenn nicht die Zeit war geradezu praktizieren auf die Matte zu gehen mit den Kindern.
01:01:31: Ich bleibe noch ein paar Minuten liegen und versuche wirklich mit dem Leben im Team zu werden, ein Gebet ins Gebet zu gehen wie auch immer das für dich aussieht.
01:01:42: Aber ich finde es manchmal macht mich ein bisschen traurig zu sehen was für einen Standing Yoga in der Welt hat.
01:01:48: und dann denke ich mir aber ja ist alles ein Prozess eine Einladung Alles im Leben, die einzige Konstante ist die Veränderung.
01:02:03: Und ich glaube das dürfen wir wenn wir die Beziehungen zur Praxis anschauen uns immer wieder in Erinnerung rufen.
01:02:12: und ja jeder kann ja machen was er will.
01:02:15: Ich versuche da auch gar niemanden zu bekehren.
01:02:17: Wenn jetzt Leute gerade sagen hey mir tut das Krafttraining grad total gut go for it.
01:02:22: Es ist nur interessant zu beobachten wo Yoga grade steht und Die Beziehung zur praxis selber einfach zu feiern Und dann zu gucken, was passiert.
01:02:31: Ich will da auch gar nicht den Leuten so... ich schaue einfach zu und bin gespannt, was die mir erzählen.
01:02:39: Wenn mich jemand fragt, was ich mache, dann natürlich was ich mach'.
01:02:44: Ich habe da gerade etwas rausgekramt, dass ich aber jetzt über den Sommer diese Holiday-Serie unterrichtet, das wirklich auch so ein Test war.
01:02:56: Also ich kenne es auch dieses Sommerlochne, Ich selbst ja auch.
01:03:02: Im Sommer sieht mein Leben einfach ganz anders aus und die Menschen sind unterwegs, sind viel beschäftigt usw.
01:03:11: Und ich habe aber dieses Jahr, weil dieses Thema dieser Commitment zur Praxis in so eine wichtige Erkenntnis war, habe ich als Gegengewicht ganz bewusst gesagt, Ich möchte es gerne anbieten.
01:03:31: Ich möchte gerne einen Raum schaffen, den Menschen über den Verlauf des Sommers ihre Praxis mitnehmen können und habe das ganz bewusst so richtig in diese Kernidee des Yogas reingestellt und habe richtig viel Gebiet auch mit reingebracht.
01:03:44: also wirklich dieses...also deswegen auch Holy, wirklich diese Frage was ist Heiligkeit?
01:03:49: Fühlt egal aus welcher Glaubensrichtung du bekommst oder keine hast.
01:03:56: Aber was bedeutet das?
01:03:58: What is holy und ist Raum in deinem Leben, dass Holy wirklich stattfinden kann.
01:04:05: Und dann hatten wir eine Session wo es wirklich darum geht ging auch so ein paar Gebete einzu aufzuschreiben weil ich viele nämlich kennen und die ja schon mit mir praktiziert
01:04:15: haben.
01:04:17: Also ich bete eigentlich richtig viel.
01:04:18: Ich bete den ganzen Tag, ich bin eigentlich... Es gibt dieses Lied von Krishna Das.
01:04:24: I got Jesus on the main line Tell him what you want.
01:04:29: Und ich habe echt das Gefühl... also was heißt das Gefühl?
01:04:31: Ich!
01:04:32: I've got Jesus On The Main Line Like all day every day There are so many moments when it's like Help!
01:04:38: I need help!
01:04:40: Genau und dann manchmal ist es ein bisschen intensiver und manchmal ist das ein bisschen sanfter.
01:04:44: aber Whatever is listening all the time.
01:04:49: Hast du das auch manchmal, dass du denkst?
01:04:51: Ich kann mich jetzt nicht noch bei Jesus melden wenn ich Hilfe brauche und dann schrieb man nochmal schnell die Dankbarkeit hinterher.
01:04:58: so
01:04:58: es ist ja auch schon voll vieles voll gut!
01:05:01: Definitiv.
01:05:02: und dann gibt's auch so Momente wo ich schon gedacht habe okay wenn ich die ganze Zeit diese Leitung blockiere es gibt Leute die brauchen echt viel dringender eigentlich noch.
01:05:10: Ich kann nicht die ganze zeit die leitung blockieren Und dann denke ich aber immer nie, dieses limitierende Denken brauche ich nicht zu haben.
01:05:17: Jeder hat eine Leitung und jeder kann die Leitungen die ganze Zeit online halten.
01:05:21: Das ist weil wir halt damals aufgewachsen sind in den neunzigern wo es halt ... Wo
01:05:24: sie besetzt
01:05:25: kam?
01:05:27: Von Gott und nicht gleichzeitig im Internet sein und telefonieren!
01:05:31: Okay und ich möchte... Eine Teilnehmerin hat was so wunderschönes aufgeschrieben das Einfach so, das hat mich so tief berührt und wo ich... Es war wirklich so.
01:05:43: I'm gonna write this down for myself.
01:05:45: How beautiful!
01:05:48: Möge ich mich getragen fühlen vom Puls des Lebens?
01:05:51: Ich entscheide mich für das Miteinander hier und jetzt im gegenwärtigen Moment.
01:05:56: Ich kehre immer wieder zur Kostbarkeit des Augenblicks zurück Und ich finde Dass das so die Essenz der Praxis ist, egal wie viele nach unten schauen.
01:06:09: Runde Taturanga hast du Handstand.
01:06:12: Jetzt zwanzig Minuten stille Meditation oder eine halbe Sekunde.
01:06:17: Das all das matters in the end.
01:06:21: Die Frage is kann ich zur Kostbarkeit des Augenblicks zurückkehren.
01:06:25: Und für mich in meiner Realität ist es so, manchmal brauche ich dreißig Sondengebete um zur kostbarkeit das moment zurückzukehrend weil ich einfach so überladen bin dass ich muss erst mal Platz schaffen und manchmal landet und manchmal geht sowas auf.
01:06:44: ja dann ist echt so ein glücksmoment wo das ohne große vorarbeit so stattfinden kann.
01:06:49: aber die praxis ist so die grundlage dass die Kospelkeit des Moments wirklich spürbar sein kann.
01:07:02: Voll schön, mit der Kospelschicht des Momentes!
01:07:07: Ich habe einen abschließenden Satz, der mich momentan auch so nähert und sehr gut zu dem Gespräch gepasst und einfach zu einer nachhaltigende, nachhaltige Praxis zu kreieren.
01:07:19: Darauf achtet nämlich der Lehrer total, bei dem ich gerade übe – das finde ich total schön.
01:07:23: Der ist jetzt in seinen Fünfzigern und hat auch noch eine tägliche Praxis.
01:07:29: Und unterrichtet seit zwanzig Jahren traditionell Maison, hat auch ganz traditionell gelernt.
01:07:38: Wenn ich dann am Anfang manchmal so motiviert kam und dann zu mir gesagt einmal, der hat dann gesagt ob er mir ein bisschen zeigen kann wie ich meine Praxis noch mehr sustainable machen kann, hat er mich gefragt.
01:07:53: Er hat gesagt Ich vermute, ich versuche es jetzt gerade auf Deutsch zu überlassen.
01:07:57: Ich vermutet er hat mir gesagt, I suppose you want to practice until your very old?
01:08:02: Hat der mich so gefragt.
01:08:03: und dann habe ich gesagt ja schon cool!
01:08:06: Und dann hat er mir gesagt Ja und hat mir so ein bisschen gezeigt wie die Chaturanga es uns noch ein bisschen geschmeidiger machen kann.
01:08:14: Manchmal sagt er mir dann auch mach heute wenn ich einen Tag, also macht immer traditionell einen Tag Pause in der Woche Und wenn ich nach dem Pausentag wieder komme, dann will er immer das sich nur die halbe Serie mache und nicht wieder komplett alles durch praktizieren.
01:08:30: Der sagt dann immer der Körper braucht immer erst mal wieder Zeit um wieder reinzukommen.
01:08:36: Er hat mir dann so gesagt versuch mal, dass wenn du es jetzt mit einem Sport vergleichen würdest zu sagen, dass das Yoga eher so ist wie als würde man für einen Marathon trainieren anstatt als würde Und also wirklich so diese lange Ausdauer, den langen Atem so langsam quasi aufzubauen und kontinuierlich.
01:09:01: Dann ist es auch nicht so schlimm, wer meinte wenn du mal einen Tag nicht kommst oder zwei drei Restdays machst in der Woche, das nicht so dogmatisch zu sehen sondern einfach zu wissen ich bin kontinuerlich dran wie auch immer das aussieht.
01:09:16: Ich bin einfach committed.
01:09:19: Und ja, das finde ich ist einfach... Ich glaube für viele auch jetzt vielleicht so ein bisschen die Medizin, die jetzt gerade sagen, oh, ich kriege das nicht so gut hin und sind vielleicht in der Selbstverurteilung.
01:09:32: Weil sie es nicht so goed hinkriegen, so regelmäßig zu praktizieren.
01:09:36: Aber dann wirklich zu gucken okay wo sind die Stellschrauben?
01:09:38: Wo kann ich...?
01:09:39: Was kann ich denn...?
01:09:41: Wozu kann ich den kommenten?
01:09:43: Zu einer Regelmäßigkeit, wie kann meine Praxis aussehen?
01:09:46: Vielleicht sind es zehn Minuten.
01:09:47: Vielleicht sind das fünfzehn Minuten zwanzig dreißig was auch immer gerade möglich ist und dann zu sagen Und da bleibe ich versuche jetzt aber auch dran zu bleiben und mich aber auch nicht zu verurteilen wenn's malen tag nicht klappt Dann bin ich ja noch nicht direkt ausgefallen sondern wie wir das auf unseren pullis Auch den hier viel politisch auf dem ärmel gedruckt haben start again.
01:10:05: it´s never too late to Start Again in was für eine beziehung auch immer.
01:10:10: und angefangen mit der Beziehung zur praxis
01:10:24: Ich wünsche mir, dass wir alle heute Abend sicher im Bett landen.
01:10:31: Bitte schreit mich aber schon, wenn du bei der Werkstatt angekommen bist!
01:10:34: Das war
01:10:35: ich.
01:10:39: Ja, the practice is to keep Jesus on the main line.
01:10:43: Ihr Lieben vielen, vielen Dank.
01:10:45: Es war mir eine unglaublich große Freude.
01:10:51: Was
01:10:52: ist
01:10:53: nächste Woche
01:10:56: das Thema?
01:10:58: Praxis, Lehrer-Schülerbeziehung.
01:11:07: Wenn dir die Folge gefallen hat und dich inspiriert hat und du gerne mehr von uns hören möchtest, dann abonnier den Podcast total gern auf deiner Lieblingsplattform.
01:11:14: Dann bleibst du immer auf dem Laufenden und kriegst direkt eine Benachrichtigung.
01:11:19: Immer Donnerstagmorgen um sechs Uhr laden wir die Folge hoch, dann kannst du die neue Folge hören.
01:11:24: Und wenn du das Gefühl hast ich kenne jemandem, dem die Folge vielleicht gefallen könnte, denen es auch interessieren könnte, leite die Folge sehr gern weiter, kannst du's einfach teilen.
01:11:34: Wir sind natürlich auch total gespannt zu hören!
01:11:36: wie dir die Folge gefallen hat und mit dir darüber in den Austausch zu kommen.
01:11:41: Hüpfe einfach gerne rüber zu Instagram, add heel viel Lied und hinterlasst uns ein Kommentar in dem Post zur Folge oder schick uns eine Nachricht und wenn du unsere Arbeit unterstützen möchtest freuen wir uns natürlich auch riesig über einer fünf Sterne Bewertung.
01:11:56: Vielen Dank!
01:11:57: Lasst es dir gut gehen und bis hoffentlich ganz bald.
Neuer Kommentar