Realtionships #6: Beziehung zum eigenen Körper: Von Dogma zu Dharma
Shownotes
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Yogaacademy HEAL FEEL LEAD LEAD TEACHERS: Julia Weis und Julia Pieper Die Ausbildungen finden in Leinweiler bei Landau und in Ericeira bei Lissabon statt. PODCAST TON & Schnitt: Pascal Weis Musik: Luis Amaya (Komposition & Gitarre), Julia Pieper (Violine)
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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Podcast Folge zum Thema Beziehung zum Körper.
00:00:11: Und ich habe hier am Start meine liebe Freundin Romy, einige kennen sie von euch.
00:00:16: wir haben schon einige Podcast Folgen zusammen aufgenommen.
00:00:19: Zu welchen Themen nochmal?
00:00:20: Dann können wir noch mal kurz...
00:00:22: Hallo!
00:00:22: Ich bin Romy.
00:00:24: Schön dass ihr hier seid auch mal wieder zu Gast an diesem tollen Podcast.
00:00:30: Wahrscheinlich die ein oder andere Zuhörerin schon live kennengelernt, weil wir gerade eine Woche Training hinter uns haben und ich euch bekochern durfte.
00:00:38: Aber dazu später vielleicht mehr.
00:00:40: Wir haben Podcast-Folgen aufgenommen zum Thema People Pleasing.
00:00:44: Spezifisch glaube ich an Weihnachten aber kann man auch... Genau!
00:00:48: zu jedem Event, glaub ich anhören.
00:00:50: In meinem alten Podcast in Listen to Love haben wir auch am Weltfrauentag ... Das war die erste Folge,
00:00:55: die wir
00:00:56: zusammen aufgenommen haben?
00:00:57: Ja
00:00:57: und dann haben wir für meinen auch mal einen Film Weltfrauentag aufgenommen, so vor drei Jahren!
00:01:02: Und das... Dann haben wir noch diese Rückblick, diese Bilanz Portugal.
00:01:07: Dreierer
00:01:08: Portugal beziehen Bilanz Genau.
00:01:11: Es ist völlig unvorstellbar dass man theoretisch bald ein Aufnehmen könnte wo man sagt vier Jahre Portugal Wir ziehen Bilanz.
00:01:19: Ich finde, vier Jahre ginge schon richtig lang.
00:01:21: Alter
00:01:22: das ging jetzt wirklich ein bisschen fix so.
00:01:24: Und so lang sind wir dann halt auch einfach schon befreundet.
00:01:28: Ja und uns verbindet wirklich richtig richtig viel unter anderem auch... Also nicht nur dass wir ausgewandert sind aber unter andermen auch das Thema um das es heute nämlich geht und zwar das Thema Body Love Was ja welchen Thema ist, wo wir beide einfach auch schon ganz viel dran gearbeitet haben.
00:01:47: Kann man sagen und we have gone a long way and it's never over.
00:01:52: Ja da sind wir beide glaube ich durch viele Höhen und Tiefen Ich würde fast sagen eher tiefen gegangen.
00:01:57: also die Höhen kam jetzt erst in den letzten letze.
00:01:59: für mich persönlich so drei vier fünf Jahren Da habe ich höhen erlebt oder erlebe hauptsächlich höhen wenig tiefen aber auch durch die ganze Arbeit Und Prozesse, die man gegangen ist.
00:02:15: Also ich hatte auch ganz viel Körper-Scharme.
00:02:17: Unfassbar ungesunde Beziehung zu meinem eigenen Körper.
00:02:20: Wahnsinn!
00:02:21: Das finde mich heute ganz, ganz fern.
00:02:23: Ich habe mal ganz früher gehört dass man niemals im Leben eine Essstörung wirklich überkommt.
00:02:28: Man kann zwar sein Essverhalten verändern und es wird besser aber es wird immer in deinem Sein und ich kann hier als lebender Beweis schonmal vorgreifend sagen, dass das nicht stimmt.
00:02:41: Man kann es zu hundert Prozent komplett hinter sich lassen weil es ist einfach kein Null-Komann-Null-Thema bei mir nicht.
00:02:47: Ja, das würde ich auch sagen von bei mir auch sehr kontrollierendem Verhalten als so fünfzehn-sechzehnjährige, weil man überlegt wie lange das jetzt schon her ist bis zu jetzt komplett freiem gar keine gilt.
00:03:04: oder also Schuldgefühl und Schamgefühle auch kein restriktives Verhalten mehr.
00:03:11: Und wenn ich das aber bei anderen Frauen beobachte, dann habe ich immer so viel mitgefühlt und denke immer so, oh Mann!
00:03:16: Ich weiß genau was jetzt gerade in dir vorgeht und ich wünschte, ich könnte das irgendwie von dir wegnehmen.
00:03:21: also mein richtig großer Schiff war echt vor über zehn Jahren als ich damals so richtig tief ins Yoga eingestiegen bin und auch dann Yoga unterrichtet hab.
00:03:31: Und ich hab das in der Body-Law-Folge, die Julia und ich haben auch zu diesem Thema schon mal vor drei Jahren eine Podcastfolge aufgenommen.
00:03:37: Die habe ich mir jetzt noch einmal angehört, die ich auch richtig gut finde.
00:03:39: Ich verlinke euch dir auch nochmal den Show-Notes.
00:03:42: Da habe ich komplett über meine Beziehung zum Essen gesprochen.
00:03:46: Und ich möchte heute aber einfach wirklich um Haromi hören.
00:03:50: Aber was da wirklich ein riesiger Shift war ist als ich angefangen habe, Yoga zu unterrichten und angefangen hab Körper zu adjusten.
00:03:57: Weiß ich noch, hatte ich so einen krassen Mindshift gehabt einmal, als ich in der Kindeshaltung adjusted habe?
00:04:02: und mehrere Körper so richtig direkt hintereinander gespürt haben.
00:04:05: Und plötzlich gemerkt habe, diese ganz knochigen Körper fühlen sich gar nicht so schön an wie die Frauen genau an dieser Stelle, wo ich mir am liebsten hätte Fett absaugen lassen.
00:04:15: So an dem Hüften, das sogenannte Hüftgold.
00:04:19: Dass ich dachte, das fühlt sich richtig schön an wenn da ein bisschen mehr ist.
00:04:24: Spannend!
00:04:25: Das war plötzlich für mich so.
00:04:26: hey es ist vielleicht gar nicht mein... Gold, so mega dünn zu sein.
00:04:30: Ja ich weiß noch da war ich in der Schule also lass es ein Achtel neuntezehnte Klasse gewesen sein.
00:04:36: Ich hatte eine Freundin.
00:04:37: wir waren immer gleich groß ich bin sehr groß Ich bin eins achzig groß fast und sie war auch eins achzig groß Und die war von Haus aus sehr dünnen Noch dünner als ich.
00:04:48: Also vielleicht ich weiß die meisten kennen mich jetzt nicht wie ich aussehe.
00:04:52: Ich würde sagen Mein normaler Gewicht früher war schlank.
00:04:57: Heute bin ich noch ein bisschen schlänker, wirklich without trying.
00:05:02: Naja auf jeden Fall war sie immer so'n bisschen mein Maßstab weil sie so richtig dünn war hatte übrigens auch eine Ersteuerung.
00:05:08: und kennst du das auf dem Stuhl in der Schule?
00:05:11: Das ist ja diese alten Holzstühle.
00:05:13: Diese alten Schulholzstülle wo man so drauf sitzt.
00:05:16: Sie hat da komplett raufgepasst.
00:05:17: Ihre Oberschenkel haben keinen Zentimeter über diesen Stuhel geragt Und ich dachte das ist mein Goal und meine Oberschenkel haben halt über den Schulgerät.
00:05:25: Also das sind so die ersten Brain Fux, wo es sich bei mir angebahnt hat.
00:05:30: auch da war ich auch so vierzehn oder so.
00:05:32: Da hat er's so langsam angefangen.
00:05:34: Mist in unserer Body Love Folge erzählt Julia auch genau von dem Thema Obershenker also wie man das so... Ja also
00:05:40: völlig crazy!
00:05:41: Und dann sind wir ja auch, ich mein Ladies jetzt heute aufwachsen.
00:05:45: Ich hab gehört aber ich kann das wirklich persönlich nicht bestätigen.
00:05:48: Ich weiß es einfach nicht weiß dass es wieder so ein Magerwahn gibt, der Zeit scheinbar was den Trend betrifft.
00:05:54: Ja ich habe das auch gerade extra noch mal recherchiert wie über die Jahre die unterschiedlichen Schönheitstrends in Bezug auf Figur waren.
00:06:01: und es gab vor einigen Jahren als es mit Kim Kardashian so aufkam gab's mal eine kurze Zeit wo so'n bisschen
00:06:08: Booty halt
00:06:10: und auch Boops generell mehr Kurveg und auch bisschen Bauch tatsächlich mehr so trendbar, aber das ist schon längst wieder vorbei.
00:06:21: Aber ich meine wir sind jetzt hier nicht um Trends zu promoten, aber es ist einfach spannend weil das ja doch so schwer ist sich auch von so vorgegebenen Schönheitsidealen wirklich in der Tiefe zu lösen.
00:06:35: Also wir werden da wahrscheinlich noch drauf zurückkommen.
00:06:40: Ich bin mir sicher, dass das ein Trend ... Dass wir davon weniger gelöst sind als wir es manchmal glauben.
00:06:47: Man denkt vielleicht so ja nee, davon lass ich mich nicht beeinflussen.
00:06:51: Davon lasst uns wahrscheinlich mehr beeinflussend als wir denken wollen.
00:06:55: und gleichzeitig für mich war das auch immer ein ... Das weiß ich natürlich erst in der Retroperspektive.
00:07:00: Immer ein ganz großer Kontrollfaktor Und mein Essverhalten und ich würde es wirklich erst Störungen nennen.
00:07:08: Ich hatte wirklich eine Erstörung, also ich war wirklich komplett essgestorrt Die als ich sie hatte konnte ich da nicht so wirklich durchblicken.
00:07:19: das war so ein Das war so eine ganz krasse Einbahnstraße, wo es wirklich einfach nur darum ging und ich habe auch überhaupt gar nicht in irgendeinem Bewusstseinsfahrt mir überlegt.
00:07:32: Warum ich das jetzt will?
00:07:34: Also ich wusste, ich muss dünn sein damit ich irgendwie auch modeln kann weil ich ja groß bin und da muss man ja auch dünnen sein und modeln.
00:07:40: also es war so random.
00:07:42: Ich hatte aber nie so einen klaren Gedanken von euch.
00:07:43: wenn ich jetzt dümblen bin ich mehr liebenswert.
00:07:46: Ich fand mich einfach nicht schön und dann dachte ich Dünn seien ist kein Effekt
00:07:53: Spannend.
00:07:54: Und was würdest du sagen, war so der große Schiff für dich?
00:08:00: Ich habe jetzt gerade schon von einem meiner Schiffs erzählt.
00:08:03: ich hatte ganz viele Schiffs und hab auch bis jetzt immer noch immer wieder Schifts.
00:08:07: also es ist ja kein one-way street sondern es gibt auch immer wieder... Also ich merke mal richtig krass wie man unfällt mich so krass beeinflusst und ich immer wieder merke wie wichtig das für mich ist auch mit meinen Freundinnen da voll ehrlich zu sein, also wenn ich jetzt eine Freundin habe oder hätte die ganz viel negativ über ihren eigenen Körper spricht.
00:08:28: Das würde ich auch anzusprechen und so sagen für dich aber auch für mich möchte ich nicht Teil von so einer Narrative sein.
00:08:37: Ja ja ja voll!
00:08:40: Also ich hatte auch viele Schiffs, ich hab immer noch Schiffs in meiner Ehe, ich war verheiratet.
00:08:45: Habe ich auch gemerkt wie sich wieder ein bisschen Body-Shame minimal eingeschlichen hat und ich muss sagen, dass meine Partner doch immer noch relativ großen Einfluss darauf haben wie ich mich in meinem Körper fühle.
00:09:01: Ich war mit einem Typen zusammen verheiratet der... das klingt jetzt ein bisschen plump aber wir kennen es alle gibt halt Typen.
00:09:07: bist du eher so Bubetyp oder so Bammtyp, also er hat Po oder Brüster und der war halt zu Hundertzehn Prozent Po.
00:09:17: Oh mein Gott ich war auch mal mit so jemandem zusammen.
00:09:20: Und
00:09:20: Leute... Falsche Wahl getroffen.
00:09:21: mit mir würde ich sagen?
00:09:22: Genau!
00:09:22: Ich habe jetzt kein Geheimarsch.
00:09:24: Also ich würd schon sagen es ist nice.
00:09:26: darf ich Arsch sagen?
00:09:29: Ist okay.
00:09:32: Ich hab jetzt nicht keinen Po aber ich habe jetzt nicht so ein Riesen Kim Kardashian Boote.
00:09:39: Da habe ich schon wieder gemerkt, schlicht sich eine Unsicherheit rein wo dieses Gefühl von nicht genug war.
00:09:46: Aber so rein für mich war ich mir auf jeden Fall genug und fand das schön.
00:09:50: aber ich hab schon gemerkt dass es sich narrativ wieder in mich reinfrisst.
00:09:55: Darum ging's jetzt nicht.
00:09:56: also du hast ja gerade gesagt dass du beim Joghandschift hattest hatte ich auch.
00:10:00: Ich bin ja auch ursprünglich mal Yoga-Lehrerin gewesen Und ich war so ein bisschen in meiner Essstörung drin.
00:10:11: Ich habe, ich würde mal sagen eine Sportsucht gehabt.
00:10:14: also ich hab damals in Österreich studiert und bin wirklich jeden Tag ins Fitnessstudio gegangen und hab eine Spinning-Klasse gemacht.
00:10:23: Also, eine Stunde Hardcore-Spinning?
00:10:26: Ich bin da hingegangen...
00:10:27: Kannst du mal ganz kurz ... also ich kenne Spinning und habe das ja auch schon gemacht!
00:10:31: Aber für alle die das noch nie gemacht haben oder nicht wissen was es ist, dann ganz kurz einen Rap abgeben, was das ist.
00:10:36: Spinning is so ne Rennrad-Klassung
00:10:39: mit Musik.
00:10:42: Du fährst nicht auf nem Rad draußen sondern du bist halt in so einem Abgedunkelten Raum.
00:10:48: Mit Spiegeln immer?
00:10:49: Mit Spiegel, aber das Ding ist ich habe es nicht so auf cool gemacht in der Gruppe und mit live also nicht live Aber mit Live Trainer mit echtem Trainer sondern Ich hab das bei McFit gemacht Und das war ein digitaler Trainer.
00:11:03: Es war immer das gleiche Training.
00:11:04: Ich habe immer das härteste gemacht und ich saß da teilweise alleine In diesem Raum mit anderen leeren Fahrrädern.
00:11:11: Also ich habe das wirklich sehr verbissen gemacht weil ich bin eine sehr verbissene Person wenn ich denke ich müsste was machen.
00:11:18: Vor allem früher war das sehr krass, wenn es um Selbstgeiselung ging und da drin war ich einfach mega gut!
00:11:25: Ich war einfach unfassbar gut mich selber durch so Schmerz zu manövrieren und dachte irgendwie ich müsste das völlig irre eigentlich.
00:11:33: also ich muss auch sagen dass es mir manchmal hilft das zu können aber eigentlich ist es nicht nice.
00:11:40: naja auf jeden Fall war ich jeden tag dann da Egal, ob ich geblutet habe oder nicht.
00:11:45: Meine Periode hatte, Krämpfe hatte, bin trotzdem hingegangen und mich dahin geschleppt Und hab damals im ersten Stock gewohnt, stand unten an einer Treppe und wusste ehrlicherweise gar nicht wie ich die Treppe hochkomme weil ich so energielos war.
00:11:59: Ich war nie ein Hungerhaken in dem Sinn dass du wenn du mich gesehen hättest Hättest du gedacht ihr hattet eine Essstörung, ihr musst in der Klinik Gibt ja solche Ladies und Typen natürlich auch.
00:12:09: So war ich nicht.
00:12:13: Aber Ja, ich habe einfach nicht gegessen.
00:12:15: Ich war zu dem Zeitpunkt vegan und ich hab auf jeden Fall auch die vegane Ernährung für mich ins Geheim genutzt um abzunehmen Auch aus ethischen Gründen auf jeden fall!
00:12:28: Ich war sehr leidenschaftlich dabei.
00:12:30: Ich habe sehr meine Identität darum herum gebaut hat natürlich herrlich in meinen Essgestortes Verhalten gepasst Und ich habe dann aber auch so Salat ohne Öl gegessen einfach ohne Dressing.
00:12:43: Um kein
00:12:43: Fett dabei zu haben?
00:12:44: Um keinen Fett zu haben, ich habe Zwiebeln angebraten ohne Fett.
00:12:48: also so wirklich das Äußerste.
00:12:52: und dann hab' ich irgendwann mit Yoga angefangen weil ein Yogastudio eine Angebot hatte.
00:12:59: das hieß drei Tage dreißig Euro dachte ich gönne ich mir.
00:13:06: Und da bin ich aber auch wirklich jeden Tag zum Yoga gegangen weil die Vorstellung cool fand Ein Euro für eine Yoga-Klasse irgendwie geil.
00:13:14: Und das hat den Bezug zu meinem Körper komplett verändert, weil erstens gibt es in Yoga-Räumen meistens keine Spiegel, indem auf jeden Fall nicht.
00:13:23: Was man vielleicht auch noch als Hintergrund wissen muss... Ich komme aus einem tänzerischen Bereich und habe angefangen Ballett zu tanzen, als ich fünf war und rhythmische Sportgymnastik gemacht.
00:13:34: Beim Tanzen geht es darum besser zu sein als die um dich herum Und damit bin ich quasi aufgewachsen, meine gesamte Kindheit und meine gesamten Jugend.
00:13:43: Da geht es natürlich auch darum, fit zu sein.
00:13:46: So
00:13:46: zehnmal hast du so Showtanz oder sowas gemacht?
00:13:49: Ja haben wir Shows gemacht genau!
00:13:53: Das heißt Bewegung war für mich immer kompetitiv.
00:13:57: War für mich aber immer
00:14:02: Leistung
00:14:03: und Competition.
00:14:05: wäre das besser.
00:14:07: Also ich bin auch ein sehr competitive Person, ich mag das gerne.
00:14:11: Aber demnach war das für mich diese Yogarexperience völlig irre und ich habe da einen ganz neuen Blick auf mein Körper bekommen.
00:14:18: und die haben Sachen gesagt.
00:14:19: beim Yoga so simple Sachen, ne?
00:14:21: Da haben wir irgendwie so kommentiert wenn du jetzt eine Rolle an deinem Bauch hast, denkst vielleicht oh Gott, ich hab es normal!
00:14:28: Was für das übergefeilt hat, links.
00:14:30: Fällig simpel eigentlich, wenn man drüber nachdenkt!
00:14:32: Aber eine essgestörte Person denkt über sowas nicht nach.
00:14:35: Eine Frau die im Körper hast und ich habe... Das hat mir so viel gegeben in diesem Moment und diese dreißig Tage haben wahrscheinlich mein Leben verändert?
00:14:46: So sehr dass ich mein Studium beendet habe und nach Indien gegangen bin um ne Yoga-Lehrer Ausbildung zu machen.
00:14:52: So sehr hab' ich so gerafft alter Vater.
00:14:56: Es hat mir Fragen beantwortet von denen ich gar nicht wusste, dass sich diese Fragen überhaupt in mir trage.
00:15:02: Schön gesagt.
00:15:03: Und das war richtig bütovoll!
00:15:05: Ich war schon immer sehr spirituell in der Form interessiert bin nach meinem Abitur sehr viel gereist und wenn man reißt vor allem alleine irgendwie low budget unterwegs ist... über einen Kamm schenken kann.
00:15:22: Aber ich war dann auf jeden Fall so, dass ich mir viele Fragen gestellt habe übers Leben, über die Menschen und sowas.
00:15:27: Und bin da immer wieder in dieses spirituelle Wege geraten... ...und Yoga hat das sehr gefestigt für mich!
00:15:35: Ich würde sagen, dass meine Beziehung zu meinem Körper dadurch schon viel viel viel friedvoller geworden ist.
00:15:42: Viel viel besser.
00:15:42: Ich bin auch noch Bali gegangen.
00:15:45: Auch für länger, weil man noch vegan.
00:15:48: Ich will jetzt die wenig vegane Ernährung überhaupt nicht schlechtreden.
00:15:52: Hab meinen Körperbild danach jetzt nicht komplett verändert oder nicht komplett verbessert, wurde aber ein bisschen besser.
00:15:59: Aber ich war da ganz viel aufgebläht als ich vegan
00:16:02: war.
00:16:02: Als ich mehr
00:16:03: meines aufgeblähte was natürlich mich sehr unsicher auch gemacht hat und ich bin ja sehr groß Und hatte irgendwie immer viele Freunde wie sehr klein waren und ich kam mir immer vor wie so einen dicker Elefant zwischen all den schlanken.
00:16:17: Ich weiß nicht, dass ich nicht schlank war.
00:16:18: Aber ich war ja groß und hatte einfach immer noch so ein bisschen ein falsches Bild von mir.
00:16:24: Aber yeah... To make a long story short, Yoga hat da auf jeden Fall den ersten Impuls gesetzt.
00:16:30: Also ich kenne alte Fotos von dir aus der Zeit Und ich finde du siehst wunderschön aus und gar nicht während decker Elefant.
00:16:35: aber ich glaube darum ist es ja genau das meine Essstörung, dass man eine verschobene Selbstwahrnehmung einfach da ist für diese Folge aufgeschrieben.
00:16:43: Ich hab mir so ein paar Sachen aufgeschritten, die ich gerne fragen möchte und ich habe mir keinen Titel aufgeschoben weil ich bestimmt meistens den Titel danach.
00:16:50: aber irgendwie hatte ich plötzlich so einen Titel der dann einfach so kam.
00:16:54: vielleicht wird es auch der Titel dieser Folge.
00:16:56: das ist vom Dogma zum Dharma.
00:16:59: wir sprechen.
00:16:59: ja mein Hund hat schon mal wieder Hunger aber er hatte schon Abendessen also jetzt hat sich gerade hingelegt.
00:17:09: jedenfalls
00:17:12: Oder was ich auch gedacht habe,
00:17:13: vom Dogma zum Dharma.
00:17:14: Weil du ja wirklich auch so über dieses Dogma vegan oder über dieses dogma Sport sucht und sehr diszipliniert ja auch irgendwie sein dama gefunden hast und selbst liebe als selbst liebe coach eine weile gearbeitet hast und dann ja dich jetzt auch ganz ganz viel auf verschiedenen events retreats gekocht hast ... und auch in der Bäckerei arbeitest.
00:17:38: Und ja wirklich dieses Thema Food, jetzt echt auch so zu deinem Dharma geworden ist.
00:17:42: also alle hier... ...in diesem wunderschönen Stadt am Meer, an der wir hier leben im Portugal,... ...alle Menschen die dich kennen... Also verbinden dich auch damit!
00:17:51: Es ist so Romi Esti, die alle mit leckerem Essen versorgt und alle lieben dich einfach dafür.
00:17:59: Wir besprechen da sehr viele in diesem Podcast auch über Dama,... ...also über diese Lebensaufgabe-, Berufung und genau das.
00:18:06: Das finde ich mir auch noch mal voll schön, da auch nochmal so drüber zu sprechen.
00:18:09: Und mich würde auch interessieren in dem Zusammenhang dich noch einmal sprechen zu lassen über warum bist du vegan geworden?
00:18:17: Was war deine Motivation dahinter?
00:18:20: vielleicht auch mehrere Gründe und warum hast Du Dich dann davon gelöst?
00:18:25: und gibt es jetzt eine bestimmte Ernährungsformen der Du anhängst oder die Du so bestimmter Ernährung regeln vielleicht auch die Du befolgst?
00:18:36: Ja, voll.
00:18:37: Sehr superinteressant.
00:18:38: also.
00:18:39: ich glaube das dogma und Das dogma in einer form sehr wichtige sich glaube alles hat gültigkeit Alles hat einen wert Und alles ist Teil des weges so auch dogmatisch manchmal zu sein so auch vielleicht eine zeitlang in extremer kontrolle zu leben.
00:19:04: Ich meine, je nachdem was man offene Persönlichkeit ist.
00:19:07: Aber ich würde mal schätzen Persönigkeit extrem.
00:19:11: Persönlichkeitstyp extrem.
00:19:13: So extrem dogmatisch, extrem kontrollierend, extrem frei, extrem this, extrem that.
00:19:21: und Das war für mich, bevor.
00:19:25: ich würde mal jetzt so ganz vereinfacht sagen.
00:19:28: Meine Essstörung war für mir wichtig in dem Sinn das es mir Kontrolle gegeben hat weil ich noch nicht Kontrolle über mein Leben hatte was meinen Sinn betrifft was meine Purpose betriffe.
00:19:40: und ich muss sagen als dann diese ganze Coachingwelt sich mir geöffnet hat Als ich zum ersten Mal gefühlt habe dass ich da mal irgendwie konkret fest machen kann.
00:19:54: Erst dann hat sich das Dogma und die Kontrolle und dieses Festhalten bei mir lösen können, und das war auch sehr schleichend!
00:20:07: Das war gar nicht so von heute auf morgen aber dann war es auf einmal ganz weg des dogmatischen Und dann habe ich vielleicht in anderen Lebensfeldern was Dogmatisches irgendwie angefangen oder auf eine dogmatische Art und Weise Dinge getan.
00:20:21: Ich muss ehrlicherweise sagen, dass Dogma sich bei mir immer wieder... Dass das immer wieder Fuß fasst wenn ich nicht im Dama bin.
00:20:28: Wenn ich das Gefühl habe, ich bin nicht mit meinem Purpose verbunden Mit dem was ich eigentlich machen möchte.
00:20:33: Und ich glaube es ist auch normal von Lebensphase zu Lebensphase Es gibt immer so Gaps between what is or what was and what is not yet, also was war und was noch nicht jetzt ist.
00:20:46: Und das ist immer so eine Lücke und diese Lücke ist immer ein Luftlehreraum wo man gar nicht weiß und da in dieser Lücke tendiert man sehr häufig dazu dogmatisch zu sein wenn man irgendeine Art von Kontrolleer schon wieder ergreifen möchte und dass damals diese Leichtigkeit dieses Angebundenseiner das was ich eigentlich machen möchte noch nicht wirklich da ist Und demnach hilft das aber auch manchmal.
00:21:11: Manchmal muss man einfach in den sauren Apfel beißen und diese Lücke aushalten und Trust haben, dass sich die schon wieder füllt.
00:21:20: Und solche Phasen hatte ich in meinem Leben sehr, sehr viel.
00:21:24: Ich habe viele Sachen dogmatisch gemacht und hat mir immer wieder geholfen bis ich eben wieder im nächsten Schritt oder einem tieferen Schritt meinen Dharma, meinen Purpose irgendwie verstanden habe.
00:21:35: Ich hab ja auch lange Coaching gemacht das mache jetzt nicht mehr und es ist interessant was du gesagt hast.
00:21:40: stimmt Das habe ich noch nie so aktiv darüber nachgedacht, dass sich eine sehr komische Beziehung zu essen hatte.
00:21:48: Und jetzt eigentlich und das weiß ich auch schon immer, was mit Essen zu tun haben möchte... ...und ja, eigentlich liegt es immer sehr nah beieinander.
00:21:59: Also alles womit man vielleicht struggled.
00:22:02: Ich glaube, das hat irgendwie auch ein bisschen etwas damit zu tun, was wir vielleicht von einer anderen Perspektive betrachtet machen sollten, von einer gesünderen Perspektive betrachtet machen sollten.
00:22:17: Und auch als ich eine Essstörung hatte war ich total leidenschaftlich in The Food Game und Ich war sehr sehr sehr leidenschaftliche Veganerin.
00:22:28: Es war mir sehr sehr wichtig!
00:22:30: Ich stand da ethisch sehr dahinter.
00:22:32: Ich war politisch sehr aktiv.
00:22:34: Ich habe vegane Kochbücher geschrieben.
00:22:36: Ich wollte die ganze Welt veganisieren Und mir war das sehr, sehr wichtig.
00:22:43: Ich verstehe im Nachhinein immer noch warum mir das sehr wichtig war und warum das vielleicht auch immer noch etwas ist was wichtig ist.
00:22:49: nur ich gehe an das Ganze mit einem anderen Bewusstsein ran weil ich dass auch das Dogma genutzt habe um meine Essstörung zu verstecken und trotzdem auszuüben zu praktizieren.
00:23:02: Und dann habe ich sie in den Deckmantel gekleidet von, ich bin vegan und ich helfe der Welt.
00:23:06: Und tue ich irgendwie auch.
00:23:07: aber irgendwie kommt es aus dem Motor vor und ich bin halt unzufrieden mit meinem Körper.
00:23:14: Das ist mir irgendwann glaube ich auch bewusst geworden dass sich alle immer vor mich stelle also Tiere sind wichtiger als ich alles ist wichtiger als Ich.
00:23:28: Ja, habe diesen Deckmantel dann irgendwann aufgelöst und gemerkt okay ich bin nicht anti-vegan aber mein Körper fragt mich gerade einfach was an mich anders zu ernähren.
00:23:40: Und hab das dann hatte da eine Kandidatinfektion Neukronische?
00:23:43: Hab dann so ne Candida Diät gemacht Da ist ja kein Zucker, da isst du keinen Weizen, da ist ganz viel Kram nicht.
00:23:50: und wenn Du dann vegan bist Dann was blieb mir übrig?
00:23:53: Salat?
00:23:54: Und dann habe ich so gemerkt Wenn ich das jetzt drei Wochen mache, dann fahre ich vom Fleisch.
00:23:59: Das war schon die Zeit... das war gar nicht, es ist gar nicht so real.
00:24:03: Es ist so zwanzigundzwanzig!
00:24:04: Ich war wirklich von Jahrzehnten bis zum Jahrzehnzehnte hartkorvigan und ich hatte auch nie irgendwelche Mängeln oder sowas.
00:24:11: Ich hatte einfach immer nur ein Bleibau.
00:24:15: Und dann habe ich angefangen wieder Fisch zu integrieren.
00:24:20: Dann hab' ich auch mein Ehemann kennengelernt, dann hat sich das Bewusstsein Ich will nicht sagen erweitert, das klingt immer so als wäre man dann besser geworden oder sowas.
00:24:27: Aber es hat sich in dem Sinn erweiterte dass es einfach weitergeworden ist.
00:24:31: Dass es ein bisschen ganzer geworden ist.
00:24:34: und ja dann habe ich auch gelernt dass die Gründe warum mich wahrscheinlich mich vegan ernährt.
00:24:41: Ich hoffe das was ich sage macht das Sinn.
00:24:43: Kannst du mir folgen?
00:24:44: Ja total richtig spannend.
00:24:46: deshalb lasse ich dich auch hier einfach mal so weiter erzählen.
00:24:51: Ja genau also deine Frage war Warum habe ich mich auf Veganer nähert?
00:24:57: Benach hauptsächlich wegen der Tiere.
00:24:59: Genau, warum bist du vegan geworden und warum bist Du dann vom Veganismus sozusagen wie auch wieder weggekommen?
00:25:05: Genau also vegan geworden.
00:25:07: es gab hauptsechtlich das ist in meinem Leben oft so Schlüsselpersonen die mich inspiriert haben.
00:25:14: Meine Schwester ist vegetarisch seitdem sie Sex ist.
00:25:16: Sie hat mit Sex gesagt mir tun die Tiere leidig erst kein Fleisch mehr.
00:25:19: So lustig weil du sagst immer Ich bin so ähnlich wie deine Schwester.
00:25:24: Also, seit ich vier bin aus dem gleichen Grund angefangen, Vegetarierinnen zu sein.
00:25:29: Ja, meine Schwester ist auch immer noch vegetarisch.
00:25:31: Ist manchmal Fisch und für manche Körper funktioniert das auch.
00:25:36: Ich muss ehrlich aber sagen, ich habe als Kind gerne Fleisch gegessen und es funktioniert für mich einfach sehr gut.
00:25:44: Es gab ein paar Schlüsselpersonen, ich krieg's nicht mehr ganz zusammen, In den Staaten habe ich jemanden kennengelernt, hab mich natürlich auch in denen verknallt.
00:25:51: Der war nicht nur vegan, der war so Elkelein-Vegan... ...der hat nur Sachen gegessen die... Also er hat zum Beispiel kein Brokkoli gegessen weil Brokkuli irgendwann mal von Menschen zusammen gezüchtet wurde.
00:26:03: Das ist ein bisschen komplex, müssen wir jetzt sich einsteigen?
00:26:06: und dann kamen, das weiß ich noch.
00:26:09: Da hab' ich mich hauptsächlich vegan ernährt und dann bin ich aus dem Jahr ist nach Österreich gezogen.
00:26:14: Und in den Jahren kam der Film Cowspiracy raus auf Netflix.
00:26:20: Habe ich mir eingezogen, habe ich mir geschworen, ich esse nie wieder irgendwelche tierischen Produkte.
00:26:26: So hat es angefangen, dass ich wirklich mich committet habe – also für einen oder anderen Moment.
00:26:32: Aufgehört hat's halt durch durch meine Candida Diät und wo ich gemerkt habe, I think it's time to shift.
00:26:40: Damals hab' ich schon seit anderthalb Jahren als Coach gearbeitet Und mein Fokus hat sich einfach verschoben.
00:26:49: Also es ist ja witzig, im Leben müssen immer Identitäten sterben in a way und das tut hier immer weh eine eigene Identität loszulassen.
00:26:56: Das ist bei mir schon sehr oft passiert weil mein Leben relativ bewegt ist.
00:26:59: ich wollte eigentlich Tänzerin werden.
00:27:00: In meiner Jugend.
00:27:02: Dann wurde das nicht zwar für mich ein ganz schlimmer Identitätskrise Weil wenn du jung bist und eine Identitäterskrise hast Du hast gar kein Belastungsstimme aus der Garde abgeht Und wer es dir einfach nur oh Gott wir bin nicht.
00:27:14: Was soll ihr jetzt machen?
00:27:15: Da habe ich viel reisen gegangen Und das war die erste Identitätskrise.
00:27:19: Dann habe ich mich in diesem Vegan so gefunden und innerhalb des veganen habe ich auch mich sehr viel mit Essen beschäftigt, Ich hatte einen veganen Foodblock, ich hab jeden Tag mein Essen fotografiert... ...ich habe richtig viel gekocht!
00:27:32: Ich hatte einfach immer mit Essen zu tun, es war immer so my thing und diese liebe ich ja.
00:27:37: eh, merkt man hier jetzt auch halt nur auf eine etwas entwickelte Art und Weise.
00:27:41: So dann musste ich irgendwann dieses vegane Ding Diese Identität auch loslassen, war eine mega Identitätskrise.
00:27:47: Ich hatte jahrelang Angst auf Instagram irgendwas Unvegane zu posten weil ich Angst vor dem Schützdom hatte.
00:27:54: Für deinen Algorithmus eigentlich richtig gut gewesen?
00:27:56: Ja genau.
00:27:58: Oh mein Gott!
00:28:00: Aber konnte meinen Ego nicht ertragen habe ich also nicht gemacht.
00:28:04: und dann war ich Coach sehr lange.
00:28:06: und dann hatte ich letztes Jahr diese Identitäterskrise.
00:28:09: aber ich gemerkt habe that's not it anymore und habe da wieder eine Identität gehen lassen.
00:28:17: Und jetzt mache ich halt sehr viel mit Food auf eine sehr gesunde Art und Weise, auf eine leckere Art undweise und weiß auch dass sich diese Identität eventuell wahrscheinlich auch wieder gehen lassen muss.
00:28:29: und so wird man halt im Laufe der Zeit immer besser darin Identitäten loszulassen.
00:28:35: Und Dogma ist natürlich auch immer eine Art und Weise an Identitäten festzuhalten.
00:28:40: Weil in einer gewissen Identität gibt dir eine gewisse Sicherheit, gibt dir ne gewisse Kontrolle... ...das lässt dich einordnen!
00:28:47: Ich bin so und ich bin so, dazu gehöre ich, da zu gehöreh' ich nicht.
00:28:53: Das sind meine Menschen das sind nicht meine Menschen, das sind meine Werte, dass sie nicht meine Wärte.
00:28:56: und es gibt uns irgendwie so einen Frame.
00:28:58: Wir brauchen immer so nen Frame.
00:29:01: Nur es ist ganz wichtig, dass dieser Frame nicht zu starre wird.
00:29:04: Weil das Dogma dieser starre Frame hält uns immer davon ab wirklich weiter unser Dharma auch weiterzuentwickeln weil es ist wie gesagt ein Frame.
00:29:16: Es ist ein Frame der dich einschließt aber dein Dharma ist nicht in dem eingeschlossenen Frame in der Identität du dir baust sondern dein Dharma is womöglich auch vielleicht woanders so und da wirklich immer wieder bereit zu sein, in eine gewisse Identitätskrise reinzugehen ist glaube ich irgendwie auch ganz bereichernd und eröffnend.
00:29:35: Und auch wenn es einfach sehr beängstigend ist aber ich glaub viele Zuhörer können uns auch bestätigen vor allem viele Zürer die vielleicht auch Ziorgefunden haben wahrscheinlich aus irgendeinem Mangel, wahrscheinlich aus irgend einem Schmerz Wahrscheinlich weil sie gemerkt haben ah ich bin ja nicht so wie ich dachte wie ich bin.
00:29:51: Es klingt
00:29:53: jetzt vielleicht ein bisschen plakativ, aber es ist trotzdem so ein kraftvolles Bild was ja immer wieder aufverwendet wird auch in den jugischen Schriften.
00:30:02: Der aus dem Schlick und Schlamm seine Nährstoffe nimmt und ja auch aus diesen Identitätskrisen, aus der Dunkelheit.
00:30:13: Der Moment der Unwissenheit, die Verwirrung.
00:30:16: Das steht ja auch für diese Kleischer und Anhaftungen, was so klebt.
00:30:22: Also das Schlick- und Schlamm.
00:30:24: Und daraus aber halt Empor wächst und dann wirklich zu dieser schönen reinen Lotusblüte wird und dass sowas Entschönes einfach auch entstehen kann und eine Klarheit.
00:30:36: Die Lotus Blüte steht ja symbolisch auch für Klarheit.
00:30:40: entstehen kann eben aus dieser Verwirrung heraus, außer Dunkelheit heraus.
00:30:44: Das ist so ein schönes Bild finde ich wo ich einfach auch immer wieder mich daran erinnern darf in solchen Momenten wo ja man die Eigenität vielleicht auf die Probe gestellt wird oder Ja, so ein großes Hinterfragen ist oder auch?
00:30:58: du hast jetzt sehr viel über das Thema Charme gesprochen.
00:31:01: Charm-Gefühle auch in Bezug auf den eigenen Körper und da würde ich auch voll gerne mit dir noch mal rein gehen was ja auch so Teil sage ich mal dieser schlammigen Realität ist.
00:31:12: aber du hattest ja als du als Coach gearbeitet hast.
00:31:14: Ich habe dann heute nochmal überlegt wieso deine Programme hießen die du so gemacht hast und dachte vielleicht hast du dir Lust nach ein paar Goldenuggets zu droppen aus... Shame Game Exit zum Beispiel, war ja eins deiner Programme.
00:31:27: Und ... genau!
00:31:29: Vielleicht hast du Lust davon noch mal ein bisschen was zu erzählen?
00:31:32: Vielleicht hast es aber auch schon so sehr hinter dir gelassen, dass du sagst, ich will damit nichts mehr zu tun haben, das ist auch vollkommen fein.
00:31:40: Über die ich gesprochen habe, die finde ich immer noch supergeil.
00:31:44: und Scham, ja, genau.
00:31:45: Ich hab so einen kurzen Seminar gegeben zum Thema Scham.
00:31:51: Und Scham wird häufig mal verwechselt mit Schuld.
00:31:55: Schuld ist ein bisschen weniger heftig als Scham, also Schuld sagt... Schuld sagt ich habe das schlecht gemacht und Scham sagt Ich bin schlecht.
00:32:07: Und ich möchte an dieser Stelle vielleicht sagen dass es allererstes sagen, dass Scham nicht per se schlechter ist.
00:32:15: Scham hat eine sehr regulierende Wirkung in der Gesellschaft Und aufgrund von Scham funktioniert unsere Gesellschaft auch so, wie sie funktioniert.
00:32:24: Manchmal habe ich das Gefühl dass Leute heutzutage ein bisschen zu wenig Scham haben.
00:32:29: Ich sage ehrlich wie es ist vor allem in dieser persönlichen Weiterentwicklungsszene.
00:32:33: aber gut das war nur kurz vorweg gesagt.
00:32:36: Scham an sich ist natürlich ein kleines A-Loch Weil es uns selber total im Wege steht, ob das jetzt Körper Scham ist.
00:32:44: Es gibt aber auch anderen Schamen den wir tragen und dass es vor allem große Schamen zum Beispiel mehr bei Frauen, die auch beim Männern eine Scham zu unseren eigenen Gefühlen.
00:32:55: Wir schämen uns... Frauen schäme sich häufig hier wütend so sein weil sie dadurch ganz viel Verurteilung bekommen.
00:33:01: Männerschämen sich häufig traurig zu sein weil Sie dadurch ganz viele Verurteilungen bekommen oder bekommen haben.
00:33:06: mal Und so schließt sich Scham in uns ein und Scham sorgt dafür, dass wir nicht so sind wie wir eigentlich sind.
00:33:18: Dass wir uns nicht so ausdrücken wie wir uns eigentlich ausdrucken wollen.
00:33:22: Scham Sorgt dafür das wir uns selber an die eigene Tasche lügen.
00:33:27: Also Scham steht dir insofern in deinen Beziehungen im Weg Deinem Partner hat den Menschen, die ihr gegenüber gar nicht zeigen kannst.
00:33:41: Weil Scham das gar nicht zulässt.
00:33:43: Also eigentlich ist Scham natürlich ein Problem in der Beziehung zu dir selbst Aber demnach ist Scharm auch immer ein Problem mit der Beziehen zu anderen Und diesen Scham aufzulösen.
00:33:57: Das ist heftig!
00:33:58: Das ist ganz heftig weil wir da an Gefühle kommen die wir ja durch Scham, die gesamte Zeit versuchen zu vermeiden.
00:34:11: Und das sind teilweise sehr unangenehme Gefühle.
00:34:14: und Scham ist häufig in der Scham es eigentlich immer in Beziehung entstanden weil sich jemand verurteilt hat und deshalb darf Scham auch immer innerhalb von Beziehungen aufgelöst werden.
00:34:24: Deshalb finde ich so schön was ihr macht an euren Trainings.
00:34:27: Ich habe das jetzt ein bisschen mitbekommen.
00:34:29: Ihr seid ja nicht nur Yoga-Lehrer aus, Bilder in dem Sinn dass ihr den Leuten die Asanas beibringt und ein bisschen über Yoga Philosophie erzählt.
00:34:37: Sondern was auch total großer Teil von euch ist... ...habe ich gemerkt als ich die Küche aufgeräumt habe und ihr da noch einen Sharing Circle hattet?
00:34:44: Und das war wahrscheinlich nur einer von vielen!
00:34:47: Dass sich die Leute einfach zeigen mit ihren Unsicherheiten.
00:34:53: Hundert Prozent wird geweint für jeden Fall.
00:34:56: Das sind diese Schamkiller.
00:34:58: Also das sind Schamkiller in Gemeinschaft mit einer Person und mehreren Personen, da wirklich in die Offenheit zu gehen und die Erfahrung zu machen.
00:35:08: Dass ich etwas zeige wovor ich selber Scham habe und die Erfahrungen mache dass es gar nicht verurteilt wird.
00:35:17: Und das immer wieder zu machen!
00:35:19: Die Ladies bei euch machen das weil sie sich sechs Modulen lang auszusetzen in solche Szenarien sich so was wieder immer wieder auszusetzen.
00:35:28: Es ist super, super wichtig und heilt.
00:35:30: langfristig kann langefristig sehr viel Scham heilen.
00:35:36: Voll schön gesagt!
00:35:37: Also wir sind jetzt ja direkt reingepurzelt und reingesteupert in diese Podcast-Folge.
00:35:41: nochmal für ein bisschen Kontext genau also wir haben es jetzt auch gerade so ein bisschen zwischen den Zahlen auch schon erzählt.
00:35:47: Romi hat bei uns jetzt gekocht im Vision Adventure Modul das ist das letzte Modul des Philosophiemodul.
00:35:53: Unsere dreihundertstunden Ausbildung, die dreihundertstunde Ausbildung ist die Aufbauausbildung.
00:35:57: Und genau es geht wirklich aber auch schon in unserer Grundausbildung.
00:36:02: und der zweihundert stunden Ausbildung auch geht natürlich ganz viel darum sich selbst zu entdecken, sich selbst kennenzulernen um das Yoga wirklich zu leben also auf eine moderne Art und Weise wie ich sage immer wirklich die Philosophie verstehen wie sie ursprünglich gemeint war aber auf das moderne Leben zu übersetzen nicht nur die Philosophy sondern natürlich auch die Assana Praxis an uns Menschen, wie wir jetzt in dieser Zeit aktuell leben.
00:36:26: Das wirklich so zu gestalten Yoga-Klassen und eine eigene Yoga Praxis auch so zugestalten dass sie wirklich für uns uns wirklich dient mit den Themen die halt einfach auch da sind und das Charm Thema ist natürlich ein ganz großes Thema auch im Bezug auf den Körper.
00:36:40: auch diese Frage Wie muss ein Yogatheater aussehen?
00:36:43: Was für ne Figur muss der haben?
00:36:45: oder er hält eben vor allem einfach nicht?
00:36:49: Und da es wirklich anzugehen, dieses Thema und Bradley Brown sagt das so schön.
00:36:53: Ich habe das in der anderen Body Love Podcast Folge auch schon zitiert, die ich euch ja wie gesagt verlinken werde.
00:37:00: Scham stirbt wenn wir sie aussprechen?
00:37:04: Die Scham kann immer wachsen und weiter sich ausbreiten, lingert und da so sich weiter in unserem Unterbewusstsein, teilweise auch einfach in unseren Bewusstsein weiter ausbreitet weil Themen ganz groß werden.
00:37:19: Aber sobald wir sie aussprechen und das Mitgefühl von anderen haben gehalten werden von einer Gruppe auch oder von Menschen die sich wirklich vertraut anfühlen dann ist es so.
00:37:29: Und ich finde dafür Räume zu schaffen ist echt ein Geschenk.
00:37:33: gleichzeitig sitzt aber auch wirklich dieses was macht einen Safe Space aus?
00:37:36: Ich find das immer Wenn Leute sagen, das ist ein Safe Space, da kann man so sagen.
00:37:42: Aber ist es dann wirklich auch ein Safe space?
00:37:44: Sondern was macht das wirklich aus?
00:37:46: und damit beschäftigen wir uns total viel?
00:37:49: Was macht es wirklich aus, einen Raum zu kreieren in dem Menschen wirklich sicher sind?
00:37:53: Und ich finde immer das Schlimmste ist wenn die Leute sagen ja, das hier ist ein safe space sondern das ist aber gar nicht so weil im Nachhinein doch irgendwie jemand das weiter plaudert oder so.
00:38:02: Es hat sich wirklich gezeigt in den letzten Jahren dass unsere Räume wirklich sehr sicher sind und die Menschen sich da sehr wohlfühlen.
00:38:08: Sehr, sehr tiefe Freundschaften entstehen lebenslange Freundschafte wo ich immer denke das kann man gar nicht mit dem Preis von einer Ausbildung oder den Preis von einem Retreat.
00:38:17: es kann man ja harmonietär gar nicht ausdrücken.
00:38:19: Es ist immer so schwierig wenn man die Bepreisung macht dann orientiert man sich ein bisschen an den preis der Markt ist usw.
00:38:24: Ich denke mir immer was die menschen wirklich bekommen sind teilweise lebenslang Freundschaft in lebensverändernde Erfahrungen die man ja monetär gar irgendeiner Art von Wert ausdrücken kann.
00:38:38: Ja, ein hundert Prozent und so wie alles in unserer Welt und aktuellen Gesellschaft müssen wir Sachen anders machen sowie wir Social Media heutzutage anders machen.
00:38:49: Machen wir auch Yoga anders?
00:38:50: Und ich glaube das aller aller aller wichtigste beim Yoga jetzt wo wir über Yoga sprechen ist die Fähigkeiten Raum zu halten, wie du auch gesagt hast und genau das was du gerade gemeint hast.
00:39:01: Ja this is a safe space la la la dega.
00:39:06: Also leere Worthülsen sind für mich.
00:39:12: sorry aber es ist für mich wie die Pest diese leere Worthülsen eloquente eloquenter talk schlaue Worte verwenden, wo aber nichts dahinter steht.
00:39:30: Das finde ich ganz furchtbar und es ist so wichtig, die Fähigkeit zu haben als Yoga-Lehrer dem Raum zu halten und den Raum zu moderieren.
00:39:38: Die richtigen Worte zu nutzen sich eintunen zu können, sich auf die Energien des Raumes einlassen zu können.
00:39:45: Sich auf die anderen Menschen einlassen kann, sich mit seinen eigenen Unsicherheiten nicht im Wege zu stehen dabei Raum für andere Menschen zu halten weil man muss sich bei sowas einfach ein bisschen vergessen.
00:39:57: das ist völlig natürlich unnormal es ja auch so schön den Raum für andere Menschen halten zu dürfen, weil man sich endlich mal für eine Minute vergisst und für andere den Raum hält.
00:40:07: Und sich da zu einem leeren Gefäß zumachen – das ist eine Fähigkeit die man üben muss!
00:40:11: Die man in dem Sinne so übt dass man Teil eines Raumes ist wo ein Moderator ist der das schon kann und Teil dessen ist.
00:40:21: Je mehr du diese Erfahrung machst desto mehr bist du selber irgendwann bereit diesen Raum zu halten.
00:40:26: Dass du mir wächst dein Selbstbewusstsein und so weiter und sofort.
00:40:29: Und ich glaube, das macht eine wahre Qualität von Raumhaltern aus!
00:40:34: Von Yoga-Lehrerinnen, von Coaches, von Therapeuten, von Müttern, von Vätern, von Freunden... ...von keine Ahnung Menschen vielleicht auch einfach.
00:40:45: Wie sind wir da jetzt eigentlich gelandert?
00:40:49: Über das Thema Scham?
00:40:52: Ja, genau über das Thema Scham.
00:40:53: Weil Scham steht dir natürlich in diesem Kontext auch enorm im Weg und das kennen wir alle.
00:40:58: ob das jetzt beim Yoga-Unterrichten ist oder nicht.
00:41:01: ich habe eine Juga Ausbildung damals gemacht und ich würde mir sagen zwanzig Prozent der Menschen haben danach Yoga unterrichtet und achtzig Prozent haben damit nie irgendwas gemacht weil einfach zu große Unsicherheit da war einfach zu großer Scham da war und ich persönlich muss sagen Ausbildung in Indien gemacht.
00:41:17: Da hat es niemanden interessiert, irgendwie an irgendeiner Art von Konferenz zu arbeiten.
00:41:20: Die haben mich nach Astanga-Ausbildungen gemacht.
00:41:23: Sie waren wirklich ausschließlich an Assanas interessiert und haben glaube ich auch nicht das Level an Charme von Westerners verstanden den wir einfach in uns tragen Und der Arzt von Körperscharmen die wir in uns tragen.
00:41:41: Ich glaube, der Kulturkreis zumindest den ich da kennengelernt habe und die Lehrer, die ich da hatte, die können das in ihrem Kulturkreist gar nicht so richtig nachvollziehen.
00:41:50: Wahrscheinlich jetzt mehr, aber man war das im Jahr... ...Seventeen war es.
00:41:55: Und ja, Scham!
00:41:59: Ja, it's worth letting go.
00:42:01: Wollen
00:42:03: wir in dem Zusammenhang nochmal über das Thema Bauch anziehen sprechen?
00:42:05: Wir haben da in der Küche tatsächlich drüber gesprochen.
00:42:08: ist auch eigentlich so ein So ein Geschenk, also für alle die Romie persönlich kennenlernen wollen.
00:42:13: Wir haben sie schon direkt reserviert fürs nächste Jahr, Wisch-November, im Jahr ist es noch in dem Jahr und wir wollen danach auch direkt noch eine Aluminium Retreat anschämen.
00:42:20: Ich habe jetzt die Location, schon die gleiche Location wo wir jetzt waren, auch schon wieder reserviert weil alle fanden es so toll dass sie einfach wiederkommen wollen und wollen natürlich nicht nochmal das gleiche Modul machen.
00:42:30: deshalb werden wir einen Retreat organisieren dann nach für Menschen wie bei uns schon was auch immer an Ausbildung gemacht haben und einfach nochmal wiederkommen wollen.
00:42:41: Und noch mal eintauchen wollen, aber halt so ein Geschenk einfach auch selbstliebe Coach in der Küche zu haben und nicht nicht irgendeinen sondern halt Romy.
00:42:50: Und irgendwie sind wir auf das Thema Bauch einziehen gekommen in einem Moment als ich bei dir in der Küche immer kurz Hallo gesagt habe Und ich finde, du hast da einfach auch so eine schöne... Also es soll jetzt gar nicht um mich gehen oder so.
00:43:03: Sondern generell auch über deine eigene Reise zu diesem Thema.
00:43:07: Weil wir Frauen ziehen ja alle irgendwie den Bauch ein so oft und gerade mit diesen engen Yoga-Legends immer.
00:43:14: Also dann haben wir vorhin nur Playbauch gesprochen im Bezug auf Veganismus.
00:43:18: Aber je nachdem wo wir halt auch im Zyklus stehen ist der Bauch vielleicht auch ein bisschen aufgebläht.
00:43:24: deine empauernden Worte, die du in der Küche so gesagt hast.
00:43:27: Jetzt nochmal hier für dich in deinen Ohr als Podcast-Hörerin.
00:43:32: Dass das einfach noch mal ... dass du das auch noch einmal hören darfst!
00:43:35: Ja stimmt ich erinnere mich lustig.
00:43:39: Ich glaube Bauch hinziehen wird irgendwann einen Selbstläufer und wir merken überhaupt gar nicht mehr, dass wir ständig unseren Bauch einziehen.
00:43:46: dass ich sehr viel meinen Bauch eingezogen habe.
00:43:47: Ich hab sogar mein Bauch eingezogen, als ich alleine zu Hause war nicht konstant aber auf jeden Fall so weil ich einfach so viele Scharren hatte das ich nicht wollte, dass der da ausguckt.
00:43:57: und Baucheinziehen ist leider so ein Teufelskreislauf.
00:44:00: man zieht den Bauch ein und wenn man das macht zerdrückt man.
00:44:04: das klingt jetzt bisschen hart es vielleicht weniger hart aber man drückt ja den bauch nach oben und nach hinten Die Gedärme verschieben sich nicht, aber es hat auf jeden Fall einen Einfluss auf deinen Magen.
00:44:17: Es hat ein Einfliss auf dein Bauchraum... Und das ist immer so ein bisschen Zeichen an der Nervensystem.
00:44:23: Okay, Anspannung Gefahr Obacht Chor Anstrengen Ja wie jetzt wird es gerade einen Workout machen oder gleich schnell wegrennen.
00:44:31: und Selbst Zweifel selbst Charme Ist tatsächlich auch immer eine Art von Gefahr.
00:44:36: Also wenn du früher Angst vorm Löwen hattest und dein Nerven System dann in Fight of Light gegangen ist Es heute deine eigene Körperkritik Oder deinen eigener Selbsthass Der Löwe der der Nervensystem dazu bringt in Fight Of Light zu gehen.
00:44:50: So, und Bauchanziehen ist in dem Sinn ein Signal dafür deinem Körper zu sagen Fight of Light.
00:44:58: Weil wir wissen auch vor allem als Eugenies das Bauchatmung unterm Strich unser Nervensystem signalisiert dass alles fein ist.
00:45:09: Flache Atmung in die Lunge ist eher so das aktivierende Parasympathikus Let's go!
00:45:17: Sympathikus ist aktivieren
00:45:21: und Parasympathicus
00:45:24: ist entspannend.
00:45:26: Und wenn wir uns den Bauch einziehen, können wir unsere Atmen wahrscheinlich viel weniger gut da wirklich tief reinbringen.
00:45:35: Wenn man in der Küche steht und entspannt ist und gerade nicht Yoga unterrichtet oder irgendwas machen muss, muss man seinen Bauch nicht einziehen.
00:45:41: aber dann müssen wir uns immer wieder daran erinnern.
00:45:44: Das habe ich in dem Fall Julia gemacht.
00:45:46: Und wie gesagt, es ist ein bisschen so einen Teufelskreislauf.
00:45:49: wenn wir unseren Bauch einziehen verschieben hier so ein bisschen unsere Gedärme und unsere Verdauung funktioniert nicht so recht und dadurch entsteht wieder Blähungen und dadurch haben wir wieder mehr das Gefühl den Bauch einziehen zu müssen.
00:46:03: Und manchmal müssen wir einfach durch diese erste Phase durch, dass wir unseren Bauch nicht einziehen vielleicht das Gefühl haben, dass Wir irgendwie gerade einen kleinen dicken Bauch haben.
00:46:12: aber wenn wir es öfter machen, wenn wir unserem bauch wirklich die Erlaubnis geben einfach mal Bauch zu sein Dann kann sich die Atmung da wieder rein entspannen, dann kann sich vielleicht auch die Verdauung wieder ein bisschen reinentspannen.
00:46:23: Dann kommt vielleicht bei dir ein bisschen Scham hoch und ich denke mir immer super perfekte Einladungen da mal rein zu fühlen und das mal zuzulassen und dein Schmerz, deine Verzweiflung der eine Wut was soll man da hochkommen zu füllen?
00:46:34: Und dann diesen Teufelskreislauf zu unterbrechen und deinem Körper einfach wieder Raum zu geben so zu sein wie er ist Und ein Bauch zu haben ist die normalste Sache in der Welt.
00:46:48: Ich liebe es!
00:46:50: Also ich habe einen relativ flachen Bauch... Oh Gott, wie das klingt.
00:46:55: Aber früher fand ich Bauchhaben ganz furchtbar.
00:46:58: Heute finde ich so nice.
00:47:00: Ich weiß noch als meine Partner mich so in Löffelchen Stellung von hinten so gekuschelt haben durften die niemals meinen Bauch anfassen weil's mir so peinlich war dass er so überschaut und jetzt find' ich das so nice.
00:47:13: Das finde ich jetzt richtig cozy und sweet, und beautiful.
00:47:16: Und auch an anderen Frauen einfach richtig beautiful und weiblich und schön.
00:47:20: aber das ist jetzt auch meine persönliche Präferenz.
00:47:23: Aber ich glaube wir sind alle so ein bisschen die Bauch-Einzieher und ich glaube dass dürfen uns alle abgewöhnen und vielleicht dadurch auch so einen Schamzeige durchbrechen und wieder tief an den Bauch atmen und Gesundheit an erster Stelle setzen und nicht in flachen
00:47:38: Bauch.
00:47:41: Ja man sagt es ja auch so schön, dieses Locker durch die Hose atmen.
00:47:46: Ja genau!
00:47:49: Ich habe noch ein paar letzte Fragen und zwar du hast jetzt ganz viel über Scham gesprochen Gefühle die dann hoch kommen.
00:47:56: Ich habe in der letzten Bodylaw-Folge auch so ein bisschen über meine persönliche Transformation gesprochen, wie ich früher in den Spiegel geguckt habe und jetzt in den Spiel geguckt hab.
00:48:05: Und habe auch so'n bisschen erzählt was ich mir dann für kleine Messages auch an den Spiegeln gehängt hab und das wirklich auch so eine wie so ne Self Love Practice auch entwickelt hab.
00:48:16: In Bezug auf ja Wie möchte ich mit mir kommunizieren?
00:48:20: Und wollte dich fragen, ob du da auch irgendwelche Rituale hattest.
00:48:24: Dinge hat es dir geholfen haben und vielleicht auch einfach wo du darauf achtest beim Thema Essen, beim Thema Bewegung also jetzt wo du nicht mehr so krankhaft bist, nicht mehr dogmatisch bist eine tolle Figur hast super aussiehst denke ich ist das halt für Menschen auch einfach spannend zu hören ganz egal ob sie dich jetzt schon persönlich getroffen haben oder nicht.
00:48:46: ja was so vielleicht deine undokmatischen Tipps jetzt sind.
00:48:54: Ja, voll...
00:48:57: Also was willst du den Frauen mitgeben?
00:49:02: Heutzutage, was hast du noch mal am Anfang gesagt gefragt?
00:49:07: So Spiegel?
00:49:08: Ah ja genau!
00:49:10: Witzigerweise habe ich das noch nie gemacht.
00:49:12: auf meine Spiegeleirgendwas geschrieben.
00:49:14: Ich hab auch noch nie Affirmationen gemacht.
00:49:17: Also ich hab's mal probiert, aber hat bei mir für mich nie funktioniert.
00:49:21: Ich habe ganz krass und es hat mir sehr geholfen in dem Sinn dass das einfach sehr viel Licht auf meinen Selbstkritik geschieden hat.
00:49:28: Ich hatte mich sehr viel mit meinem inneren Kritiker beschäftigt Mit der Stimme in mir die mich runter macht.
00:49:35: Das ist auch eine Arbeit die ich mit meinen Kundinnen sehr sehr sehr viel gemacht habe.
00:49:40: also mit jedem einzelnen meiner Kunden habe ich diese Arbeit gemacht.
00:49:44: wirklich die inneren kritiker anschauen Bei mir persönlich, ich freue mich immer wenn das für andere Leute funktioniert.
00:49:50: bei mir persönlich funktioniert Affirmationen.
00:49:53: Mir auf den Spiegel stellen dass sich wunderschön bin wie ich bin Da muss ich mich mal kurz totlachen.
00:50:01: Das funktioniert bei mehr einfach leider überhaupt nicht.
00:50:05: Ich kenne aber Menschen für die es funktioniert und das finde ich immer ein bisschen beneidenswert weil ich bin so ein super kritischer Mensch Und das funktioniert für mich nicht.
00:50:15: Für mich funktioniert eher so dieser Approach von... ...das Böse in mir wirklich entblößen und ganz radikal ehrlich sein, ich kann mich leider nicht da rein affirmieren dass ich ganz toll bin.
00:50:28: Ich finde mich super aber ich find' mich jetzt nicht ganz toll und ich find', es ist super gesund und ich fühl mich super wie ich bin ohne dass ich mich ganz amazing fühle.
00:50:35: aber ich fühle mich... Super!
00:50:39: Ich fühle mich gut, wie ich bin.
00:50:40: Ich fühl mich schön und nicht zu schön!
00:50:43: Ich fühlen mich intelligent... ...ich fühl' mich nicht wie die intelligente Person der Welt.
00:50:48: Ich finde mich einfach gut.
00:50:49: Manchmal bin ich ein bisschen komisch aber es find ich irgendwie auch witzig.
00:50:52: Also ich bin da so... Ich versuchte so.. Und das war auch immer mein Approach in meinem Selfie-Becoaching ganz ganz ganz Boden ständig daran zu gehen weil ich alles zum Thema... Und das ist wirklich eine persönliche Einschätzung zum Thema Affirmationen.
00:51:09: eher so von außen nach innen zu arbeiten, hat für mich einfach nicht funktioniert.
00:51:14: Da ist mein innerer Kritiker zu smart und da kommt eigentlich darum rum.
00:51:20: Das heißt was mir sehr geholfen hat es meine inneren Selbstgespräche zu entblößen Und mir wirklich den Klaren darüber zu werden, wie ich eigentlich in Momenten mit mir rede.
00:51:32: Wer da eigentlich aus mir spricht?
00:51:34: Weil das ist immer internalisierte Kritik die wir irgendwann mal gehört haben.
00:51:38: dann internalisieren und die Stimme dann weiter als unsere eigene Stimme spielt in uns und uns weiter kritisiert, dabei kommt die Stimme von ganz woanders.
00:51:47: Und diese Stimmen wieder wirklich dahin zu schieben, wo sie herkamen das mal zu hinterfragen natürlich auch mit sehr gesunder Selbstkritik.
00:51:52: Das ist auch immer Teil dessen.
00:51:54: es geht bei selbstliebe darum nicht darum zu glauben man ist immer perfekt Ist man nämlich nicht.
00:51:58: Man hat auch einen Riesenschaden auf jeden Fall.
00:52:01: Das klingt ein bisschen hart, aber wir haben alle irgendwie einen Weg und damit liebevoll umzugehen ist wichtig.
00:52:08: Aber auch einfach muss man sich auch manchmal selber in die eigene Tasche greifen und da an sich arbeiten.
00:52:15: Also Selbstgespräche haben mir geholfen.
00:52:18: und wie ich mich jetzt ernähre was ich jetzt ... Ich ernähren mich jetzt super frei!
00:52:22: Ich ernäre mich... Ich habe zero Dogma, ich setze mir überhaupt keine Restriktionen.
00:52:30: Ich bin an einem Punkt, wo ich sehr selten Lust auf Süßigkeiten habe.
00:52:36: Ich hab wirklich keine Gelüste dadurch dass ich sehr viel arbeite und in der Schedule habe.
00:52:44: als ich stehen morgens um fünf auf und fange an zu arbeiten fällt es mir manchmal sogar schwer regelmäßig zu essen weil ich es dann irgendwie vergesse.
00:52:56: so wenig ist Essen aktiv essen noch in meinem Bewusstsein, dass ich es tatsächlich manchmal vergesse.
00:53:04: Aber ich esse hundert Prozent aus Genuss und genieße Salatessen.
00:53:09: Ich find's mega geil!
00:53:10: Ich würde einem Salat natürlicherweise in den neunundneinzig Prozent der Fällen immer einen Donut vorziehen Aber früher fand ich süße Sachen toll, jetzt finde ich süse Sachen einfach... Ich wohre nicht arbeiten in der Bäckerei.
00:53:25: Ich sehe den ganzen Tag Schokogressons, Zimtschnecken, Pistazien-Schnecken vor mir lang huschen und es ist nicht so dass ich mich zurückhalten muss das zu essen.
00:53:33: Ich habe einfach keine Lust das zu Essen!
00:53:35: Und ich folge überhaupt gar keinem Dietplan?
00:53:38: Gar
00:53:39: nicht?!
00:53:39: Ich nehme meine Supplements, das ist mir sehr wichtig und mein Körper ist relativ klar an der Kommunikation darüber was er braucht Und was ich improving könnte, vielleicht noch ein bisschen gesünder ernähren.
00:53:52: Vielleicht ein bisschen mehr Ballaststoffe wieder zurück integrieren und etwas mehr Gemüse essen.
00:53:57: Das schaffe ich mal mehr oder weniger wegen meiner Schedule.
00:54:01: Aber es ist auch völlig okay erstmal.
00:54:04: Ich nehme meine Supplements und wo ich weiterhin dogmatisch sein muss, ein bisschen ist mein Sport!
00:54:09: Ich habe eigentlich oft keine Lust ins Gym zu gehen.
00:54:12: Ich muss mich dann immer so ein bisschen zwingen... Aber wenn ich es dann gemacht habe, war's richtig geil.
00:54:17: Und ich weiß noch nicht ob sich das jemals ändert?
00:54:19: Ich weiß nicht, Jim ist einfach nicht so nice!
00:54:21: Aber wenn man da ist, ist er irgendwie schon nice... ...aber da ist ein bisschen Dogma auf jeden Fall Teil, dass ich das auch durchziehe.
00:54:30: Das heißt.... Was ich Frauen in dem Sinn mitgeben kann, ich kann es gar nicht so wirklich pinpoinen.
00:54:37: Was ich immer wieder sage ist geh weiter, geh weiter!
00:54:41: Hab keine Angst vor der Lücke.
00:54:43: und wenn du Angst vor die Lücke hast für die Transition-Phrase dann hab' Angst vor den Lücken.
00:54:47: das ist auch ein Ordnung.
00:54:48: Wißt ihr einfach?
00:54:51: Entwicklung, das Leben einer Einbahnstraße ist.
00:54:54: Das Bewusstseinsentfaltung – das ist alles eine Einbahnstrasse.
00:54:58: Evolution ist eine Einbahnsstraße!
00:54:59: Du kannst gar nicht zurück.
00:55:01: Es geht nur nach vorne.
00:55:02: Selbst wenn du das Gefühl hast es geht nicht nach vorne Mancher muss die Frustration so hoch werden dass du dann endlich was verändern musst.
00:55:09: und wenn du den Gefühl hast, dass du unbedingt etwas verändert musst oder irgendetwas verändert hast dann bist du vielleicht noch nicht frustriert genug Und vertraue einfach darauf, dass wenn du jetzt hier sitzt und dir auch so ein Podcast anhörst zum Thema Yoga.
00:55:22: Zum Thema persönliche Weiterentwicklung.
00:55:25: Geh weiter macht den Weg weiter.
00:55:27: und ja schaue was dein Dogma vielleicht mit deinem potenziellen Dharma zu tun hat?
00:55:39: Ja das ist richtig schön wie du das gerade gesagt hast und auch was ich auch noch beobachtet.
00:55:44: Das hast du gar nicht erzählt.
00:55:45: aber Du hast ja auch Dein eigenes Gemüse angebaut im Garten und so wie du für uns jetzt auch gekocht hast, war ja superbund mit richtig viel Gemüse.
00:55:55: Und nicht dogmatisch nach irgendeiner bestimmten Traditionen, nach irgenden bestimmten Ziele.
00:56:03: Es war kein Keto, es war jetzt nicht pure ayurvedisch.
00:56:06: Da war mal eine kitschery dabei, Ayurvedische Gewürze
00:56:09: usw.,
00:56:10: aber das war jetzt keine Leersatz oder eine bestimmte Richtung.
00:56:18: sage ich jetzt mal, dass so bestimmt hat.
00:56:20: Ich finde es ganz spannend an der Stelle auch noch einmal zu sagen das Wort Dogma tatsächlich kommt ja aus dem griechischen und bedeutet Meinung, Leersatz oder auch Beschluss.
00:56:29: Das heißt was liegt diesem Wort zugrunde?
00:56:31: Diesem Wort legt Konautes zur Grunde.
00:56:33: worüber wir die ganze Zeit gesprochen haben ist auch wirklich Glaubenssätze innere Glauben setze Was wir so über uns denken und vielleicht doch diese Scham die oft gekoppelt ist an dieser Glaubenzetze.
00:56:44: Und das war bei mir wirklich mit dem Spiegel.
00:56:47: Ja, für mich funktionieren Affirmationen sowie das so in so dreißig Tage Programm oder so teilweise irgendwie in der persönlichen Weiterentwicklungsszene ja auch so promoted wird wie leicht man die dann innerhalb von dreizig Tagen loslassen kann.
00:57:00: Also was funktioniert bei mir?
00:57:01: Auch nicht aber mir war es auch so wie du das auch erzählt hast.
00:57:04: Mich würde ich mit meinem inneren Kritiker zu beschäftigen.
00:57:07: woher kommt das?
00:57:09: hat da mal jemand etwas gesagt?
00:57:11: oder ist das was sich selber in den Kopf gesetzt hat?
00:57:13: also da wirklich auch nochmal so zurückzugehen in die Vergangenheit, in die eigene Geschichte und wirklich sich zu fragen wieso denke ich das eigentlich über mich?
00:57:24: Also die eigenen Überzeugungen wirklich kritisch zur Hinterfragen auch.
00:57:28: Und dann habe ich daraus teilweise eben einfach auch neue Sätze formuliert und mir die an den Spiegel gehängt weil ich wirklich früher auch die Angewohnheit hatte dass ich wenn ich ins Spiel geguckt hab als allererstes geguckt hat was passt nicht war.
00:57:42: es ist so groß zu klein zu dick zu dünn.
00:57:45: Wo muss ich was verändern?
00:57:47: Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass das eine Praxis ist die bis heute anhält.
00:57:51: Ich habe da jetzt keine Zettel mehr in meinem Spiegel hängen schon lange nicht mehr.
00:57:54: aber es ist wirklich etwas wo ich merke, dass sich immer wieder
00:58:01: achten
00:58:01: muss.
00:58:01: also wie dieses... Was man ja auch so sagt Achte auf deine Gedanke denn die werden deine Worte, achte auf deine Wörter Denn sie werden zu dem was du tust oder mich zu deiner Realität.
00:58:12: und da kommen wir dann eigentlich auch schon.
00:58:14: Und zur letzten Frage und die finde ich eine besonders schöne Frage.
00:58:20: Und zwar, was würdest du deiner Tochter mitgeben?
00:58:24: Natürlich leben wir unseren Kindern und auch unseren Freundinnen.
00:58:30: Leben wir ja immer unsere Werte auch so vor und durch unser eigenes Verhalt nicht mehr Kinder.
00:58:35: Vor allem Kinder waren eigentlich alle Menschen über die Spiegel.
00:58:38: neuronen schauen sich ja ganz viel von uns ab.
00:58:41: Kinder lernen ja auch dadurch allein schon sprechen und alle möglichen Verhaltensmuster.
00:58:46: Aber so ganz bewusst, ich glaube wenn man auch Mutter ist es sind ja auch einige die jetzt den Podcast hören und vielleicht auch selbst Kinder haben denen das einfach auch wichtig ist oder aber auch später Kinder haben möchte und sich vielleicht auch ja auch schon so fragt wie was möchte ich meiner Tochter mitgeben in Bezug auf das Thema Körperliebe Body Love Und ja, auch vielleicht auch so vom Dogma zum Dharma.
00:59:13: Das sind jetzt eigentlich zwei Themen über die wir heute gesprochen haben.
00:59:19: Also ich glaube... Ich persönlich möchte meiner Tochter gar nicht inhaltlich insofern was mitgeben, dass ich ihr besonders etwas erklären wollen würde bei mir und das, was ich über die ganze Sache verstanden habe.
00:59:39: So wie deine Mutter ihren Körper behandelt hat, Ihren eigenen Körper kommentiert hat, macht sehr viel mit der Beziehung die du zu deinem eigenen Körper hast.
00:59:52: Und wenn deine Mutter ihren eigenen Körper nicht schön fand und das immer wieder kommentierte, dann wirst du das internalisieren und dieses Verständnis was doch gerade gesagt hast über Spiegelneuron als dein eigenes empfinden.
01:00:07: Nach dieser Logik möchte ich meiner Tochter Und auch meinem Sohn, den Jungs können auch Body Issus haben.
01:00:18: Vorleben dass ich mich selbst gut finde und vielleicht ist sogar ein Kind auch noch mal eine größere Motivation dadurch das man so viel vorlebt und non-verbal noch mehr irgendwie in die Selbstakzeptanz zu gehen In die Selbstreflexion zu gehen.
01:00:41: Ja, ich glaube das ist das Hauptding.
01:00:44: Und ich habe so großes Vertrauen ins Leben an sich dass ich eigentlich für meine Kinder einen sehr liebevollen Rahmen bieten möchte, sehr lieb verhalten möchte und ich weiß dass ich das Leben auch für meine kinder genauso entfalten wird wie sie sich entfaltet.
01:01:02: Ich weiß dass die ganz viele Höhen haben werden Und ich selber als Kind weiß, dass für mich das einzige Wichtige und Schöne mit meinen Eltern war.
01:01:12: Dass ich da eine gewisse Sicherheit habe, eine emotionale Sicherheit.
01:01:18: Das ist das was ich meinen Kindern mitgeben möchte.
01:01:21: Dass sie Entfaltungsmöglichkeiten haben.
01:01:24: Dass sich sie respektiere.
01:01:28: Dass Ich mich selber respektierre und Sie sich dann dadurch auch selber
01:01:34: Ja voll schön gesagt.
01:01:36: Das war tatsächlich bei mir auch, ich bin unglaublich dankbar dass meine Mutter ihren eigenen Körper nie vor uns irgendwie kritisiert hat und ich auch weiß das.
01:01:45: sie hatte glaube ich da irgendwie ganz gute Gene hat sich aber auch gesund ernährt und uns vorgelebt gesunde Ernährung Bewegungspraxis Sport einfach natürlich in den Alltag integriert mit dem Fahrrad so kleine Wege in der Stadt gemacht oder auch teilweise größere Strecken ... wodurch sie dann einfach auch so auf ihr Sportpensum gekommen ist.
01:02:06: Und das dann auch mal priorisiert, auch mal gesagt okay ich muss mich jetzt mal auspowern... Ich gehe jetzt mal unten laufen oder ich geh jetzt mal schwimmen, sodass man wirklich auch das so vorgelebt bekommen hat.
01:02:15: und ich habe aber auch das andere gesehen weil ich war ja sehr viel früher in meinen Frankreich, habe beim Schüleraustausch mitgemacht und da weiß ich noch ganz genau dass die Mutter von meiner Austauschpartnerin und es war dummerweise eine Zeit wo ich wirklich auch sehr hart mit mir war mit meinem Körper Die hat wirklich, die hat es immer ganz, ganz schlimm ihren Körper kritisiert.
01:02:35: Und wenn wir vor dem Spiegel standen... Wenn wir gerade im Eingangsbereich bei denen stand so ein riesiger Spiege und wenn wir gegangen sind, dann hat sie jedes Mal ihren Körper negativ kommentiert.
01:02:44: Meine Außerspannerin hatte das dann auch immer mitgemacht.
01:02:47: Hat immer gesagt wie kommen wir einen Elefant?
01:02:49: Also ich sehe aus wie ein Elefante.
01:02:50: und so hat die Mutter immer gesagt, so vor uns.
01:02:53: Ja, wir haben dann immer so mit gemacht!
01:02:55: Wir haben uns da auch immer runter gemacht.
01:03:01: Das hat mich schon auch geprägt.
01:03:02: und das obwohl es nur so kurze Ausschnitte war, ich war da immer mal ein paar Wochen.
01:03:07: Ein zwei Wochen vielleicht, maximal drei Wochen oder so.
01:03:11: Und trotzdem hat das echt lange gedauert bis ich das wieder rausbekommen habe aus meinem Unterbewusstsein.
01:03:16: also das finde ich auch nochmal richtig wichtig und vielleicht auch für alle die... Ja, selbst auch Eltern sind oder werden wollen einfach auch nochmal so eine Erinnerung zu sagen.
01:03:27: So hey man hat da auch irgendwie so eine gewisse Verantwortung nicht nur für sich sondern eben auch ja auch für die mentale Gesundheit diesbezüglich von den Kindern.
01:03:42: und Ja vielen, vielen Dank Romy für deine wunderschönen Einblicke.
01:03:47: Es war voll inspirierend wie immer mit dir zu reden.
01:03:50: deshalb bin ich auch so gerne mit dir befreundet und finde es auch so schön dass wir ja jetzt auch endlich mehr zusammen arbeiten.
01:03:58: was ich mich immer so denke warum haben wir das nicht eigentlich schon früher gemacht?
01:04:02: aber alles zu seiner Zeit?
01:04:03: und dann die Brummt Das Essen war so lecker.
01:04:09: Ich muss wirklich sagen ich habe einen leichten Blues Weil ich jetzt hier irgendwie, ja so ein paar Reste mitgenommen und versuch damit jetzt irgendwie auch so kreativ leckere Sachen zu machen wie du.
01:04:20: aber ich komme natürlich nicht annähernd an dieses Level ran.
01:04:24: Der Kühlschrank ist noch voller Sellerie weil du ursprünglich eigentlich auch mal Selleried Juice machen wolltest.
01:04:28: Hier ist halt noch eine kleine Inspurt zu geben.
01:04:31: Du hast nämlich früher ganz viel Selleries Juice getrunken und ich liebe es ja auch!
01:04:35: Aber du hast das dann am Ende im, welches geht denn doch nicht wirklich angeboten?
01:04:40: Stimmt, weil ich das Gefühl hatte dass die anderen vielleicht nicht so sellere Juice feiern würden außer du.
01:04:46: Okay!
01:04:48: Das können wir ja beim nächsten Mal mal ausprobieren.
01:04:51: Jetzt wo ihr auch dein Standing ist auf jeden Fall schonmal richtig gesichert kann man ja auch ein bisschen was experimentieren, was riskieren?
01:04:59: Let's go!
01:05:02: Ja dann vielen vielen Dank für das schöne Gespräch.
01:05:06: und ich wollte noch kurz fragen wenn du also wenn die Leute Erst warten wollen, bis zu VishnuVenture in einem Jahr.
01:05:17: Können die dich sonst irgendwo finden mit dir arbeiten?
01:05:22: Sich mit dir connecten und wenn ja auf welche Art und Weise?
01:05:27: Ja das könnt ihr natürlich!
01:05:31: Es gibt verschiedene Arten und Weisen, je nachdem ob ihr das kulinarisch wollt oder eher auf eine intellektuellen Art und Weise.
01:05:38: Ich gebe immer noch Coachings – ich bewerbe das nicht mehr aber ich habe immer noch Kunden mit denen ich arbeite!
01:05:43: Und wenn ihr euch da in den Austausch begeben möchtet dann meldet euch gerne bei mir über Instagram.
01:05:48: Romirinke hat Julia wahrscheinlich auch schon ein paar Mal verlinkt.
01:05:54: Bekocht, ne, bekocht-bebackt könnt ihr werden.
01:05:57: Wenn ihr in Eresera seid, ich arbeite in der Bäckerei dann kommt dir da einfach vorbei.
01:06:01: für weitere Infos müsst ihr dann aber nochmal fragen
01:06:05: und würdest du, wir haben ja auch einige ganz tolle Yogatheater ausgewildet, würdest Du auch für jemanden auf dem Retreat kochen oder so?
01:06:13: Wäre das auch was, auf was Du weiterhin Bock hast?
01:06:18: Natürlich!
01:06:19: Ja, natürlich.
01:06:20: Also darauf habe ich auch weiterhin Bock.
01:06:22: Ich finde das Konstrukt Retreat-Kochen super spannend macht total Spaß noch schöner als jetzt die Vorstellung Restaurantkochen zu machen.
01:06:32: also definitiv wenn du Retreat hast vor allem in Portugal oder auch woanders bin relativ flexibel.
01:06:39: dann melde dich auch gerne bei mir.
01:06:43: Danke fürs Zuhören und wir sehen, wie lange unsere Relationship Reihe noch so geht.
01:06:47: Ihr könnt gespannt bleiben!
01:06:48: Letzte Woche ist ja keine neue Folge hochgeladen weil wir eben mit Romy in Wichnowetscher waren.
01:06:54: aber wir versuchen jetzt wieder richtig regelmäßig hier am Start zu sein Donnerstags morgens die neuen Folge hochzuladen.
01:07:01: und
01:07:02: vielen Dank fürs
01:07:03: zuhören.
01:07:05: Wenn dir die Folge gefallen hat und dich inspiriert hat und du gerne mehr von uns hören möchtest, dann abonnier den Podcast total gern auf deiner Lieblingsplattform.
01:07:13: Dann bleibst du immer auf dem Laufenden und kriegst direkt eine Benachrichtigung.
01:07:18: Immer Donnerstag morgens um sechs Uhr laden wir die Folge hoch, dann kannst du die neue Folge hören.
01:07:23: Und wenn du das Gefühl hast ich kenne jemandem, dem die Folge vielleicht
01:07:27: gefallen könnte,
01:07:27: denen es auch interessieren könnte, leite die Folge sehr gern weiter, kannst du's einfach teilen.
01:07:33: Wir sind natürlich auch total gespannt zu hören!
01:07:35: wie ihr die Folge gefallen habt und mit dir darüber in den Austausch zu kommen.
01:07:40: Hüpfe einfach gerne rüber zu Instagram,
01:07:42: add hier viel
01:07:43: Lied und hinterlasst uns ein Kommentar im Post zur Folge oder schickt
01:07:48: uns eine Nachricht
01:07:49: und wenn du unsere Arbeit unterstützen möchtest freuen wir uns natürlich auch riesig über einer fünf Sterne Bewertung.
01:07:55: Vielen Dank!
01:07:56: Lasst es dir gut gehen
01:07:58: und
01:07:58: bis hoffentlich ganz bald Namaste.
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