Relationships #2: Der Sprit für's Leben

Shownotes

Unsere letzte 50h Yoga Alliance Weiterbildung in 2026:

  1. AYURVEDA & YOGA-BUSINESS: 26.-30.August, online

YOGISCHE & TANTRISCHE PHILOSOPHIE 30.9.-4.Oktober, am Meer in Ericeira, Portugal

https://www.jupieyoga.com/retreats-1-3

Den Link zum kostenfreien INFOCALL findest du in der IG-Bio @healfeellead.yoga

Module können immer einzeln oder im Paket gebucht werden. Ratenzahlung und Bildungsurlaub in RLP möglich.

Yogaacademy HEAL FEEL LEAD LEAD TEACHERS: Julia Weis und Julia Pieper Die Ausbildungen finden in Leinweiler bei Landau und in Ericeira bei Lissabon statt. PODCAST TON & Schnitt: Pascal Weis Musik: Luis Amaya (Komposition & Gitarre), Julia Pieper (Violine)

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00:00:06: Hallo und willkommen zurück!

00:00:08: Wir sind im zweiten Teil unserer Relationship Series.

00:00:13: Und heute geht es um die Beziehung zum Unterrichten, und ich kann mich daran erinnern wie ich meine erste Jugendstunde geplant habe ist im Studium zum Lehramtpraxis jede Minute von acht Uhr.

00:00:42: die Stunde begann um zwanzig Uhr und ich habe von zwanzich Uhr bis einundzwanzig vierdreißig jede Minute ausgeplant.

00:00:50: Bis zur gut- und altbekannten

00:00:52: Türschwellenpädagogik, die wir

00:00:54: im Lehramt auch

00:00:56: kennen.

00:00:59: Ich freue mich riesig auf das Gespräch

00:01:01: heute,

00:01:03: die Beziehung zur Praxis.

00:01:05: Der Grund wirklich einen Grund warum ich Yoga unterrichten durchgezogen habe bis jetzt ist dass es mich von zwei tausend vier zu dem moment wo ich begonnen hab zu praktizieren bis zum jetzigen Moment immer daran erinnert hat und mich dazu gebracht hat, die beste Version meiner selbst zu leben.

00:01:34: Und deshalb werde ich das auch niemals aufgeben!

00:01:43: Beziehung.

00:01:44: Ja, ich wollte genau das Gleiche sagen... Ich habe da jetzt auch so ein bisschen darüber nachgedacht.

00:01:48: die Tage dass das für mich also dann sind wir ja schon fertig.

00:01:51: Dann haben wir jetzt endlich mal eine kurze Podcast-Folge rausgenommen.

00:01:56: Also everything is already said.

00:02:00: Vielleicht will Juice noch was sagen?

00:02:01: Also ich passe hier gerade auf den Hund und meiner Freundin ab.

00:02:03: Das ist ne französische Bulldogge Und das hat sich meine Freundin auch nicht so ausgesucht.

00:02:07: Die hat den gefunden und der kann leider ganz schlecht atmen, das ist rasisch spezifisch die haben ja so ganz kurze Nasen und nur falls jemand denkt dass ich im Schweinestall sitze also es grunzt ab und zu mal weil dieser Hund ... Es ist ein Schoßhund und er will ganz naseig andocken bei der Person die da aufpasst und das bin ich.

00:02:28: Das heißt ihr liegt jetzt einfach direkt zunehmend hier?

00:02:31: Ja so halb auf mir neben mir und so.

00:02:39: Also dieser Grund des Unterrichtens, warum das Unterrichten für mich so einen essentiellen Teil in meinem Leben auch einnimmt.

00:02:46: und mit essenziell meine ich wirklich dass wenn es wegfällt.

00:02:50: Dass sich fast schon depressive Züge annehme weil das Leben für mich und auf die meiner eigene Praxis ist für mich dann da fehlt einfach was Und darüber würde ich auch gerne sprechen, wie sich das Unterrichten auf unser Leben und auf unsere Praxis auswirkt.

00:03:11: Also warum fehlt dann was?

00:03:13: Weil tatsächlich ist das Unterrichtend finde ich wie so ein Fuel... Wie sagt man denn Motor?

00:03:21: Wie sagt mal den Fuel auf Deutsch?

00:03:25: Sprit!

00:03:27: Also dass in der Tankstelle

00:03:28: aktive Worte spritzt,

00:03:29: wie man reintut.

00:03:30: Was jetzt so teuer geworden ist, wenn es man reinkommt...

00:03:32: Also Benzin?

00:03:36: Ich stehe auf dem Schlauch.

00:03:42: Ja, Benzin.

00:03:42: Kasselina!

00:03:44: Das ist für mich das Unterrichten eigentlich ein bisschen das für das Leben und auch fürs eigene Praktizieren.

00:03:51: Und es klingt jetzt vielleicht ein bisschen wie so'n Addict.

00:03:53: aber Was ich damit meine, ist natürlich wenn du was unterrichtest und wenn du etwas weitergibst.

00:03:59: Deshalb ist es ja auch so ein bekanntes Tool in der Didaktik – also wir haben ja beide Lehramtsstudie – dass man die Leute immer das in Gruppen arbeiten und sowas, immer das, was sie gelernt haben den anderen Sharon lässt in Gruppepuzzles und so weil erst dann, wenn man's weiter gibt, es richtig verdaut wird, die Information richtig verdauert wird usw.

00:04:18: Und sofort!

00:04:19: Ich dachte eigentlich auch bevor ich mein erstes Teacher Training gemacht habe, dachte Boah, im Yoga!

00:04:24: Ich bin ja schon so deep drin.

00:04:25: Hab ja schon viel erfahren und gelernt und Workshops gemacht und praktiziert was das Zeug hält.

00:04:32: Und erst als ich mein erster Sitja-Shining gemacht habe und angefangen hab meine ersten Sonnengröße zu unterrichten dachte ich oh mein Gott da entfaltet sich gleich nochmal... also wann war jetzt noch mal einatmen?

00:04:41: Wann war es nochmal

00:04:41: ausatmen?!

00:04:42: Wie war das mit der Yoga Philosophie und was bedeutet jetzt um nochmal?

00:04:46: Die kann ich jetzt überhaupt singen wenn ich gar nicht weiß genau was das heißt?

00:04:50: Und all das und man fängt plötzlich an, alles auf so nach tieferen Ebenen zu hinterfragen.

00:04:56: Das ist für mich auch so ein pure Bliss.

00:04:59: also wirklich eine Freude die nicht aufhört immer wieder mit dem Zeug zu beschäftigen und immer wieder in die Sudren reinzugehen, in den Yogasudren.

00:05:11: und was heißt es nochmal?

00:05:13: Weil ja klar wenn man es einmal im Teacher Training unterrichtet Dann hat man es wieder nochmal besprochen und so weiter.

00:05:20: Und sofort.

00:05:20: aber wenn man das einmal im Jahr, ich würde eigentlich gerne noch mehr Teacher Trainings unterrichten pro Jahr weil Man kann es eigentlich gar nicht oft genug wiederholen Weil so schnell?

00:05:29: also Ich kann nur aus meinem eigenen Leben sprechen vielleicht gibt es Leute die weiter fortgeschritten sind in ihrem Erleuchtungsgrad Aber so schnell slippt man wieder und hat's wieder vergessen und hat wieder Ja, gemerkt.

00:05:44: Boah, da gibt es noch einiges aufzuräumen in mir.

00:05:46: Da gibt's einiges an was ich noch sehen kann und ich finde immer die Yogamatte hat wie so'n Spiegel.

00:05:53: Das hab ich jetzt bei der letzten Folge gar nicht gesagt aber das habe ich bestimmt schon in einer der vorigen Podcast-Folgen mal gesagt dass für mich die Yogarmatte wie so ein Spiel ist wo man sich selbst in aller Ehrlichkeit auch begegnet und ja wieso ein Spiel auch vorgehalten kriegt.

00:06:07: weil wie gehts mir allein eine Balancehaltung?

00:06:10: Wie kann ich die Balance gerade halten?

00:06:12: Sagt so viel darüber aus, wie zentriert bin ich grade in mir auch mental-emotional-spirituell.

00:06:18: Und ich finde immer das Unterrichten ist auch so ein geiler Spiegel weil wenn es sobald irgendwas unklar ist wird einem das ja direkt rückgemeldet und dann muss man wieder reflektieren und wieder da reintauchen.

00:06:30: Das ist so geil, finde ich, weil die Leute Spannende Ideen hat und in jedem Geist, in jedem Nervensystem landet das ja auch ein bisschen anders.

00:06:39: Und dann kommen noch mal andere Fragen auf... Ich finde auch jede Gruppe, ich weiß nicht wie du das empfindest aber ich find bisher wir haben Beziehen natürlich auch irgendwo so einen gewissen Schlagmensch an, aber irgendwo auch nicht weil irgendwie sind die Leute auch so unterschiedlich und jede Gruppendynamik ist so anders und da entstehen wieder neue Fragen vielleicht eine neue Richtung auch zu denken und natürlich jede Zeit ist es auch anders.

00:07:06: Und dieses Yoga-Wissen und die Yoga-Philosophie ist total zeitlos in sich, aber in jeder Zeit, in der das landet – ich meine, im Jahr zwanzig hat sich das Wissen, da reinzugehen in diese Tiefe und in die Philosophie oder in die Praxis und in den Körper ganz anders angefühlt als jetzt!

00:07:27: Weil einfach was anderes los war in der Zeit.

00:07:29: Damals waren wir noch gehandelt, das war alles pre-AI Time zum Beispiel.

00:07:36: Also da gab es andere Konflikte auf der Welt und so weiter und sofort Und trotzdem natürlich auch viele Dinge die bis jetzt noch nicht gelöst wurden Vielleicht aber der Frust deshalb gerade noch mehr gestiegen ist.

00:07:54: Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung und die Praxis.

00:07:57: Und das Unterrichten bringt da so viel Ehrlichkeit rein, finde ich mit den Veränderungen in Team zu bleiben und die möglichst authentisch navigieren zu können.

00:08:14: Für mich ist es fast wirklich Praxis und Unterrichten, wenn's mir ... Also wenn ich immer favorite State bin?

00:08:24: Dann ist es fast wie Fifty-Fifty.

00:08:26: Das ist meistens so, dass ich zwischen den Trainings nicht mehr praktiziere und wenn ich dann unterrichtet, kommt die geballte Unterrichtenladung.

00:08:38: Aber das ist vollkommen fein weil ich dann immer das Gefühl habe, ich hab meine Akkus wieder aufgeladen mit Praxis und jetzt bin ich wieder mehr im Geben sondern ist ein Pingpong.

00:08:53: Ich mag vor allem diese Ja, diesen ehrlichen Spiegel... Das Yoga-Unterrichten wirklich dafür zu nutzen ab to date zu bleiben mit der eigenen Evolution.

00:09:05: Weil das coole im Yoga ist,

00:09:07: dass

00:09:08: also zumindest in meiner Erfahrung und in meiner Praxis und in meinem Unterrichten there is no way I can hide Wenn da irgendetwas reibt oder unstimmig ist merke ich es sofort beim Unterrichten und merke... Und damit kann ich jetzt gerade gar nicht, das geht überhaupt nicht.

00:09:33: Also wir haben das ja beide auch schon festgestellt, dass in unseren Kernwerken die Authentizität schon immer ein sehr weit oben steht.

00:09:44: Das schifftet manchmal so Jahr um Jahr wenn man sich da wirklich einen Wert hernimmt und daran zu arbeiten.

00:09:50: aber was so die Essenz der Persönlichkeit und der Interaktion mit der Realität angeht ist Authenticität einer Kernwerte.

00:10:02: Und das ist wirklich auch etwas, wo ich immer wieder merke dass im Yoga unterrichten, wo das Yoga an sich als Praxis und wir sagen immer so gerne practice and share the practice also wo das yoga an sich Als praxis uns in der Fähigkeit In unserer Authentizität zu stehen und die wirklich auch zu leben Immer weiter voranbringt und das dann in Momenten, in denen Inconquenz entsteht.

00:10:33: Also wir glauben, weil das ist ja das was häufig so eine langjährige professionelle Rolle mit sich bringt.

00:10:41: Ist eine gewisse Automatisierung und auch das was all die Lehrer kennen, die durchs Reff durch sind und dann mal so das fünfte sechste siebte Jahr in der ihre Klassen quasi begleiten ist, dann so I okay cool!

00:10:55: Ich habe jetzt einmal sozusagen den ganzen Stoff mir angeeignet und jetzt kann ich so ins Cruising gehen Und dieses Cruisen, das geht also zumindest bei mir gar nicht so gut.

00:11:11: Es gibt so gewisse Dinge die ich cruisen kann.

00:11:14: Also es ist ein Anuloma wie Loma.

00:11:15: ja eine Wechselatmung anzusagen wird immer ne Wechsel-Atmung ansagen bleiben.

00:11:19: und dann gibt's da aber einen Aspekt im Yoga und das ist der der mich seit forever kitzelt und für immer kitzeln wird is dass Die wechselatmen niemals die gleiche ist.

00:11:33: Auch wenn es immer der Vier-Sechzehn-Acht-Rhythmus anzustreben ist, kann ich dieses Vier-, Sechzehn-, Acht... fühlt sich, wenn ich gerade von einem Arbeitstag komme ganz anders an als wenn ich einen Tag frei habe.

00:11:47: Ganz anders an, als wenn Ich gerade Liebeskummer hab.

00:11:51: Ganz anderes an als Wenn ich gerade ein weinendes Kind dabei begleitet habe schlafen zu gehen.

00:11:57: Fühlt sich ganz anders An und so weiter.

00:12:00: in jeder Lebenssituation ist diese Wechselatmung etwas ganz anderes Und die Wechsel atmen steht nur Platzhalter für den nach unten schon einen Hund, das Sonnengebet.

00:12:14: Den Kopfstand die whatever happens in the yoga practice und Die Art und Weise wie ich praktiziere wir hatten ja letztes mal darüber gesprochen.

00:12:25: Beziehung zur Praxis Die hat sich so krass verändert über den Verlauf Meines Lebens der unterschiedlichen Rollen und Episoden meines Lebens durch die ich gegangen bin Und so hat sich auch mein Unterrichten, of course, practice and share the practice immer angelehnt an das was in meinem Leben gerade präsent ist verändert.

00:12:52: Das ist es, was ich so unglaublich liebe und ich möchte gerne Berufung nennen weil definitiv... Es gibt zu viele Dinge da draußen die man wählen kann mit denen man sehr viel schneller sehr viel mehr Geld verdienen kann.

00:13:05: this is like a fact Und ich sage nicht, dass man limitiert ist.

00:13:09: Man kann es im Yoga auch machen, das ist eine Frage wie authentisch es ist und ich will halt keinen Deckel draufmachen.

00:13:17: Also so ein Say choosing this path bringt echt zu einer gewissen... also diese gewisse Hürde der Präsenz einfach mit rein und Präsent braucht Zeit und Ehrlichkeit und Mut, Courage Und ein ewiges und immer wieder, ein ewiges, immer wiederkehrendes Überprüfen ist es noch stimmig.

00:13:46: Also für mich ist wirklich dieses ... was im Buddhismus auch immer wieder suggeriert wird und das wir im Yoga kennen, dieses Ehipassiko Go and See for Yourself, sind alle diese Dinge die wir unterrichten an Yoga-Philosophie, an Dhamma Talk an Konzepten, ob es ein knackiger Viniasserflow ist oder eine sanfte Jinnstunde.

00:14:18: All das ist eigentlich einen Abdruck dessen von ... hab ich erlebt?

00:14:23: Hat einen fantastischen Abdruck in meinem Nervensystem hinterlassen hat mir ganz schönen Happen an Lehre gegeben entweder durch Widerstand oder durch Ohr.

00:14:34: der Groschenes gefallen Möchte ich gerne weitergeben.

00:14:41: Sieht heute anders aus als morgen?

00:14:45: Voll schön!

00:14:48: Ja, findest du das auch so krass dass oft du während du praktizierst Ideen hast, auch fürs Unterrichten?

00:15:01: Hast du das oder hast du es nicht?

00:15:13: gerade zu den letzten drei, vier Jahre echt häufig darüber reflektiert.

00:15:24: Weil jetzt seit Covid ist ja diese Sinn-Meinen-Notizen sehr viel detaillierter geworden als sie das die fünfzehn Jahre davor waren.

00:15:38: Die fünfzehnt Jahre dvor war ich total viel unterwegs bin viel gereist habe viel aus dem Moment heraus unterrichtet.

00:15:45: Es waren zumindest in meinem Geist Glühlampen, die aufgegangen sind und die einmal kurz da waren.

00:15:55: Und dann aber wieder vergangen sind.

00:16:00: Jetzt durch diese vielen Serien auch und die Aufnahmen und die vielen Videos, die entstanden sind ... intensiv auch wieder Notizen mache, welches Thema unterrichte ich.

00:16:14: Was ist Teil davon?

00:16:16: Was ist dafür eine Literatur mit drin und so weiter?

00:16:20: Sind mir zwei Dinge aufgefallen.

00:16:22: Das Eine ist dass sich immer auf der Suche bin nach etwas Neuem frischen Und das aber am Ende in der Essenz nicht immer das gleiche Unterrichten Nicht im Sinne von es ist immer der gleiche Ablauf im wirklich tiefsten Kern.

00:16:44: Und das hat natürlich immer wieder ein bisschen ein anderes Gesicht, aber am Ende ist es immer ... kann ich die Dinge sehen wie sie wirklich sind nicht, wie ich sie gerne hätte sondern so wie Sie wirklich sind und kann ich damit in Team werden?

00:16:58: So!

00:17:01: Das kommt den unterschiedlichen Kostümen wie im Leben auch.

00:17:06: Aber dann ist es so Steh ich da auf der Matte und hab das so eine Grundidee.

00:17:15: Hab die Stunde nicht ausgeplant, wie Back in the Day, von der ersten Minute bis zur letzten.

00:17:21: Sondern hab so ne große übergeordnete Idee.

00:17:25: Ich unterrichte immer Serien, sie sind immer so Fünferserie.

00:17:28: Dann habe ich so eine große Idee und quasi fünf kleine Ideen, die miteinander verwoben werden.

00:17:34: Aber im Moment schaffe ich genug Platz für Interaktion mit der Gruppe ... Intuition und so weiter.

00:17:42: Und da ist es immer

00:17:45: voll

00:17:47: geil, also das ist schon auch ein bisschen addiktiv, dass die Alchemie Der Menschen im Raum und der Menschen, die sich angemeldet haben.

00:17:59: Und die Thematik, die gerade bei mir präsent ist... ...und die Philosophie so mit rein spielt,... ...dass es immer so ein Vortex, eine Cohesion ergibt,... ...wo die Leute häufig dabei und danach so... ...woah!

00:18:18: Woah!

00:18:21: Das ist schon richtig cool.

00:18:22: Ja also um deine Frage zu beantworten, ist schon wirklich... abgefahren, was da auf der Matte dann so passiert.

00:18:32: Ja das bei mir auch, ich finde es schön, dass du dieses Wort Alchemie benutzt hast weil was ich vorhin gesagt habe, dass das Unterrichten der Sprit ist fürs Leben, finde ich auch wirklich die eigene Praxis des Sprits für das Unterrichten.

00:18:46: also das fängt auch an allein schon mit früher ganz früher als ich noch von meiner Stundenplanung vier Stunden gebraucht hab Aber inklusive Erstellung der Playlist etc.

00:19:03: pp.

00:19:04: Ich weiß nicht, wie lange hast du für deine ersten Yoga-Stunden so gebraucht?

00:19:06: Da hast Du ohne Musik unterrichtet ne?

00:19:09: Natürlich habe ich ohne Musik Unterrichtet!

00:19:10: Die kommen ja aus der Schiwander-Jungerzachdenktion.

00:19:12: Das ist stille.

00:19:14: Komplette Stille

00:19:15: Aber da ist doch immer die gleiche Serie.

00:19:17: Das

00:19:18: heißt ja nicht, dass ich als Jungfrau nicht trotzdem mindestens zwei Stunden dafür verwenden kann das nochmal wirklich minutiös auszuplanen weil ich das natürlich angepasst habe an ob das eine fortgeschritten Stunde war oder eine Anfängerstunde, die das erste Mal das Sonnengebet lernen.

00:19:36: Oder ob es eine Golden-Yoga-Stunde war wo die Menschen über sechzig waren und bestimmte Rotationen da nicht stattfinden durften usw.

00:19:46: Und ich hatte Dinge schon sehr gut durch und zerdenken.

00:19:51: Und hattest du dann auch... Ich hatte am Anfang so oft beim Unterrichten die Stimme von meinen Teachern im Uhr.

00:19:56: War das bei dir auch so?

00:19:58: Tut die komplette.

00:20:00: Und ich habe auch wirklich, hab das sehr lange praktiziert und legt es tatsächlich auch Menschen echt mit ans Herz.

00:20:08: Dinge, die gut funktionieren.

00:20:10: Also die aus der eigenen Praxis teilweise auch jahrelang wirklich bei uns gelandet sind oder bei mir gelandelt sind habe ich wirklich genau so weitergegeben und häufig auch für viele Jahre.

00:20:20: also meine Ententspannung.

00:20:22: Die habe ich damals von meiner Lehrerin als ausgedrucktes Format quasi bekommen und hab das am Anfang nicht komplett aber in kleinen Teilen abgelesen um mich entlang zu hangeln.

00:20:36: Das ist immer noch das Grundgerüst meiner Enteinspannung, die ich ansage.

00:20:41: Und da hatte ich natürlich auch diese Stimme im Ohr und war da voll dankbar drum.

00:20:48: So ein ... Das ist ja so ein bisschen ein Metronom, weil die Geschwindigkeit, die Intonation, dass was mir hilft runterzufahren kann eine große Chance haben, dass es anderen auch hilft, herunterzufahren.

00:21:08: Oder hast du direkt alles über eine Haufen geworfen und bis dahin einen Weg gegangen?

00:21:15: Nee, nee.

00:21:16: Bei mir war das schon auch so ... Ich hatte echt Glück.

00:21:20: Tatsächlich die erste Ausbildung, die ich mir ausgesucht habe können viele immer nicht glauben.

00:21:28: Die war in sich sehr deep und sehr spirituell aber auf einer Art und Weise, die gar nicht nach außen Wie soll ich sagen?

00:21:38: Also wir haben da keine Mantren gesungen, außer Augen.

00:21:43: Und vielleicht einen Opening-Mantra ganz am Anfang und ein Closing-Mandra ganz im Schluss von der ganzen Ausbildung.

00:21:51: Es gab keine Öle, Haltsteine

00:21:54: ...

00:21:56: nichts.

00:21:58: Hauptsächlich hab ich mit dir ausgesucht, weil du viel Fokus auf Verletzungsrisiko gesetzt hast.

00:22:04: Und so wirklich Anatomie.

00:22:09: Das hat mich einfach interessiert.

00:22:11: Und es war wirklich... Ich fand dieses ganze Mantra singen, fand ich wirklich früher so blöd.

00:22:20: Also das können Leute heute gar nicht glauben weil ich immer die benüben Harmonium und dann noch die Galge damit rein und alles.

00:22:28: Entständig ein Mantratreller aber Echt am Anfang, ich hab echt gedacht, boah damit kannst du mich wirklich jagen und das fand es so.

00:22:35: Ich dachte aber, das klingt voll schief.

00:22:37: dann sind die Instrumente nicht richtig gestimmt und voll die Zumutung für meine Ohren.

00:22:42: und wer will das überhaupt?

00:22:43: Ein Vollpsycho!

00:22:44: Ich fand das gar nicht cool.

00:22:47: damals halt so.

00:22:49: Ja sowas man sich ja also Anfang Mitte zwanzig hat man halt andere Dinge, die einen irgendwie begeistern.

00:22:54: Ich dachte halt so das muss eine coole hippe Playlist sein und dann halt ein knackiger Flow.

00:23:00: und dann will ich einfach genau wissen was da passiert anatomisch Und dass es möglichst safe ist für die Leute die da praktizieren So und dass sie denn und dann habe ich schon die besachen auch gesagt und so.

00:23:10: aber das war eher so Das ist nicht auf gar keinen fall zu spirituell sondern so dass alle da irgendwie andocken können.

00:23:20: Und irgendwann nach und nach hab ich dann mehr und mehr gedacht okay die dann in der Umwelt gerade nicht andocken können.

00:23:26: Die docken dann wann anders an oder finden dann einen anderen Teacher?

00:23:33: Aber ich habe doch diese Sachen, die Erkenntnisse waren für mich wiederum so deep, dass ich die Erkennisse, die ich durch die Praxis hatte ganz viel immer wieder in meinen Yoga-Stunden auch habe einen fließen lassen, auch als verbale Queues sozusagen.

00:23:51: Als verbales spirituelles Alignment sozusagen und dadurch hat es dann schon so voll die Tiefe bekommen.

00:23:58: aber das war auch so dass an meiner eigene Praxis des Unterrichts gefühlt hat und was also wirklich ja den das Benzin quasi dafür war.

00:24:09: und was ich echt auch spannend finde ist wie ich anfangs immer dachte Boah!

00:24:14: Die Teacher diese unterrichten können Ohne selbst in der Pose zu sein, das ist ja Wahnsinn!

00:24:19: Das war für mich wie so eine Rocket Science.

00:24:21: Wie soll man das schaffen?

00:24:23: Und dann dachte ich so... Dann muss man wirklich so tief verankert sein an der Praxis, dass man alles was man so fühlt in der pose, so krass internalisiert hat und auch die... Ich finde manchmal in so komplikated Vanessa Flows ist es, dass die Transitions also die Übergänge dass die irgendwann so, dass man sich die ganzen Übergänge nur merken kann wenn man sie wirklich mitmacht und einmal mitgemacht hat.

00:24:51: Und ich war schon immer in Tanzchoreografien und so einfach so katastrophal schlecht und das ich immer im Anfang dachte wie soll man sich überhaupt einen Sonnengruß merken?

00:24:59: Das finde ich so krass, dass mein Gehirn sich so krasses daran gewöhnt hat.

00:25:06: Ich glaube es ist auch durchs Unterrichten gekommen.

00:25:10: ein gutes Training für die Konzentration und fürs Gedächtnis.

00:25:14: Und jetzt gerade, wo wir jetzt vorhin auch kurz Zeiten von AI, ja?

00:25:18: Wo wir also viel abgeben und auslagern an ... Ja, Hirnschmalz, der einfach nicht mehr geölt wird.

00:25:30: Das sind genau diese Konzentrationsübungen Alzheimer-Prevention two point zero die einfach so gesund sind, glaub ich.

00:25:40: Und so wichtig sind auch für uns?

00:25:42: Hey unbedingt!

00:25:43: Ich bin da voll bei dir und ich muss auch wirklich sagen dass...ich mag das Training auch wirklich bis heute und ich mag das Auslaaach tatsächlich mit dem Grund warum mich meine Stunden nie verkürzt hat.

00:25:56: Das ist ja schon so ein Trend in den letzten Jahren, dass die Jugerstunden irgendwie immer kürzer werden Und ich finde ja eher so ein Gegenbewegung, dass meine Stunden nicht nur neunzig sondern auch noch hundertfünf Minuten sind.

00:26:14: Ich mag das Training sehr unabgelenkt für diese gesamte Zeit in diesen Container einzutreten, also einerseits wirklich die Betreuung zu bleiben was ich geplant habe und aber auch dann in der Interaktion mit den anderen da reinzugehen.

00:26:36: Und dann vor allem wenn nicht den Sprungwaage in die Intuition zu gehen zu sagen okay ich fange jetzt Ein Ablauf an auf der rechten Seite.

00:26:47: Dann muss ich, also ich mag auch die Präsentz in meinem Nervensystem von Ich hab da hier ein Staulagenflow auf der Rechten Seite angesagt.

00:26:56: I gotta do it on the other side.

00:26:59: Ja.

00:27:00: Liebe Lisa Challenge!

00:27:03: In meinem Motor... Also es ist ja so eine Verbindung aus motorischem Gedächtnis und kognitiven Gedächnissen ich auch wirklich nirgends anders mehr so bekomme.

00:27:17: Weil, ich finde das ist was anderes als eine Kino zu speaken.

00:27:20: Also wenn man jetzt einen Talk vorbereitet wo man vielleicht noch ein paar Slides hat und wo man rein auf der kognitiven Ebene bleibt Das hat für mich tatsächlich nochmal ein bisschen weniger solchen Sagen.

00:27:38: Es hat einerseits weniger Verbindungsebenen weil Diese Verbindungsebene mit einer Gruppe, auf der im körperlichen Erleben der Assanas, die ja eigentlich Positionen sind in denen wir uns in bestimmte Perspektiven reinbegeben eine so krasse Grundlage bilden.

00:28:05: Mit Menschen auf einen Vibe zu dropen dass ich Also eigentlich auch mehr und mehr in dieser Entwicklung, die wir gerade machen mit der Art und Weise wie wir Gruppen zusammenbringen und wie Gruppendynamik entsteht.

00:28:28: Und wie wir Erfahrungen, wie wir Erfahrung im Designen... Ich das Yoga als Blueprint Beste und wirkungsvollste Methode, Strategie finde.

00:28:50: Und mit einer Gruppe von Menschen so richtig ein Andock-Vernetzungs ... Was?

00:29:04: So ein Fabrik!

00:29:05: Ja, so einen Stoff zu bilden.

00:29:13: Man verschmilzt so mit

00:29:14: der Gruppe.

00:29:16: Und ich bin ehrlich gesagt auch echt immer so ein bisschen...

00:29:21: Ich frage

00:29:22: mich, warum wir das nicht noch viel mehr nutzen.

00:29:26: Also gesamtgesellschaftlich und freue mich immer wie wild wenn Leute ins Training kommen und sagen, ich weiß gar nicht ob ich unterrichten will aber für meine Führungsposition oder für die Gruppendynamik oder für diesen Chor den ich da leite, für whatever.

00:29:46: Ich will dieses Tool haben, wo ich immer denke.

00:29:49: Yes!

00:29:52: Ja, total schön.

00:29:53: Ich habe das heute auch gedacht.

00:29:54: Ich hab heute eine zwei-stündige Bodywork Session gegeben.

00:29:59: Letztes Jahr habe ich schon angefangen, dass ich es ausgeweitet habe und nur noch so lange Treatments mache.

00:30:04: Das ist so schön, weil man sich dann auf so einer tiefen Ebene begegnet.

00:30:13: Ein sehr intenzionales Gespräch auch davor, wo wir wirklich gemeinsame Intentionen finden über Bilder.

00:30:19: Wo eigentlich das Gespräch ist meistens dann schon immer sehr deep und dadurch dass ich die Intention mithalte als Fokuspunkt in der Meditation wird es immer ein richtig schöner Tant, so einen richtig schönen Austausch.

00:30:31: heute war es echt besonders schön!

00:30:33: Und ich habe auf dem Heimweg dann auch noch mal darüber nachgedacht und hatte genau den Gedanken, den du auch aussprichst, manchmal so spannend wie man Dann so leint es irgendwie dann auch da drin, weil ich wirklich auch so dachte ja genau das liebe ich auch am Yoga unterrichten.

00:30:45: So an diesem Teil meiner Arbeit dass man so auf einer Frequenz sich so einschwingt und auch dieses Weil Es ist ja nicht irgendeine Movement Class Darüber haben wir in der Praxis auch schon also in der letzten Frage ja auch schon gesprochen.

00:30:59: Es Ist Ja Nicht Irgendeine movement class Sondern Es ist eine Es ist eine intenzionale Klasse.

00:31:07: Vor einer Pilatesklasse oder von der Spinning-Klasse setzt du dir ja keine Intention und schandest gemeinsamen Ohren, wo man dich auch schon einschwingt auf einer Frequenz.

00:31:16: Und es gibt eigentlich auch kein Thema in dem Sinne... Man nimmt nicht ein Yoga Sutra als Aufhängepunkt oder sonst irgendwas sondern das ist dann eher so einfach die Bewegung.

00:31:31: Das finde ich wirklich das Kraftvolle gemeinsam sich dazu bewegt, zu dem was also wirklich die Moving Prayer ja eigentlich schon ist und dafür den Raum zu halten.

00:31:43: Das ist für mich auch was, was mir so wahnsinnig viel Spaß macht.

00:31:46: So wie du gerade gesagt hast, die dann manchmal so diese Challenge der complicated flow aber dann manchmal auch dieses okay und jetzt laufe ich denn dazu noch durch den raum Und ich hab's im kopf Ich weiß es ich vertraue mir.

00:31:57: bei mir ist auch ganz viel selbstvertrauen entstanden dadurch dass sich und auch dieses risiko gehe ich jetzt ein und falls ich doch etwas vergesst Dann ist es entweder so falls ich das kleines vergesse oder Ja vielleicht sonst Ganz schlimmsten Fall, falls vielleicht jemand aus der Gruppe auf und sagt was oder was auch immer.

00:32:17: Aber so dieses tiefe Vertrauen, dieses Risiko einzugehen und dann ganz oft die Erfahrung zu machen cool ich kann mir diesen Flow komplett merken auch auf der anderen Seite auch wenn ich es nicht mitmache Und lauf dann durch und dann noch die Alignment-Tipps.

00:32:31: Und das spirituelle Alignment, den Rückbezug zur Intention wiederzusetzen... ...die Stimme tragen zu lassen, den Spannungsbogen aufzubauen mit der Stimme,... Die Stimme lauter werden zu lassen.

00:32:42: Leiser werden zu Lassen je nachdem wo man ist.

00:32:46: Und auch ja, die Stimmfarbe und alles dann ausserzuwählen.

00:32:49: irgendwie ist es finde ich so eine besondere Erfahrung, die zu kreieren und dadurch und das ist auch was, was ich als so nachhaltig empfinde.

00:32:59: Auch wirklich natürlich online Yoga und so weiter und sofort hat auch alles seine Qualitäten aber wirklich das gemeinsam in einem Raum zu praktizieren die Energie, die Präsenz den Atem der anderen Menschen zu spüren.

00:33:12: Ich glaube dass das in den nächsten Jahren wirklich an Wert noch sehr gewinnen wird.

00:33:19: Und es ist auch etwas wo ich gerne jetzt nochmal weiter drüber sprechen möchte denn Das Yoga-Unterrichten ist Yoga eine Dienstleistung.

00:33:26: So die Frage nochmal an den Rauf zu stellen.

00:33:28: und das Yoga-Untarichten auch im Sinne von als Yogateacher, wir hatten ja schon die Podcastfolge, kann man von Yoga leben.

00:33:34: Es werden wir sich den Teppich komplett ausrollen wenn ich das Thema interessiert gehe einfach zurück und werde diese Folge noch mal an.

00:33:40: aber offensichtlich haben wir beide uns mit Yoga auch ein Business aufgebaut und Ja, Ich finde es einfach auch spannend zu sagen so vom Unterrichten mal auszugehen.

00:33:56: Ich muss nicht irgendwie angestellt unterrichten, bzw.

00:34:00: geht es als Joghurt-Teacher eigentlich auch gar nicht.

00:34:03: Gut ich kann einfach mich stundenweise von Studios bezahlen lassen aber dann ist es sehr schwierig davon zu leben sondern einfach auch hinzu was haben wir als Unternehmerinnen vielleicht so gelernt in den letzten Jahren?

00:34:15: Weil ich finde, bei mir fängt das wirklich an mit dem was ich beim Unterrichten selbst und beim Praktizieren auch schon gelernt habe.

00:34:20: Nämlich ins Vertrauen zu gehen Risiken einzugehen Und gleichzeitig auch in der Ehrlichkeit zu bleiben Was nicht immer leicht ist, dass du ja auch gerade schon gesagt hast.

00:34:37: Aber was sich irgendwie bis jetzt irgendwie so gelohnt hat würde ich sagen

00:34:43: Ach, wie willst du das fast jetzt wirklich aufmachen?

00:34:52: Ich weiß auch, ich bin voll bereit mit dir da rein zu gehen.

00:34:57: Und ich glaube aber dass... Also ich könnte mir vorstellen das ist was ich da jetzt gleich auftische nicht repräsentativ ist für viele andere Yoga-Lehrerinnen also für mich ist.

00:35:12: ich habe mich wirklich dafür entschieden für diesen Weg Und ich hatte das damals überall stehen.

00:35:22: Auf jedem Visionboard, in jedem Journal, in meinem Reisekoffer, also wirklich überall wo ich irgendwas aufgeschrieben habe Standes und es war immer Freedom over Security!

00:35:37: Und es war kein... Mich die Definition von Freiheit, die häufig in dieser modernen Welt so so auftaucht, dass ich mich das auch immer höre in diesem ganzen Lifestyle-Business.

00:35:55: Dass ich mir, dass sich Ortsunabhängigkeit arbeiten kann und so hoch skalieren kann wie ich will – that's not what I mean!

00:36:03: Freiheit over Security war auch der Grund warum ich am elften Oktober angefangen habe über Palästina zu sprechen.

00:36:17: Das ist eine gewisse Radikalität, wo ich selbst manchmal schlucken muss.

00:36:24: Die mir auch jetzt immer noch Angst macht ... Ich habe mich dafür verschrieben nicht meine Seele zu verkaufen und das ist ein ganz schönes Ding zu halten weil es ein riesengroßes Risiko ist Nicht nach Trends zu gehen.

00:36:50: Nicht nach viralen Huxz zu gehen, nicht nach ... alle machen jetzt Jogilates und ich sage nicht, dass es schlecht ist.

00:37:02: Das möchte ich vorwegnehmen.

00:37:03: Wenn das was für dich funktioniert und in deinem Körper sich gut anfühlen, was du weitergeben möchtest, go for it!

00:37:16: Dem Vorsatz treu zu bleiben?

00:37:21: Unnachgiebig meine eigene Wahrheit zu erforschen und den gerade aktuellen Stand meiner eigenen Wahrheit weiterzugeben.

00:37:39: Und dann ist es für mich wirklich, da bin ich glaube auch ultra traditionell im Sinne von ... Ich hab die Yogis erlebt in Indien vor ihrer Hütte sitzen und mit open hands, whatever life gives.

00:37:59: Ist wirklich immer wieder dahin zurückzukommen zu sagen... Also es ist so ein Spagat zwischen beidem weil ich lebe nicht in Indien, ich bin nicht am Ganges in und ich will auch nicht sagen dass das für die einfacher ist als für mich aber diesen Spagart von.

00:38:15: Ich bin hier in Deutschland und ich bin im System und muss meine Steuern zahlen.

00:38:23: Das hat so einen gewissen Rhythmus und baut sich auf eine bestimmte Art und Weise auf.

00:38:27: Und man ist dann eben in diesen Verantwortlichkeiten drin, treu zu bleiben, diesen Prinzipien ehipassico go and see for yourself.

00:38:42: Was auch immer ich für mich erlebt habe ist das was sich weitergebe und dann hab' ich meine ambitionierten Ziele und bin aber trotzdem in der Freiheit und es ist das, was ich meine.

00:38:53: mit Freedom over Security bleibe ich in der Freihheit so jedem Moment alles loslassen zu können Und das ist voll die krasse Aufgabe.

00:39:09: Das ist das, was mich auch im Unterrichten immer wieder an so eine krasche Rohheit dran bringt.

00:39:16: Weil die Automatisierungen nach unten schauen und die Zeigefinger Grundgelenke in die Erden zu pressen und die Schultern nach außen und die Respekten nach oben usw.

00:39:25: In diesem Moment aber einfach auch zu wissen, okay?

00:39:29: Nothing is for granted!

00:39:30: It's not for granted that we have hands and arms.

00:39:35: Dass der Atem fließt und dass die Beine funktionieren, also diese krasse Größe halten zu können.

00:39:44: Das hast du ein ganz schönes fast geöffnet.

00:39:46: Jetzt bin ich mal gespannt wie du das wieder einfängst!

00:39:52: Du hast genau das Geantwort was ich hören wollte.

00:39:56: Ja, also dieses Freie auch was da drin schwingt.

00:40:00: Und Yoga als Weg der Befreiung... Also wie man es jetzt nennst gibt tausende Wörter tatsächlich im Sanskrit für das Wort Befreiungen weil Yoga ist ja wie gesagt ein Weg der befreien ist ob man jetzt Moksha nimmt oder andere Sanskritbegriffe.

00:40:16: und diese Freiheit wirklich sich zu nehmen, sich nicht in einen Raster, in einem Trend rein drücken zu lassen, sondern in dem zu bleiben was sich authentisch anfühlt ist natürlich nicht immer easy.

00:40:30: Es ist viel leichter das zu sagen.

00:40:33: aber das ist für mich auch wo diese Beziehung zum Unterrichten so intim wird und darum geht es ja an dieser Folge ist wirklich dieses practice what you preach dass das so spannend ist, weil es natürlich total leicht den Leuten zu sagen so und so.

00:40:52: Und in der Yoga Praxis dann das unter So-und-So anzuleiten wenn man das unterrichtet aber dann auf der eigenen Mathe und im eigenen Leben sich zu fragen setze ich das wirklich um was ich unterrichte?

00:41:02: Und bin nicht da wirklich in meinem Alignment und da in der Ehrlichkeit drin stehen drin zu stehen.

00:41:08: und das erweitert sich natürlich auf alle Bereiche aus und eben auch Ja, auf das wie wir uns aufstellen als Yogatid schauen.

00:41:19: Da hast du jetzt gesprochen von skalierbarem Business was natürlich dann businessmäßig könnte man sich mit allen möglichen Business Tools auseinandersetzen und könnte das natürlich höher schneller weiter da reindrücken.

00:41:33: Und das ist ja genau das was auch von den ganz traditionellen Indian-Yogarelehrern immer kritisiert wird.

00:41:39: Das ist im Westen eben dass der ja auch so eine gewisse Gefährlichkeit irgendwo auch mit einem hergeht, weil der dann vielleicht doch die Essenz der Praxis und das worum es eigentlich wirklich geht.

00:41:52: Nämlich die Befreiung irgendwo verloren geht wenn wir uns diesen Konsumgöttern unterwerfen.

00:42:02: Ja, das fand ich richtig schön wie du das gesagt hast.

00:42:06: Und ja ist einfach... Das ist einfach die ewige Praxis im Unterrichten und im Kreieren auch das eigenen Angebot, so how can I walk the talk?

00:42:17: Wie kann ich wirklich den Weg gehen, den ich auch über das Kreir, was ich spreche.

00:42:23: Das ist ja auch so powerful, dass eigentlich das, was wir sagen schon ein Schritt ist.

00:42:31: quasi aber gehen wir diesen Schritt dann auch.

00:42:36: Und da finde ich es einfach so.

00:42:37: ein spannender Punkt ist.

00:42:38: er freue mich auf diese ganze Relationship-Serie.

00:42:42: Ich würde sagen, damit ist auch diese Folge dann so langsam auch zu Ende.

00:42:46: Denn sich wirklich anzurücken, wie stehen diese Beziehungen untereinander in Beziehung?

00:42:52: Also wir haben jetzt gesprochen der letzten Podcast-Folge über die Beziehungszeit zum eigenen Praxis und wir wollten eigentlich direkt weiter sprechen über Lehrer-Schülerbeziehung.

00:43:02: Und dann habe ich gesagt, eigentlich gehört da noch eine andere wichtige BeziehUNG auf mit rein und zwar die Bezierung zum Unterrichten Kann man natürlich sagen, vielleicht ist in eurer Schülerbeziehung kommt da nicht zuerst.

00:43:14: Aber irgendwie finde ich die Beziehungen zum Unterrichten.

00:43:18: Warum will ich überhaupt unterrichten?

00:43:20: Was nähert meinen Unterrichten?

00:43:22: und wie stelle ich mich auch als Yoga-Teacher so auf dass es für mich stimmig ist Und da habe ich jetzt auch mit der Frau, die ich gerade im Coaching hab nochmal drüber gesprochen.

00:43:31: also das ist irgendwie so.

00:43:33: Man denkt dann so oft, so muss es sein.

00:43:35: So muss ich mich aufstellen bei so machen's die anderen?

00:43:37: Du hast jetzt gerade Jogi Lattes als Beispiel genommen und das ist jetzt halt grade so ein Trend oder das sieht man hier und da und bei der läuft's scheint sie ja zu laufen.

00:43:43: Dann sollte ich vielleicht auch so machen.

00:43:45: aber ganz oft ist es wirklich... Und das geht so mit der Praxis einher weil es ist so peeling of the layers wie eine Zwiebel die man schält von wie ich denke sein zu müssen um irgendwann anzukommen wo.

00:43:58: ah nee So bin ich, so ist es ja eigentlich authentisch für mich und mein Leben.

00:44:02: Und so sieht ja mein Leben aus!

00:44:04: Das passt gar nicht zu mir wie sonst wäre.

00:44:07: Und das ist halt diese ultimative Freiheit die wir haben wirklich unser eigenes Leben zu leben und nicht eins dass uns irgendjemand vorgedruckt hat.

00:44:15: aber wer bringt uns das dann bei?

00:44:17: Das ist halt das Geschenk das wir in der Praxis auch lernen können in der Yoga-Praxis.

00:44:21: weil ich meine guck dir mal die Kindergärten an und die Grundschulen die haben da alle so vorgedrukte Sachen zum Ausmalen und dann soll man halt nicht über die Linie malen.

00:44:32: Ist ja schon so repräsentativ eigentlich, symbolisch für auf Linie schwimmen.

00:44:40: Wir sind in einem gewissen Alter ein bestimmtes Ziel erreicht haben.

00:44:46: Wenn das jetzt gerade ein Thema für dich ist, dann hör dir eben mal die Podcast-Folge zum Thema Deine eigene Timeline an weil da haben wir auch eine ganze Podcast-Volge so aufgenommen.

00:44:54: Und so stehen diese Beziehung mit einer anderen Beziehungen?

00:44:59: Man kann da so viel drüber reden und auch wenn ich mir das so anhöre, was ich erzählt habe oder auch das, was du jetzt gerade gesagt hast ist

00:45:17: in

00:45:17: der Praxis.

00:45:18: Wenn wir uns auf den Weg begeben.

00:45:21: Ja?

00:45:22: Und wenn nicht meine Auf dem Weg begeben, meine ich wirklich, wenn wir uns die Matte begeben und die Matte als Sparringsraum für das Leben nutzen, weil am Ende ist es ja was sie ist.

00:45:37: Das ist dieses Begegnungsfeld auf dem und deswegen liebe ich irgendwie die Yogamatte auch, weil die ist so eng und so klein.

00:45:46: Wir können dann nix mit draufnehmen, mit dem wir uns ablenken können.

00:45:51: und dann kommt diese Nakedness, dieser Peeling of the Layers, was du gesagt hast.

00:45:57: Und dann kommen wir in Interaktion Mit diesen Ideen, die wir mitgebracht haben.

00:46:03: Wie wir sein müssen oder auch manchmal sind es wirklich... Wir blubbern ja mit allen möglichen Ideen so nach oben die gefüttert sind aus allem Möglichen, was uns zugespült wird.

00:46:16: Was wir mitgekriegt haben aus der Familie und was wir uns selbst angeeignet haben.

00:46:22: Häufig auch wirklich wenn wir sehr viel Zeit in bestimmte kognitive Fähigkeiten investiert haben dann entsteht natürlich eine große Identifikation damit da reinzugehen, zu sagen ja okay cool das ist ein Teil meiner Essenz.

00:46:39: aber wie gehe ich jetzt damit um und was?

00:46:43: Und ich glaube dass es so dieser große Teil der im Yoga wenn wir uns wirklich auf die Reise begeben in diese ehrliche Praxis da reinzugehen, ist diese Frage von alle diesen Skills und all diese Ideen.

00:46:59: Und alle diese professionellen akademischen Titel die ich mir da erarbeitet habe.

00:47:21: Ich finde auch, was mein eigenes praktizieren und mein eigener Unterricht immer wieder informiert.

00:47:26: Und was mich auch häufig zu Menschen hinspült wenn ich mich für einen Kurs entscheide?

00:47:35: Wenn ich mich dafür entscheide, etwas zu studieren oder mit einem Lehrer Zeit zu verbringen ist diese... Was auch immer diese Person anbietet.

00:47:46: Is it for the good of all?

00:47:49: Ja, ist diese Benevolence dieses wohlwollende Prinzip damit drin.

00:47:55: Und du hattest vom Fuel von dem Benzin gesprochen dass ich glaube auch nicht nur mich sondern das alle Menschen die über einen längeren Zeitraum inspiriert bleiben.

00:48:17: Ja, und ich spreche nicht über Menschen die mal so einen Raketenstart hatten.

00:48:22: Und dann einmal was weiß ich kurz in viral gegangen bin und ein cooles Jahr hatten... ...und dann irgendwie niemals mehr gesehen wurden.

00:48:29: Ich sag' nicht dass sie schlecht sind aber ich wurde einem Interesse denn?

00:48:32: Woran ich interessiert bin ist das alles was ich mache würde ich gerne mit achtzig noch machen.

00:48:40: Ich mach es so gerne auch mit neunzig wenn's sein soll dass sich so alt lerne.

00:48:47: Hält es?

00:48:48: Ja, hält die Praxis.

00:48:52: Halten die Ansätze.

00:48:55: Hält diese Interaktion des ständigen Updates auch in die Dekaten hinein.

00:49:02: Das ist das was mich interessiert und zwar nicht nur für mich sondern auch für die anderen.

00:49:07: Ich schreibe da schon die ganze Zeit an so einem Post rum wo's wirklich so drum geht.

00:49:12: Nicht diese einundzwanzig Tageschallenges Das will hold for twenty-one years, oder für zweihundertzehn.

00:49:21: So ja ist eine Idee, die wir bauen, das eine, die vielleicht auch über Generationen in den Weg

00:49:28: braucht

00:49:31: bis sie sich wirklich entfaltet wo ich so an größere Projekte wie Diversität sexuelle Freiheit, also wirklich zu lieben wer wenig lieben möchte.

00:49:46: Also bis die so wirklich durchdringend in der Gesellschaft angekommen ist sozusagen okay das sind Dinge über die Generationen hinweg sich ziehen und ich glaube dass das eben auch etwas ist, dass die Beziehung zur Praxis etwas ist was voll gut ist wenn da die Generation Diese Länge und diese Zeit stattfindet, sodass die Ideen, die vor fünf tausend Jahren schon interessant waren.

00:50:19: Immer noch interessant sind.

00:50:20: und da möchte ich einmal anknüpfen.

00:50:21: Einen von unseren ersten Punkten ist diese ganzen neuen Dinge, die da kommen.

00:50:27: Und es mich überwältigt schon seit einer Weile aber irgendwie immer mehr diese Geschwindigkeit auch von dem, was uns häufig aber auch nur suggeriert wird.

00:50:37: Was alles so neu ist und mir hilft es immer total, wenn ich zurückgehe in so grundlegende Literatur ... Und dann merke, das sind die gleichen Fragen, die Aristoteles schon gestellt hat.

00:50:51: Da waren genau die gleichen Herausforderungen.

00:50:56: Von können wir uns ... konzentrieren und können mir an was dran bleiben.

00:51:03: Und können wir uns treubleiben,

00:51:05: usw.,

00:51:05: usw.. Ich glaube das ist so.

00:51:12: dieser Schluss.

00:51:14: dann wieder zurück zu diesem... Was das Unterrichten für mich ist, ist dass du es unterrichten, mich immer wieder zurückwirft auf diese grundlegende Literatur und mich dann immer wieder damit beschäftigen lässt.

00:51:30: Das Jahr ist es gerade super überwältigend und es fühlt sich so neu und so verrückt.

00:51:41: So an, als ob das die Welt noch nie gesehen hätte.

00:51:45: in der Literatur

00:51:47: zeigt, wie viele Dichter- und Denker- und spirituelle Meister gerade in diesen chaotischen Zeiten ihren Weg gefunden haben Präsentesten, höchsten Leuchttürme in die Welt gebracht haben.

00:52:07: Genau darin zu sagen don't get distracted.

00:52:17: Voll schön gesagt!

00:52:19: Time to continue to teach yoga und diese Freiheit.

00:52:25: das ist mir echt auch noch mal wichtig zu sagen, auch für dich da draußen.

00:52:29: Wenn du als Yoga-Lehrer im Draußen bist und so deinen Weg findest in dieser Zeit die wirklich auch für viele Studios einfach nicht einfach ist weil diese ganzen Aggregatoren da auch mit reingekommen sind und Wellpass wie sie alle heißen, die einfach super günstige Mitgliedschaften anbieten und dann diese ganze Studiokultur, die aus dem Community-Spots waren.

00:52:59: Und wo es wirklich um Kultur ging!

00:53:01: Wie komme ich herein?

00:53:02: Was mache ich mit meinen Schuhen, wem sage ich hallo.

00:53:05: Ist da eine Oma-Armo mit drin oder zeige ich nur einmal kurz mein QR-Code und haue mich dann auf die Matte und bin eigentlich fünf Minuten vor Shavassana schon wieder weg weil ich einen Termin habe irgendwie zur Matschalatte trinken.

00:53:21: Möchte ich gerne Mut zu sprechen eigene Wege zu begehen Ich so wie du gesagt hast dass diese Präsenzräume miteinander zu atmen, gemeinsam zu schwitzen.

00:53:41: Gemeinsam zu lachen und zu weinen, dass die immer wertvoller werden bin ich ganz fest davon überzeugt das wir den Trend umdrehen können Und dass wir uns der Sache nicht hingeben müssen Ja, sehr stark kanibalisierenden und kapitalistischen Züge da so zuzulassen.

00:54:07: Und ich glaube ganz... nicht nur ich glaube, ganz fest daran sondern ich weiß dass ich sehe das die Leute hier ein- und ausgehen ein Herz im T-Shirt haben und einen funktionierenden Ratio, die das wissen.

00:54:24: Und die, die die Praxis packt und sich dann auch darauf einlassen und wirklich diesen Mut zu haben, dass was für dich funktioniert gibt es weiter und weißt du was funktioniert?

00:54:38: Du bist da auch gerade mittendrin.

00:54:40: also schon immer ist die Disziplin und die Dedication.

00:54:45: Das ist wirklich das auch anzubieten, um den Leuten zu bieten, so sagen wir haben hier ein Teaching and not going anywhere!

00:54:52: Und wenn du auch kommst dann landet das Yoga auch bei dir?

00:54:57: Ja...und wirklich eines der größten Geschenke was wirklich das Yoga unterrichten jetzt speziell mir gemacht hat oder was dadurch zu mir kam es wirklich die Kreativität und die auch nicht abzugeben, sondern sich das wirklich zu onen.

00:55:15: Genauso wie wir in unserer Basisausbildung diesen Workshop geben.

00:55:19: so how to own a room and make it yours with your unique footprint, your unique touch mit deinem Style, mit dem was dich ausmacht, wie du dich kreativ ausdrücken kannst.

00:55:31: Die Kreativität ist echt etwas, was schnell auf der Strecke bleibt wenn man glatt gebügelt wird von Trends oder glatt gebügelt Ja, von AI auch.

00:55:42: Ich finde das ist so ein Glattbügeln irgendwie wenn man das überall schon sieht... Wie wenn ich noch einmal

00:55:48: diese Flyer-Vorlage sehe?

00:55:50: Auch teilweise bei meinen KollegInnen flippe ich aus!

00:55:54: Ich habe vor kurzem einen Screenshot gesagt und habe Supersky gesagt, sie auch!

00:55:59: Sie nimmt den auf und war so Stop it!

00:56:05: It's all the same.

00:56:14: Wir hatten hier so einen Flohmarkt gemacht und meine Freundin hatte den Flyer gemacht.

00:56:17: Und hat ihn auch mit AI gemacht!

00:56:18: Das war der einzige AI-Flyer, den ich bisher verwendet habe.

00:56:21: Dann dachte ich so... Ich kann den eigentlich nicht verwenden aber ich hab jetzt wirklich keine Zeit für diesen blöden Flohmarkt.

00:56:25: Jetzt noch ein Flyer zu machen.

00:56:27: Es war so schwer für mich, den zu verwenden dann einfach auch Und ich dachte damals, hier ist das jetzt nicht related mit meinem Business.

00:56:35: Es ist wirklich einfach nur den Flugmarkt in mir so on the side machen.

00:56:39: Ich hab dann auch sehr gesagt, boah, das war so eine Verbindung für mich!

00:56:42: Lass es beim nächsten Mal wieder selber machen.

00:56:45: Ja also... Ich glaube aber auch Kreativität im Sinne von ... Also ich hatte einen Partner bevor ich damals mit Yoga... also so richtig mit dem Yoga-Business angefangen hat der damals an der Filmhochschule war und filmst, studiert hat.

00:57:00: Und durch ihn bin ich so voll reingekommen in diese kreativen Kreise.

00:57:05: Die Leute von der FH da wirklich ... In der Medien-FH waren alle anders als die bei mir im Philosophikum rumgehangen haben an der Uni.

00:57:15: Das war irgendwie so cool, weil ich damals immer dachte, boah, die machen alles ihre Passion zum Beruf!

00:57:23: Und das ist irgendwie... Das hat so ein Imprint in mir hinterlassen, dass ich gesehen habe, die können sich so kreativ ausleben und das ist ja auch noch wirklich deren Lebensänderheit.

00:57:37: Dass ich mir das so krass gewünscht hatte und ich glaube dadurch ist es dann auch geworden ganz eigentlich unerwartet aber irgendwie auch erwartet.

00:57:46: also... Und ich weiß noch, daß ich damals ... Es gab so einen moment, so einen hellen Moment als ich in einem dieser vielen, vielen Orchesterproben saß ich aber früher sehr viel klassischer Musik gemacht Und man hat dann teilweise echt das ganze Wochenende lang, acht Stunden am Tag diese Stücke geübt mit den Leuten.

00:58:02: Das war natürlich toll, weil man immer gemeinsam gegessen hat und abends hat man zusammengefeiert und es waren alles ... Wir haben zu Touren auch gemacht, sowieso Tourneys wie den Orchestern.

00:58:10: Es war auch riesen ... Gaudi immer, wir hatten immer so ein Tourbus halt.

00:58:14: Der ganze Bus war halt voller Akkesta-Leute und dann gab's halt wie jeder nach dem wieder die Instrumente so sind der Pauriker und der Trompeter ist natürlich eine andere Schlagmensch als die jetzt da erste Geige spielen und das war halt schon auch immer sehr lustig was für Leute das so aufeinander treffen.

00:58:30: Aber es war manchmal einfach zu viel Rumgesitze und ich weiß noch dass ich irgendwann saß und dann mussten wieder irgendwie die Jelly da ihren Part spielen und man musste dann warten und ich dachte oh mein Gott kann man sich nicht mal bewegen.

00:58:41: Und ich weiß noch, in dem Moment hab' ich schon Yoga praktiziert.

00:58:45: Aber heimlich weil es ja damals noch so uncool war und habe mir nur gedacht, boah wenn man jetzt einfach diese gleiche Fahrt machen würde... ...und statt die ganze Zeit Geige zu spielen, würde man einfach die ganze zeit Yoga machen.. ..und dann dazwischen lecker essen und auch vielleicht ein bisschen gesünder Essen und dann vielleicht noch schon Wander gehen oder so.

00:59:03: wie cool wäre das?

00:59:04: Und da's war so diese Zeit bevor es überhaupt Retreats gab!

00:59:09: habe ich aber in mir das schon gespürt, dass sich sowas anbieten will.

00:59:12: Und ich weiß noch, da ist mein erstes Retreat-Angeboten hab... Da ist es auch so entstanden weil wir abends Yoga gemacht haben draußen und morgens am nächsten Morgen irgendwie wieder.

00:59:19: Das war so Outdoor im Sommer und dann haben die Leute gesagt Boah!

00:59:22: Es wäre irgendwie verschwindend wenn wir jetzt nicht heimgehen würden und morgen früh wieder kommen, sondern wir jetzt ein Feuer machen würde und alle zusammen hier in Zelten übernachten würden.

00:59:28: Dann hab' ich die so angeguckt und hab gesagt, das können wir eigentlich mal

00:59:31: machen.

00:59:32: Ich glaub, sowas nennt man Retreat.

00:59:35: Und damals kannte wirklich auch niemanden der oder die Retreats angeboten haben und habe auch mein erstes Retreat angeboten, ohne jemals selbst auf einem Retreat gewesen zu sein.

00:59:42: Und ich erzählte das nicht um anzugeben und wow wie toll!

00:59:45: Ich hab mir das jetzt ja... es ist so aus mir heraus entstanden sondern ich erzähle dir das weil aus dir heraus auch alles Mögliche entstehen kann.

00:59:54: Ohne zu gucken, was machen die anderen?

00:59:56: Und ohne... Ich glaube viele denken immer, womit kann man mit ihr über Geld verdienen?

00:59:59: Retreats und Teacher Trainings!

01:00:00: Okay da muss ich eins von den beiden machen.

01:00:02: Ja was ist das aber wenn keins von den Beiden dein Ding

01:00:04: ist?!

01:00:04: Das ist, wenn du es dir gar keinen Bock macht.

01:00:07: Wenn das überhaupt nicht das ist, was mit deinem Familienleben und deinen Berufsleben überhaupt kombinierbar ist.

01:00:14: Und ich glaube, es gibt einfach da draußen noch so viele andere Dinge.

01:00:17: Die Mary hat's vorgemacht, die er in der dreihundertstunden Ausbildung angefangen, diese Yoga-Konferenz ins Leben zu rufen und hat einen Riesensupport von unserem Netzwerk.

01:00:29: Von den anderen Frauen die mit in der Ausbildung waren.

01:00:34: Und das ist einfach was wo ich das so spannend finde auch was sich die anderen Frauen überlegt haben für Konzepte Die da jetzt in dem Training waren.

01:00:42: Ich hoffe sehr dass noch Männer in unserer dreihundertstunden Ausbildung finden denn Genau diese Diversität braucht es halt, weil das einfach so schön ist.

01:00:50: Wenn Menschen sich gegenseitig in ihrer Kreativität inspirieren gerne mich genau dass es Teil ein Riesenteil dieses großen Wertes über den ich vorhin gesprochen habe der entsteht wenn Menschen gemeinsam in einem Raum sind und sich bewegen und Ideen austauschen Weil Das einfach teilweise wirklich aus dem Moment heraus entsteht.

01:01:10: Und we need to make space for the miracles.

01:01:15: Dieses Alltagsleben ist so schnell getaktet.

01:01:19: Ich merke es ja selbst von A nach B, die ist das Ananas was noch erledigt werden muss und die ganzen hohen Erwartungen, die man an sich hat in allen Bereichen irgendwie abzuliefern.

01:01:28: Ja da ist halt oft kein Raum um dass wirklich die Magie landen kann und dass dieses Leben und das höhere was unser Leben auch leitet im richtigen Moment die richtigen Menschen zu uns bringen können.

01:01:42: wenn wir die ganze Zeit Neues kreieren, so viel Lärm da aus Rom.

01:01:48: Wieso wollen wir das dann hören?

01:01:49: Die Intuition.

01:01:52: Ja in diesem Sinne shout out zur Kapoi Yoga Konferenz die Jü, helft mir.

01:02:02: Ziemnundzwanzigste, neunundzwanzigsten

01:02:05: Samstag.

01:02:07: Ja, neuundundzwannzigste, Samstag der

01:02:09: neun

01:02:10: und zwanzigster Achte im Mainz im Mainzer Landtag stattfindet, wenn du das hörst und Lust hast ein Community-Tag zu verbringen.

01:02:20: Ganz viel richtig coole, coole Yogaangebote wahrzunehmen dann ist es echt deine Adresse.

01:02:29: da gibt's wirklich.

01:02:31: ich mag auch dass sie das Als Kollaboration dieses Jahr angelegt habe, wirklich immer.

01:02:39: Jeder Slot wird immer nur als Kollaborationsangeboten das zwei Menschen zusammenkommen und zwei Menschen gemeinsam den Raum halten.

01:02:48: Das ist so ein... Meine Tochter ist vierzehn und kommt gerade die ganze Zeit mit der Jugendsprache nach Hause und sagt Mama es ist nicht so deep.

01:02:57: Das is richtig deep!

01:02:59: Das ist im Gegensatz zu nie so deep!

01:03:02: dass alles in Kollaboration angebunden werden muss, weil wir diese Fähigkeit gemeinsam einen Raum zu halten und uns zu einigen auf einem Thema.

01:03:14: Und das Gemeinsam zu nähern und zu befüttern ist so eine geile Qualität die wir unbedingt brauchen.

01:03:21: und wo wir in diesem Nähern- und Befütternthema sind am gleichen Wochenende wenn du nicht auf Konsum suche bist sondern auf tieferer Miningsuche in deinem eigenen Unterrichten und sagst, ey ich habe jetzt da schon eine Weile unterrichtet.

01:03:42: Ich hab geiler Format schon ausprobiert und das war richtig cool!

01:03:45: Und ich habe voll spass am Unterrichten.

01:03:48: Das macht mir voll Freude und ich habe Lust den Raum zu kreieren, da mal reinzukucken ob dann noch mehr in mir steckt und wie ich es rausbringen kann dieses Meer mit den anderen zu teilen, dann ist man genau am gleichen Wochenende über fünf Tage Lakshmi Liberate ein wirklich fantastisches fünftigstunden Weiterbildungsmodul des Teils unserer dreieinhalb Stunden Ausbildung.

01:04:12: Und dass den Raum dafür öffnet und dein Geist und dein Herz dafür öppnet außerhalb des neunzig Minuten Formats mal in eine Exploration zu gehen, zu gucken.

01:04:25: was passt denn zu mir und meiner Konstitution als Mensch in der Art und Weise, wie ich denke, esse mein Leben lebe meine Praxis praktiziere.

01:04:39: Was passt dann zu mir?

01:04:42: Als Angebot das total natürlich aus mir herausfließt dass mich in diese Lackschmielenergie rein stellt.

01:04:53: Und Lakshmi ist diejenige, die die Hände nach oben geöffnet hat und die Hende nach unten geöffent hat.

01:05:00: Und dadurch symbolisch steht für dieses Empfangen und Weitergeben und dich in diesen Lakshmiflow reinzustellen zu sagen practice and share the practice in deiner ganz bestimmten Art und Weise.

01:05:20: Danke schön für dieses schöne Gespräch Danke fürs Zuhören und wir freuen uns immer von dir zu hören, ganz egal in welchem Zusammenhang.

01:05:29: Ob du einfach sagen möchtest, dass du den Podcast gerne hörst und das du es ganz toll findest wenn die Podcastfolgen über Länge annehmen?

01:05:38: Oder auch wenn du sagst, du interessierst dich ganz unverbindlich für das Lunch with Liberate Module.

01:05:42: Hast da Lust dazu zu kommen oder möchtest mit uns tiefer in die Yoga-Philosophie einsteigen und nach Portugal ans Meer kommen?

01:05:49: Und den rächelnden Hund ihr kennenlernen persönlich, den du hier heute schon in der Folge gehört hast!

01:05:56: Ja...wenn ich im Grunde auch immer ...oder du ein spezielles Thema hast was dich vielleicht interessiert wo du sagest Boah bitte sprecht mal darüber.

01:06:04: Das ist auch immer schön Genau.

01:06:06: Schreib uns einfach, melde dich!

01:06:11: Ihr Lieben habt eine fantastische Zeit, woher immer du gerade bist genießt ist.

01:06:18: Bleibt deiner Praxis und deiner Weitergabetreu, was auch immer du weitergebst.

01:06:25: Stay in it

01:06:26: and keep the craft alive

01:06:27: wie die Jüse gerne sagt.

01:06:30: Craft Alive.

01:06:31: Mach's gut, du liebe!

01:06:32: Bis dann, tschau-tschau Wenn dir die Folge gefallen hat und dich inspiriert hat und du gerne mehr von uns hören möchtest, dann abonnier den Podcast total gern auf deiner Lieblingsplattform.

01:06:43: Dann bleibst du immer auf dem Laufenden und kriegst

01:06:47: direkt

01:06:47: eine Benachrichtigung.

01:06:48: Immer Donnerstag morgens um sechs Uhr laden wir die Folge hoch, dann kannst du die neue Folge hören.

01:06:53: Und wenn du das Gefühl hast ich kenne jemandem, dem die Folge vielleicht gefallen könnte, denen es auch interessieren könnte, leite die Folge sehr gern weiter, kannst du's einfach teilen.

01:07:03: Wir sind natürlich

01:07:03: auch total gespannt

01:07:04: zu hören!

01:07:06: wie dir die Folge gefallen hat und mit dir darüber einen Austausch zu kommen.

01:07:11: Hüpfe einfach gerne rüber zu Instagram, add hier viel Lied und hinterlasst uns ein Kommentar in dem Post zur Folge oder schick uns eine Nachricht und wenn du unsere Arbeit unterstützen möchtest freuen wir uns natürlich auch riesig über einer fünf Sterne Bewertung.

01:07:26: Vielen Dank!

01:07:26: Lasst es dir gut gehen und bis hoffentlich ganz bald Namaste.

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